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Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46
Ratschläge bzgl. Prismen?

Hallo,

 

bisher habe ich in diesem Forum nur als stiller Leser teilgenommen. Nun möchte ich euch gerne meinen Fall schildern und auch um Rat fragen.

   

Meine Augenprobleme begannen vor drei Jahren. Bis dahin hatte ich weder eine Brille getragen noch irgendwelche beschwerden mit den Augen. Von einem auf den anderen Tag traten bei mir Sehstörungen auf, Lichtempfindlichkeit, verschwommener Text beim lesen, starke Probleme bei Monitorarbeit, Probleme mich auf Gesprächspartner zu konzentrieren. (Damals war ich 25 nun 28 Jahre alt)

 

Ich bin dann zu meiner Augenärztin gegangen, die mir eine normale Brille verschrieben hat. Die Brille: Sphär.: R +0.50 L +0.75 Zyl. L -0.25 Achse L 115

   

 

Die Brille hat auch erst geholfen, nach einem halben Jahr fingen die Probleme aber wieder an. Meine Ärztin meinte dann ich solle die Brille nur zum Arbeiten tragen, ansonsten wenn ich Anstrengungen spüre Augentropfen (auf Pflanzlicher Basis) nehmen. Das ging dann auch wieder ca. ein halbes Jahr gut, bevor sich die Beschwerden wieder sehr stark bemerkbar gemacht haben.

 

Daraufhin habe ich im Internet recherchiert und bin auf Winkelfehlsichtigkeit aufmerksam geworden. Ich bin dann zu einem Optiker hier in Berlin gegangen, und der meinte, er kann mir mit einer Prismenbrille helfen. Ich habe dann eine Prismenbrille von diesem Optiker bekommen. Die Brille:

 

Glas rechts: Sph: +0.75 Pr1: 1.50 Bas1:0 Vis: 0.90

Glas links: Sph: + 1.00 Cyl: -0.50 Ach: 100 Pr1: 1.25 Bas1:180 Vis 0.90

   

Die Brille habe ich dann ca. 4 Wochen getragen, hatte aber noch einige Probleme (vor allem bei der Computer arbeit), der Optiker hat dann noch einmal nachgemessen und die Gläser gewechselt (kostenfrei) Die Brille:

 

Glas rechts: Sph: + 1.25 Cyl: -0.25 Ach: 40 Pr1: 1.00 Bas1:0 Vis: 0.90

Glas links: Sph: + 1.00 Cyl: -0.50 Ach: 110 Pr1: 0.50 Bas1:180 Vis: 0.90

   

Die Brille hat dann 5-6 Wochen super gewirkt, danach hatte ich wieder leichte Probleme, Nackenschmerzen, Eingeengtes Sichtfeld, Lichtempfindlichkeit etc.(meist aber nicht gleichzeitig sondern nacheinander), der Optiker meinte ich müsse mich an die Brille gewöhnen und das dauert seine Zeit, da man falsches sehen nicht über nacht beheben kann, sondern dies seine Zeit benötigt. Nach vier Monaten mit der Brille ließen die Nebenwirkungen tatsächlich nach und es blieben nur minimale (die ich nicht als schlimm empfand) Probleme zurück. Der Optiker wollte mir nicht so viele Prismen geben um die Prismen nicht in die höhe zu treiben.

 

Im Februar bin ich dann zu einer Augenärztin gegangen, da ich mich rückversichern wollte, die Ärztin habe ich bei ww.selbsthilfegruppe-winkelfehlsichtigkeit.de gefunden. Die Ärztin fragte mich, nach eingehender Untersuchung, ob ich öfter  Kopfschmerzen habe. Als ich dieses bejahte (ich habe seit meiner Jugend Migräne) bot sie mir andere Gläser an um die Kopfschmerzen auch noch zu beheben. Ihre Diagnose:

   

Hyperopie Astigmatismus; Exophorie, Prismentherapie; A. v. Glaukom; Prismenverstärkung

 

Die verschriebene Brille:

 

Glas rechts: Sph: +0.25 Zylinder: +0.5 Achse: 136 Prisma: 2.75 Basis nasal Scheitelabstand: PD32

