Doppelbilder nach Schiel-OP bei 5 jährigem
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Hallo,
ich bin ganz neu hier, daher kenne ich mich noch nicht richtig aus.
Unser Sohn wurde gestern am linken Auge zwecks seines Schielens operiert. Jetzt sieht er in der Nähe und der Ferne soweit er berichten kann normal. Allerdings in einem Abstand von 2 bis 3 Metern sieht er doppelt.
Zur seiner Vorgeschichte. Mit 16 Monaten wurde das Scielen bei ihm erstmals bemerkt. Er hat starke Weitsichtigkeit. Er wurde auch immer am rechten Auge abgeklebt. Und hat auch ununterbrochen seit seinem 18. Monat eine Brille. Ein räumliches Sehen konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
Jetzt machen wir uns große Sorgen, ob diese Doppelbilder normal sind? Ob das wieder verschwindet?
Ich danke im Voraus...
Hallo 333eray,
ich würde sofort den behandelnden Arzt im Klinikum sowie den Operateur anrufen. Bitte wende sich an die Klinik, wo der Kleine operiert wurde. Doppelbilder nach der Schiel-OP hat man manchmal, sie müssten sich dann legen, aber da muss Dich der operierende Arzt drüber beraten.
LG
Helene
Hallo,
ich würde da am Montag morgen oder eben so bald es geht anrufen und die Situation schildern.
Wurde das räumliche Sehen nicht nachgewiesen? welche Tests wurden denn hierfür gemacht? Was steht genau in den Berichten? Wahrscheinlich ist aber das Simultansehen, die erste Stufe des Binokularsehens noch vorhanden, wenn Doppelbilder auftreten.
Beachte die Antwort von AgnesMaria in diesem Thema:
http://optometrieonline.de/node/5736
LG
Helene
Hallo Neba,
zu Hause kannst Du in diesem Fall nicht so viel testen. Er hat ja mindestens ein Simultansehen, wo er zwei Bildeindrücke gleichzeitig wahrnehmen kann. Die Doppelbilder deuten darauf hin und die Ergebnisse des Schobertests mit den zwei Kreisen und dem Kreuz.
Die Brille mit den Strichen war ein modifizierter Bagolinitest, wenn er einen Strich nach vorne kommend gesehen hätte, würde es bedeuten, er kann fusionieren und es hätte ein räumliches Sehen nachgewiesen.
Was haben sie denn in der Klinik über sein Binokularsehen gesagt?
Nach so einer OP ein übrigbleibender Mikrostrabismus mit einem einfachen stabilen Binokularsehen wird normalerweise als wünschenswert betrachtet. Aber es ist momentan nicht klar, ob das der Fall ist.
Dazu wären z.B. die Befunde vor der OP hilfreich.
Fordere Dir sofort die Berichte von der Voruntersuchung, von der OP und von der heutigen Untersuchung ein. Dann kannst Du sie hier posten.
Mehr kann man im Augenblick nicht sagen.
LG
Helene
Hallo Neba,
ok, es ist ein sehr alter Befund, Binokularsehen wurde gar nicht untersucht. Was mich hier total wundert, warum verordnet man eine Okklusion ohne die Sehschärfe zu wissen (konnte nicht geprüft werden)?
Ja, es wäre gut, die restlichen Befunder zu besorgen.
LG
Helene
Die Verorndung einer Bifokalbrille ist jedoch nicht sinnvoll, da der Nahwinkel unter einer Addition nicht wesentlich kleiner wird.
Neba
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Daran glaube ich nicht. Bei einer Naheso von über 40 Prdpt.
Trägt er denn weiter seine Brille täglich?
Was hat er heute für Brillenwerte in der Brille und gibt es nicht doch noch neuere Berichte nach 2009 und auch zur OP?
Z. Zt. stellt sich nicht die Frage, ob schon alles zu spät ist, sondern was kann unterstützend sein Sehen noch stabilisieren helfen. Immerhin steht Ihr Kind zeitlich erst kurz hinter dem Eingriff und dieser muss - sollte visuell möglichst optimal verarbeitet werden können. Bei Doppelbildern ist zu schauen, wo man etwas verbessern kann. Nur seltener klingen DB wieder von selbst ab, und meist werden sie dann nur einseitig unterdrückt.