   

Glas links: Sph: +0.25 Zylinder: +0.75 Achse: 20 Prisma: 2.75 Basis nasal Scheitelabstand: PD32

 

Die Brille hat 6 Wochen super gewirkt, besser als die alte! Aber dann gingen die Probleme, nicht ganz so stark, wieder los. Ich bin dann noch mal zur Kontrolle, die Ärztin meinte aber die Werte sind richtig und es besteht kein Handlungsbedarf. Die Diagnose:

 

  horizontaler Rucknystagmus; Hyperopie Astigmatismus; Exophorie; Prismentherapie; A. v. Glaukom

 

   

Erst ging es dann auch wieder etwas besser aber nun seit zwei Wochen habe ich wieder stärkere beschwerden. Vor allem bei der Computerarbeit. Ich werde jetzt nächste Woche auf jedenfall noch mal zur Untersuchung gehen. Bin mir aber gerade gar nicht sicher und habe Panik das etwas falsch gemacht wird und ich doppelbilder bekomme oder die Prismen hochgetrieben werden.

   

Was könntet ihr mir denn Raten? Ist bei der Vorgehensweise irgend etwas unüblich? Ich habe keine medizinischen Kentnisse und stehe so ziemlich alleine da und die Augenprobleme belasten mich auch psychisch stark.

   

Ich würde mich jedenfalls über ein Feedback freuen und hoffe der Text ist nicht zu lang geworden!

 

Grüße,

 

Micha

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Wieso nimmt das Forum meine Absätze & Formatierung denn nicht? 

- Habe es hinbekommen, und zur besseren Lesbarkeit noch mal formatiert!

Bild des Benutzers AgnesMaria
Beigetreten: 31. März 2006 - 0:00

Tja, Sie haben die Erfahrung machen können, das mehr Prisma hilft. Leider kein konstanter Befund. Mit 1,5 cm/m und höher aufgeschriebener Hyperopie was es nicht so gut, wie geringeren Ausgleich des hyperopen Astigmatismus und mehr Prismen, nämlich 5,50 cm/m. Das dazwischen wird wohl das richtige sein. Was sind visuelle Probleme, die durch Prismen besser kompensiert weden können zu welchen, die nicht richtig helfen, aber geringer im Wert ausfallen?  

In allen Grenzen ist auch etwas Positives.

 

Immanuel Kant

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Beigetreten: 26. Juli 2002 - 0:00

Vielleicht sollte man hier noch anmerken, dass es bei korrekter Vorgehensweise in der Messmethodik nicht zu einem Anstieg des gesamten Fehlwertes kommen kann. Allerdings wird der Faktor der WF immer nur tendenziell messtecnisch angegangen. Dies bedingt, das höhere Messwerte eine Bestätigung des richtig eingeschlagenen Weges sind, und ältere Ergebnisse, vorausgesetzt man hat im neuen Durchlauf den Messwert von Null her aufgebaut, werden dadurch noch einmal bestätigt .

Trotz zunehmenden Restbeschwerden sollte ein Rythmus von mind. drei Monaten für Folgemessungen nicht unterschritten werden. Denn die Zwischenzeiten sind sehr wertvoll, da sie im Sehen die ganzen internen Verarbeitungsprozesse unter neuen veränderten Bedingungen optimieren helfen. Die Prismen (ich sage lieber >die Brille<), es kann aber auch ein Eingriff am Augenmuskelsystem gewesen sein, schafft immer nur eine bessere Grundlage. Diese Basis für visuelle Verarbeitung hat sich >völlig unabhängig von der Differenz zum evtl. noch unerkannten Gesamtfehlwert< erstmal neu zu reorganisieren. Dieser Zeitraum kann sogar max. über sechs bis acht Monate laufen. Wird dieser Zeitfaktor ignoriert, kommt eine Neuvermessung in noch unorganisierte Verhältnisse hinein und kann sogar auf eine falsche Fährte führen. Im schlimmsten Fall dreht man sich im Kreis und es kommt über kurz oder lang zum Abbruch, z.B. wegen vermeintlicher Unwirksamkeit. - Ich sehe hier eine Ursache für Abbruchkriterien bei WF-lern, aber auch bei MKH-lern, die einfach nicht mehr weiter wissen. Dabei hätten sie zwischendurch nur mal nichts tun müssen. Falsch ist es hier natürlich auch mit immer wieder anderen Brillen zu gucken, bzw. die Brille einfach nur zeitweilig zu tragen. Denn eine Re-Organisation wird so erheblich blockiert.