Hallo Neba,
ich schreibe Dir mal aus meiner Sicht und Erfahrung mit meiner Tochter, was nach der OP meiner Tochter jetzt gemacht wird und bei Euch gemacht werden sollte, um sein Binokularsehen noch zu "retten".
-gewissenhafte Brillenkorrektion, Frage klären, ob Bifokalbrille notwendig
-weitere Amblyopiebehandlung mit Okklusion, wobei ich beim Schielauge die gleiche Funktionalität anstreben würde wie beim führenden Auge auch beim Lesen und Schreiben später, Fixation anschauen, um den Abkleberhytmus feineinzustellen
-Visus überwachen, wobei auch der Visus in der Nähe nicht zu vernachlässigen ist
-Versuch, mit Prismenfolie das Binokularsehen zu stabilisieren und Doppelbilder einzufangen, diesen Punkt würde ich so schnell wie möglich in Angriff nehmen.
Das Ganze allerdings bei einem SEHR GUTEN Spezialisten, es ist enorm schwierig heutzutage, einen zu finden. Leider.
Wir warten noch auf Euren Bericht von der OP. Wir haben damals schon am Tag nach der OP einen vorläufigen Bericht erhalten.
Die Klinik muss Dir sofort einen Bericht schicken können, rufe da an.
Liebe Grüße
Helene
Liebe Neba,
der Befund aus der Klinik ergibt bei mir nur Fragen.
Im März bestand noch ein einseitiges Schielen links. Die Fixation links wurde nicht gehalten.
Im April soll nun eine Alternans bestehen. Entweder ist es ein einseitiges Schielen, oder nicht. Dieses Wischi-Waschi, kann sein oder auch nicht, verwirrt nur und ist objektiv so auch nicht vertretbar. Weiterhin kann beim Bagolini nicht ein positiver Befund vorliegen und an den anderen Simultantesten Suppression. Was soll das denn? Woher sollen dann die Doppelbilder kommen, wenn nicht binocular gesehen werden kann? Genauso besteht postoperativ in der Ferne keine Exophorie, sondern ein Strabismus divergens. Können die alle nicht nachdenken? Hirn an der Gaderobe abgegeben?
Wegen des bestehenden Strabismus divergens und dem ungewohnten Binocularsehens bestehen nun Doppelbilder. Das Gehirn ist diese Augenstellung und damit auch die Verarbeitung des Seheindruckes nicht gewohnt. Hier muss man postoperativ prismatisch versorgen. In der Ferne anders als in der Nähe. Abwarten wie sich das entwickelt. Das kommt eben daher, dass man vor der OP keine Versorgung mit Prismen vorgenommen hat. Ein klassischer Fehler. Ob nun die Brillenwerte stimmen, kann man aus der Ferne nicht beurteilen.
Wie alt ist Ihre Tochter? Hat sie irgendwelche Beschwerden? Davon ist abhängig ob nun eine Brillenversorgung notwendig ist oder nicht. Mit einem Gerät, egal welchem, mißt man ( Refraktor) keine Fehlsichtigkeiten bei Kindern aus. Man skiaskopiert. Damit hat man die Sicherheit das auch exakt fixiert wird und man kann beurteilen ob eine Anisometropie vorhanden ist oder nicht. Der Flackerpunkt ist wichtig.
LG
A.M.
Hallo Neba,
schau mal in Deine PNs. ich habe Dir geantwortet.
LG
Helene
Liebe Neba,
Sie haben nichts falsch gemacht. Sie vertrauten den behandelnden Augenärzten. Aber, wie im realen Leben, gibt es gute und weniger gute Fachfrauen und -männer. Sie sind nur Laie. woher sollen Sie wissen was gut ist für ihren Sohn?
Wenn ihre Tochter keine Beschwerden hat, würde ich hier auch noch keine Brille verordnen. Weitsichtigkeiten von 2 dpt. sind in diesem Alter völlig normal.
Bei ihrem Sohn ist das eingetroffen, was ohne Prismengabe vor OP passiert. Er akkommodiert und convergiert in der Nähe verstärkt. Um diesen pathologischen Reflexkreis zu unterbrechen muss man hier unbedingt zu einer Bifokalbrille mit Addition 3,00 dpt. greifen. Die Doppelbilder bekommt man nur mit Prismen in den Griff. Bei dem jetzigen Zustand wird ihr Sohn massive Schwierigkeiten in der Schule beim Lesen- und Schreibenlernen erfahren. Unterschiedliche Fokusierung für Nähe und Ferne, Doppelbilder, mit welchem Auge soll er in der Nähe schauen und die Fixationssprünge hin und her dabei. Dem muss man Abhilfe schaffen. Und zwar schnell. Das wäre sicher nicht passiert hätte man an die Prismenversorgung vor OP gedacht.
Wenn ihre Therapeuten sich dem verschließen sind Sie dort an der falschen Stelle.
LG
A.M.
P.s. Bei dem praeoperativen Befund hätte ich persönlich eine andere OP-Indikation gestellt.
Liebe Neba,
der Zylinder von 0,25 dpt. ist ebenfalls normal. Wenn keine Probleme vorhanden sind, kein Schielen, dann muss man hier auch nicht korrigieren.
Lassen Sie diese Messung in 6 Monaten wiederholen. Dann sind sie sicherer.
Für ihren Jungen drücke ich die Daumen. Versuchen Sie es auf jeden Fall mal mit einer Bifo-Brille. Ich hoffe, das bringt was.
Alles Gute!
LG
A.M.
Hallo
Ich lese hier schon seit einer Weile mit!
Bei mir wurde auch operiert ohne dass ich vorher Prismen getragen habe. Ich hatte zwar vor der Op eine andere Schielform, allerdings sind bei mir danach auch Doppelbilder aufgetreten! Mir ist auch erst durch dieses Forum aufgefallen, dass bei der Op Vorbereitung etwas falsch gelaufen ist. Ich Wünsche dir und deinem Sohn alles alles Gute! Hoffentlich ist er die Doppelbilder bald los. Lg regentropfen
Hallo 
Ja ich habe noch Doppelbilder! Durch das nicht tragen von Prismen vor der op ist es zu einer Überkorrektur gekommen! Und danach haben meine Augen einfach gemacht was sie wollten!
Soviel ich weiß hatte ich vor der Op kein binokuarsehen. Da immer ein Auge"abgedreht" war um Doppelbilder zu unterdrücken. Und jetzt habe ich ganz bestimmt kein binokuarsehen, falls ich es doch jemals hatte!
Ganz liebe Grüße Regentropfen
Hallo!
Bei meiner ersten op war ich 9 Jahre alt und jetzt bin ich 16! Vor knapp zwei Jahren hatte ich noch eine op die allerdings nur wenig gebracht hat. Nach der ersten op habe ich dann eine Prismenfolie bekommen. Mit der waren die Bilder in der Ferne einfach! Aktuell trage ich auch wieder Prismen. (35 pdpt) Doppelbilder sind aber trotz Folie fast immer vorhanden.
Lg Regentropfen 
das klingt ja gut...
man hat den Zusatz für die Nähe mit +3 Dioptrien sphärisch ausprobiert, Du hast sie offensichtlich überzeugen können 
Das ist ja super...
Doppelbilder hat er für einen Moment gehabt, bis er die Bilder zusammenfusionieren konnte (er konnte kleingedrucktes schärfer sehen). Allerdings weiss ich nicht, warum erst in 2 Wochen, hat wahrscheinlich mit dem Heilungsverlauf nach der OP zu tun, möge mich AgnesMaria berichtigen.
Nach meiner Einschätzung wird diese Folie auf die Brille unten geklebt als Nahzusatz zur jetztigen Brille als Ersatz für eine Bifokalbrille bis zum nächsten Tropftermin getragen, das finde ich richtig gut, denn jetzt einfach so eine neue teure Bifo Brille für ein paar Wochen besorgen? ausserdem kann man den Nahteil in Form einer Folie richtig ausprobieren...
Richtiges Stereosehen, also die höchste Stufe des räumliches Sehens, hat er wahrscheinlich nicht, deswegen hat er die random dot tests (das mit dem Schmetterling) nicht bestanden, aber er hat Simultansehen und eventuell sogar Fusion.
Da kann man gut darauf aufbauen, wenn jetzt alles richtig läuft.
Mensch, ich freu mich richtig... denn manchmal dringt man ja doch durch zu den behandelnden Ärzten durch, wenn man die richtigen Argumente hat, und dafür ist dieses Forum ja da!