Die einzige Ausnahme von dieser Regel bilden für mich Doppelbilder! Hier wird ein falsch eingeschlagener Weg deutlich signalisiert, oder im Besonderen in der Folge nach einem Schiel-OP´s kann ein eigentlich richtig eingeschlagener Weg Binokularfunktion zwar geweckt haben, diese neu begriffene Funktion stößt aber in der internen Verarbeitung wegen Restfehlern noch an ihre Grenzen. Hier muss immer möglichst umgehend weiter geholfen werden. Da sich sonst falsche Prägungen verfestigen.

Doppelbilder sind deshalb für den Fachmann keinesfalls grundsätzlich schlimm (wohl für den Betroffenen), teilweise legen dieselben sogar eine tolle Spur zu einer weiterführenden Korrektion, wenn man als Spurenleser ausgebildet ist. Nur bei falschen Prägungen oft über Jahre und Jahrzehnte hinaus wird es sehr komplex, Aber dahin soll erst gar kein Weg führen.

Wie bei allen Lernprozessen, wichtig ist es, das gelernte zuerst einmal anzuwenden, um dann später darauf auf zu bauen. Übrigens, genauso wie beim Muskelkater gibt es auch hierbei Befindlichkeitsmomente, die dem wahren Fachmann aufzeigen, das man trotz Beschwerden auf dem richtigen Weg ist. Hier sollte keinesfalls rumgebastelt werden. Deshalb ist eine Vorsprache beim MKH-Spezialisten, evtl. auch mal eine zweite Meinung, aber unbedingt bei einem profunden Anwender nie verkehrt. Ein guter MKH-Anwender, wird seinem Klientel hierbei ganz sicher betreffs eines weiteren Ansprechpartner gerne behilflich sein.

Alles Gute!

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! 

Also würden Sie mir raten die Prismentheraphie fortzusetzen!? 

Kann es denn sein, dass sich das Auge erst nach 4-5 Monaten an die Prismen gewöhnt? Die Einstellung also erst nach den ersten 4 Wochen beginnt (da ist das Sehen ja die reinste Freude!).

Ist es möglich, dass ich einen Mikrostrabismus habe? Ich hatte hier im Forum davon gelesen, bin mir aber nicht sicher.
(Kann man das Anhand der Diagnose erkennen)

Mit besten Grüßen,

Micha

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Micha,

 

ob es ein Mikrostrabismus ist, lässt sich aus der Ferne nicht sagen. Dafür muss man  Deine Augen  beobachten können.

Warte einfach mal die nächsten Termine ab, die aber wirklich nicht zu dicht aufeinander folgen sollten.

 

Gruß

Eberhard

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo,

vielen Dank, für Ihre zahlreichen schnellen Zuschriften und verständlichen Erklärungen! 

Ich werde jetzt erst einmal die sechs Monate abwarten (im August  trage ich die Brille dann sechs Monate) und werde dann nachkontrollieren lassen. 

Wichtig ist mir, dass der Weg der richtige ist, auch wenn es länger dauert und beschwerlich ist. 

Grüße,

Micha

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Beigetreten: 26. Juli 2002 - 0:00

Fortsetzung Messabstände!

(unter Berücksichtigung der oben gestellten Fragen.

In der Fortbewegung durchlaufen die meisten Menschen verschiedene Stadien.

Krabbeln, Laufen, Fahrradfahren, Autofahren. nehmen wir mal das Laufen heraus und betrachten es näher.

Da gibt es den Zeitraum der ersten unsicheren Schritte - jeder ist stolz darauf, Eltern, Kind etc., aber ist das schon richtiges Laufen?

Anschließend kommt die Zeit, wo man im wahrsten Sinn des Wortes auf die Nase fällt, zumindest das Kind ist nicht mehr stolz. Die Eltern evtl schon noch, denn der Aktionsraum wird grösser, immer mehr Unsicherheiten werden abgearbeitet etc..

Dann folgen oft Zeiten der Erfolge und Trophäen, Urkunden werden gesammelt. Soweit einmal.

Beim Autofahren ist es ähnlich, Wie stolz ist man oft nach der ersten Fahrstunde, oder beim Empfang des Führerscheins. Solange bis es die erste Beule gibt, aber Reaktion und Sicherheit nehmen weiter  zu und evtl. sitzt man später im Rally-Auto, oder rangiert andere kritische Situationen profimäßig.

Auch beim Tragen von Prismenbrillen (besonders bei Erstbrillen gibt es nicht selten die Zeit der Euphorie). Keinesfalls sind hier schon alle Sehsituationen und Sehaufgaben voll im Griff! Das lernt sich aber in den weiteren Wochen und es studiert sich ein, wie beim Laufenlernen z.B. an schräger Ebene. Das braucht deutlich mehr Zeit, als allgemein angenommen. Meist läuft es ja unmerklich ab, seltener gibt es hier echte Barrieren. Aber dies Verständnis sollte beachtet werden, denn was nützt es beispielsweise ein anderteinhalb jähriges Kind auf Roll- oder Schlittschuhe zu stellen. Diese Zeit kommt später!

Wie aber ist es, wenn erst mitten in der Schulzeit, oder gar erst im Beruf (z.B. am Bildschirmarbeitsplatz) mit der Korrektion des Sehens begonnen wird und Sehen sich völlig neu zwar unter verbesserten räumlichen Fähigkeiten schlagartig umstellen muss. Zeit ist hier leider das Wenigste, was man sich gönnt. Aber das kann dann eben auch mal in einer Bauchlandung enden. - Verstanden man es dann, wenn der Wille wächst am Ball zu bleiben und man die Anforderungen ernst nimmt - ohne gleich aufzugeben, denn langfristig kann man auf diese Weise letztlich nur profitieren. - Ganz sicher!

Alle anderslautenden Aussagen haben entweder keine Kenntnis über diese Zusammenhänge, haben zu früh aufgegeben (z.B. beim ersten oder zweiten Nasenstülper, evtl. auch nach zu forschem Vorgehen. Denn in einer Phase der Verunsicherung im Sehen können an den Testen auch eher falsche Seheindrücke mit bewertet werden! WICHTIG!) oder haben eben auf Meinungen und Aussagen vertraut, die andere Interessen fördern und vertreten.

Wenn angestrengtes Sehen reduziert wird, ist das keinesfalls gleichbedeutend mit Faulheit etc.,. Sondern es bilden sich Energiereserven, die entweder direkt in kontrollierteres Erkennen und Beurteilen umgesetzt wird, oder dem Körper auf andere Weise zu Gute kommt. In jedem Fall wird Sehfunktion optimiert und Entscheidungsfähigkeit verbessert.

Nicht zuletzt bieten zur rechten Zeit erfolgte Gläserwechsel, einen Anhalt dafür, ob Sehen inzwischen ein flexibleres Eingehen auf Umstellungen in der Optik beherrscht, denn dies ist beim Profi spätestens der Fall.

Bild des Benutzers Kerstin Harms
Beigetreten: 10. April 2002 - 0:00

Hallo Micha,

an den bisher nicht diagnostizierten Mikrostrabismus musste ich auch gleich denken, als ich Deinen Beitrag las. Es gibt Fälle, wo sich auf den Mikrostrabismus eine WF draufpackt. Der Mikrostrabismus allein macht ja auch nicht die asthenopischen Beschwerden, es ist die WF. Dennoch muss er erkannt und berücksichtigt werden, damit die Prismen richtig ordiniert werden...

LG

Kerstin

Egal was du tust, tu es mit Leidenschaft und Hingabe!