Liebe Grüße
Helene
hach, sind das wirklich Grad ° oder Prismendioptrien?
nach der OP etwas schwankende Restschielwinkel sind nichts ungewöhnliches! wenn die Muskel sich erholen, kommen die tatsächlichen Verhältnisse raus, allerdings 9° Innenschielen in der Nähe ist heftig, das ist viel, wenn das stimmt. Nahzusatz +3 unbedingt tragen!
Hallo Neba,
fachlich kann ich nichts dazu beitragen, ich bin selbst erst kurz hier im Forum. Allerdings möchte ich Euch einfach alles Gute wünschen!
Mach Dir selbst keine Vorwürfe! Die helfen Dir und Deinem Sohn nicht weiter (leichter gesagt, als getan - ich weiss)....
Ihr als Eltern habt sicherlich das Bestmögliche getan und Euch auf Meinungen von (eigentlich....) kompetenten Fachleuten verlassen. Was sollen wir als Eltern denn sonst tun? Es bleibt uns ja nichts anderes übrig, als versuchen, Vertrauen zu fassen. Da Dein Bauchgefühl aber sicherlich bei Dir "geklingelt" hast, bist Du nun hier gelandet und es wird Dir, wie ich lese, mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Es geht nun sicherlich aufwärts! Ich wünsche es Euch!
LG, Liamis
Hallo AgnesMaria,
Die haben gemeint, dass sich nach der OP die Brillenwerte nicht ändern?
??
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Liebe Neba,
wegen der Bindehautnarben und damit dem Zug auf die Hornhaut kann sich selbstverständlich der Refraktionsfehler ändern. Man sollte 6 Wochen nach OP mit der Refraktionsbestimmung warten, denn der Heilungsverlauf kann noch Veränderungen bringen.
Warum werden die Doppelbilder noch immer nicht versorgt?
Ihr Sohn hat auf jeden Fall Simultansehen und bestimmt, vielleicht, wenn auch nur zeitweise, Fusionsehen, sonst würde er keine Doppelbilder angeben. Die Doppelbilder in der Nähe mit der Addition weisen auch auf ein Fusionssehen hin. Der Seheindruck ist für ihren Sohn damit noch völlig ungewohnt. Da muss das Gehirn erst realisieren das hier binocular gesehen wird. Das ist eher ein positives Zeichen. Stereoskopisches Sehen sollte man mit polariserenden Testen prüfen wenn das Zylinderrasterverfahren (Lang) negativ ausfällt. Nicht unbedingt mit dem Rot-Grün-Test. (TNO)
In einem früheren Posting von mir bezweifelte ich ja das eine Addition, so wie die Meinung der Orthoptistin und des behandelnden Augenarztes war, keinen Sinn machen würde. Im Gegenteil. Woher ich das wußte? Das steht doch alles im Befund drin. Man muß eben nicht nur diesen erheben sondern den entsprechend interpretieren und dann auch handeln.
Ganz ehrlich, ich hätte hier keine kombinierte Vor- und Rücklagerung der Augenmuskeln vorgenommen. Eine Fadenfixation nach Cypers wäre meiner Meinung nach eher angezeigt gewesen. Doch das kann man nun nicht mehr ändern. Ebenso die in meinen Augen falsche Vorbereitung auf die OP.
Versuchen Sie es ruhig mit den Additionsfolien bei ihrem Sohn. Das ist eine gute Alternative zu einer Bifokalbrille. Das sollte aber nur von kurzer Dauer sein, weil die Folien den Kontrast mindern und auch die Abbildung leicht verzehren, was zu einer Minderung der Nahsehschärfe führen kann. Eventuell kommt ihr Sohn deswegen damit nicht zurecht. Dann sollte schnellstmöglichst die Skiaskopie durchgeführt werden und die Brillenverordnung als Bifokalbrille erfolgen.
Machen Sie sich keine Vorwürfe. Sie haben das beste für ihren Sohn gewollt. Und nur das zählt. Woher sollten Sie wissen das es auch andere Herangehensweisen und damit andere Therapien gibt? Sie sind doch nur Laie und haben den "Spezialisten" vertraut. Die sollten eigentlich einen guten Job machen.
Ihr Augenoptiker, bei dem Sie mit ihrem Sohn einen Termin haben, hat insofern recht, das sich die Augenstellung nach OP noch ändern kann. Aber trotzdem bedarf ihr Sohn jetzt der Hilfe wegen der intermittierenden Doppelbilder. Das muss jetzt versorgt werden. Warum da keiner Abhilfe schafft? Ich verstehe das nicht.