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Ich werde jetzt erst mal bis zum August abwarten, dann sind die 6 Monate rum. Ich finde die Argumente von Herrn Gerhard-Mosch schlüssig, dass das Auge sich erst an die Prismen gewöhnen muss (auch wenn es 6-8 Monate dauern kann) um die nachfolgenden Ergebnisse nicht zu verfälschen. Dies trifft doch auch zu, wenn man einen Mikrostrabismus hat, oder? 

Langsam, nach drei Jahren, beginne ich nun diesen "Augenfehler" zu verstehen. Vielen Dank noch einmal an euch alle, dass ihr mir mit Erklärungen und Ratschlägen zur Seite steht, dass hilft ungemein! 

Grüße,

Micha

Bild des Benutzers Kerstin Harms
Beigetreten: 10. April 2002 - 0:00

Hallo Micha,

bei Mikrostrabismus trifft es eben nicht zu! Wenn sich dieser noch unter einer phorischen Komponente (WF) "verbirgt", tritt genau das Gegenteil ein: Man wird zum "Prismenfresser".  Bei Mikrostrabismus liegt eine feste und unumkehrbare anomale Netzhautkorrespondenz zugrunde. Das Auge stellt sich immer wieder darauf ein. Insofern sollte das Vorliegen eines Mikrostrabismuses vor sensorischer Vollkorrektion mittels Prismen ausgeschlossen werden. Dies mal grob erklärt.

LG

Kerstin

Egal was du tust, tu es mit Leidenschaft und Hingabe!

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo Frau Harms,

und wie ist dann das Vorgehen bei Mikrostrabismus? Helfen einem dann Prismen oder sind sie eher schädlich? Falls man den Fehler mit Prismen behebt, kann man trotz des Mikrostrabismus ein befriedigendes Ergebnis erzielen? Falls ich diesen Mikrostrabismus hätte, kann ich noch bis August warten, oder sollte man dann eher schneller Handeln?

Grüße,

Micha

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Micha,

 

bei Mikrostrabismus helfen Prismen nur kurzzeitig und müssen vielfach in gleicher höhe nachgebessert werden. Die Nachprüftermine dafür werden automatisch schneller, weil die Augen danach verlangen. Wink

Gruß

Eberhard

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo Foren-Teilnehmer,

nach einiger Zeit möchte ich euch nun berichten, wie meine "Geschichte" weitergegangen ist. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen bei seinem Problem, ich habe Anfangs ja auch als "stiller" Leser hier im Forum nach Informationen und Erfahrungen gesucht. 

Nach den vielen Hilfestellungen und Erklärungen bzgl. meines Problems hier im Forum und via privater Nachricht (vielen Dank noch mal an alle!!!!) habe ich mich mit Herrn Mosch in Verbindung gesetzt und bin zu ihm in das schöne Siegener Land gereist, um meine Augen messen zu lassen. Die Messung & Untersuchung hat ganze 3,5 Stunden gedauert, auch weil ich Herrn Mosch noch mit allerlei Fragen gelöchert habe, die er auch alle verständlich und geduldig beantwortet hat. Vielen Dank auch noch mal an dieser Stelle! 

Seit vorgestern habe ich nun meine Brille von Herrn Mosch.

Meine neuen Werte sind: 

 

Glas rechts: Sph: +0.75 Cyl: -0.50 Ach: 30 Prisma innen 2.50 Prisma unten 2.0 

Glas links: Sph: + 1.25 Cyl: -0.75 Ach: 112 Prisma innen: 2.0 Prisma oben: 2.0

Es sind also noch höhen Prismen gefunden worden. 

Momentan gewöhne ich mich noch an die "neue Sicht", bin aber voller Zuversicht, dass meine Probleme nun nachhaltig und langfristig gelöst werden. Da bei mir die Gewöhnung an eine neue Brille immer sehr lange dauert (ca. 5-6 Monate) werde ich den Weg nun für mich protokollieren. Ich werde das Protokoll dann später hier einstellen und auch regelmäßig hier über den Fortgang berichten. Vielleicht  hilft es ja dem ein oder anderen.  

Grüße,

Micha

Bild des Benutzers AgnesMaria
Beigetreten: 31. März 2006 - 0:00

Hallo Micha,

 

wie ist bis jetzt die Gewöhnung mit der neuen Brille verlaufen? Gibt es auch solche Schwierigkeiten, wie mit den alten Brillen oder klappt es jetzt besser?

 

Neugierig

 

A.M.

In allen Grenzen ist auch etwas Positives.

 

Immanuel Kant

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo Agnes Maria,

 

bis jetzt habe ich mich noch nicht so gut an die Brille gewöhnt. Ich trage sie jetzt permanent seit 8 Tagen.

- Die letzten drei Tage hatte ich starke Kopfschmerzen. 

- Ich habe noch ein leichtes Schwindelgefühl (außerhalb der Wohnung, vor allem im Nahbereich)

- Bei Dunkelheit habe ich noch eine relativ starke Blendempfindlichkeit (Scheinwerfer von Autos, Ampeln etc.) 

- In Gesprächen, wenn ich mich auf meinen Gesprächspartner konzentriere, wirkt mein Sichtfeld eingeschränkt.

- Bei Computerarbeit ist das Sehen in den letzten zwei Tagen ein wenig anstrengender geworden.

- Wenn ich die Brille absetzte ist mir ziemlich stark schwindlig und ich kann nicht genau fokussieren. Das dauert ca 10 min. bis sich meine Augen dann an den Blick, ohne Brille, gewöhnt haben. 

- Ich sehe noch das Brillengestell (das Problem kann ich schlecht beschreiben, damit meine ich, dass ich scheinbar noch nicht den Rahmen der Brille ignoriere, er fällt mir noch recht stark auf) 

Ich denke aber mal, dass sich die Probleme mit der Zeit legen werden. Ich sehe ja scharf, im nah, sowie im Fernbereich. Herr Mosch hatte mir ja auch gesagt, dass es mit den Prismen in der Höhe, seine Zeit dauern kann. Geduld muss man bei Prismen aber mitbringen, dass war auch schon meine Erfahrung bei den vorangegangenen Prismenbrillen. 

Anfang Oktober habe ich meinen ersten Kontrolltermin bei Herrn Mosch, mal schauen wie es sich bis dahin entwickelt. 

Ich werde jedenfalls wöchentlich meine Erfahrungen hier posten. Vielleicht hilft es ja dann dem ein oder anderen. 

Mit besten Grüßen,

Micha

Bild des Benutzers AgnesMaria
Beigetreten: 31. März 2006 - 0:00

Lieber Micha,

die Probleme, so wie Sie die beschreiben, klingen wirklich nach Eingewöhnungszuständen. Kopfschmerzen kann es geben, wenn das Gehirn noch auf Kompensation der alten Sehgewohnheiten gepolt ist und die neu getragene Verordnung noch nicht richtig angenommen wird. Quasi als  "Muskelkater" macht sich das mit Schmerzuständen bemerkbar. Soll das Gehirn nun die Augen entlasten oder noch selbst kompensieren? Deswegen schwankt so manches am Anfang der neuen Korrektion. Wir sehen ja genau genommen nicht mit den Augen, sondern die Bilder entstehen in unserer Sehrinde. Die Augen sind der Inputfaktor. Wenn es da nicht zu einer adäquaten Abbildung kommt ist der Output genauso schlecht oder schlechter.

 

Wenn ich eine Brille aufsetze sehe ich am Anfang immer die Ränder und habe das Gefühl eines "Tunnelblickes". Das Gesichtsfeld wird damit leicht begrenzt. Daran gewöhnt man sich bald und nimmt es irgendwann nicht mehr war. Unser Gehirn ist sowas von gut, es passt sich auch in dieser Hinsicht an. Es filtert alle Eindrücke und läßt uns nur das wahrnehmen, was wichtig ist. Würden wir diese Filter nicht haben, würden wir auf jeden Reiz reagiern und wären hoffnungslos überfordert. Und da wären wir bei Reizfilterschwächen. Das jedoch ist schon wieder ein ganz anderes Thema.