LG
A.M.
Liebe Neba,
falls am 25.05. keine Refraktionsbestimmung in der Praxis erfolgt lassen Sie diese in der Uni machen. Die Additionsfolien auf jeden Fall verschreiben lassen und auch bei der Vorstellung in der Uni tragen. Wenn diese was bringen dort dann die Bifokalbrille ordinieren lassen.
Bei einer Fadenfixation nach Cüppers wird die Abrollstrecke des Muskels und damit des Hebelarmes geändert. Damit hat man wesentlich mehr Einfluß auf die Höhe des Nahschielwinkels. Der wird dem Fernschielwinkel damit angenähert.
Aus der Ferne kann ich jetzt nicht beurteilen ob der Rückgang der Doppelbilder auch ein Verlust an Binokularität ist. Das kann man nur vor Ort sicher sagen. Das die Doppelbilder weniger werden sollten man aber insgesamt als positiv bewerten. Das ist ja das erstrebte Ziel. Trotzdem sollte man Doppelbilder immer postoperativ mit Prismen versorgen und diese dann langsam abschwächen so das immer Doppelbildfreiheit besteht. Das kann nämlich noch den Effekt des Aufbaus und der Stabilisierung von Binokularsehen dienen. Denn binoculare Doppelbilder werden nur bei Binokularsehen wahrgenommen. Wenn man nicht mit Prismen nachkorrigiert wird das Gehirn irgendwann versuchen die Doppelbilder zu suppremieren und damit wieder nur ein alternierendes oder einseitges Schielen wiederherstellen ohne Binokularsehen. Bei einem Alter von 5,5 Jahren besteht immer noch die Chance ein subnormales Binokularsehen aufzubauen. Ich habe das sogar noch bei 14-jährigen Teenagern erreicht. Wenn man sowas möchte, und ich finde es auf jeden Fall erstrebenswert, muss man mit Prismen arbeiten. Aber gerade das wird eben kaum getan aus Gründen die ich jedenfalls nicht verstehe.
Abwarten bis die Doppelbilder irgendwann von allein verschwinden ist die einfachste und leider die gängigste Art damit umzugehen. Man übt sich im Nichtstun und verpasst womöglich die Chance Binokularität zu erhalten.
LG
A.M.
Hallo Agnes,
mal ein dickes Danke für Deine Kommentare. Ich lese hier mal nur mit.
Lieber Herr Mosch,
ich gebe mir Mühe. 
siehe PN...
Liebe Neba,
leider wieder nichts passiert. Wirklich, da kann man nur den Kopf schütteln. Soviel Unwissen und Unvermögen. Man faßt es kaum. Wurde nicht einmal eine Occlusionsbehandlung angesetzt?
Ja, da werden wir den 06.06. abwarten müssen. Hoffentlich klappt es dann endlich.
LG
A.M.
Liebe Neba,
die Brillenstärke scheint fast gleich geblieben zu sein. Welcher Winkel und welche Stärke der Prismenfolie (des Prismenglases?)? Das müßte ich genauer wissen. Selbstverständlich kann ein Kind auf Anhieb nicht sagen ob es nun besser oder schlechter ist. Das sollte die Orthoptistin oder Oberärztin aber wissen. Bifokal ist gut. Aber Prismen-Bifokal wäre sicher noch viel besser. Die Dicke der Gläser hat doch mit der Haftung der Prismenfolie nichts zu tun. Die hält durch Adhäsion. Die Brille kann jeder Augenoptiker fertigen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann probieren Sie es doch erst einmal mit den Additionsfolien aus. Das Rezept können Sie auch noch in 4 Wochen einlösen. Kein Problem.
LG
A.M.





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Danke für die Antwort Helene,
unser Termin ist erst am Di., bis dahin mache ich mich verrückt. Ich weiss, dass ich noch Geduld bringen muss, allerdings ist das richtig schlimm von meinem Sohn zu hören, dass ihn die Doppelbilder stören. Ich wünsch mir so sehr, dass die Doppelbilder verschwinden vorher war es nur ein optisches Problem, aber jetzt ist sein Sehen beieinträchtigt. Ich hab richtig Angst, dass diese Doppelbilder nicht verschwinden werden.