 

Der Schwindel wird durch das vestibulär-okuläre System ausgelöst. Augenbewegungen sind mit dem Gelcihgewichtsorgan gekoppelt. Neige ich meinen Kopf, so muss sich ja das System anpassen, sonst sehen wir alles schräg und fallen um. Wink Der Schwindel wird sich sicher bald legen.

 

Wie es sich mit der Blendungsempfindlichkeit entwickelt? Da muss man abwarten.

 

Ich drücke die Daumen das die Phase der Eingewöhnung nicht so lange dauert.

 

LG

 

A.M.

In allen Grenzen ist auch etwas Positives.

 

Immanuel Kant

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo Agnes Maria,

ja, dass mit den Kopfschmerzen hatte mir Herr Mosch auch so erklärt. Bei mir scheint die Gewöhnung an Prismen ja auch relativ lange zu dauern. (Wenn ich die beiden vorherigen Brillen einmal als Maßstab nehme) Ich denke auch, dass man diese "Umstellung" durchhalten muss. Wichtig ist, dass einem vorher klargemacht wird, dass es etwas länger dauern kann (6-8 Monate) Vor allem bei Leuten, die ihre erste Prismenbrille bekommen, ist meist ziemlich viel Unsicherheit im Spiel. Hier finde ich es schon wichtig, dass dann darauf hingewiesen wird, wie der Anpassungsprozess läuft oder laufen könnte. Falls einen die Probleme zu sehr belasten, kann man ja auch noch mal bei seinem Optiker/Arzt nachmessen lassen, Herr Mosch zb. kontrolliert die Brille nach 6 Wochen noch einmal. 

Ihre Signatur  "In allen Grenzen ist auch etwas Positives" , passt, in meinem Fall, sehr gut auf diese Anpassungsphase. Da es mir in dieser Phase sehr schwer fällt Computerarbeiten zu verrichten oder zu lesen, spiele ich mit meiner Freundin Abends Gesellschaftsspiele oder wir hören ein Hörbuch zusammen, statt noch länger am Rechner zu arbeiten oder Fern zu sehen. Diese abendlichen Runden haben wir auch beibehalten, als die Probleme der Anpassungsphase vorüber waren. Smile

Ich wünsche Ihnen und allen anderen noch ein schönes Wochenende! 

Micha

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo,

so jetzt ist wieder eine Woche rum, anbei mein Erfahrungsbericht der letzten Woche (Woche 2 mit der neuen Brille):

 

- Bei Dunkelheit blenden mich noch Lichter. (Autoscheinwerfer, Ampeln, Straßenbeleuchtung)

- Meine Blendempfindlichkeit bei Sonne ist noch recht stark. (Ist mir stark bei einem Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein aufgefallen, die Sonne war so unangenehm, dass man sich in den Schatten zurückziehen musste)

- Noch Beschwerden bei langer Monitorarbeit. (Mir macht es auch noch Probleme längere Texte anstrengungsfrei zu lesen und der Monitor wirkt ein wenig "unruhiger" als vorher)

- Zwei Tage  starke Kopfschmerzen.

 

+ Die Schwindelgefühle sind besser geworden, wenn auch noch nicht ganz weg.

+ Wenn ich die Brille auf/absetze dauert es nicht mehr ganz so lange bis sich die Augen umgewöhnt haben. 

 

Mal schauen wie es sich die nächste Woche weiterentwickelt. 

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende! 

Grüße,

Micha

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Beigetreten: 26. Juli 2002 - 0:00

Hallo Micha,

 

ich hatte 10 Tage kein Internet, da ein Provider-Wechsel anstand.

Nun kämpfe ich mich seit kurzem durch die vielen neuen Beiträge auf unserer Seite.

Deine ersten Berichte habe ich gestern Abend noch gelesen. Beim Antworten streikte die Verbindung. Nun heute Morgen ein zweiter Versuch.

Lichtempfindlichkeit:

Dies Phänomen ist eines der Frühesten bei WF, schon im Kleinkindalter. Es reduziert sich sehr häufig erst über eine längere Phase, Vielfach registriert man nach ca. einem Jahr erst, das dieser Problembereich Vergangenheit ist oder sich zumindest deutlich reduziert hat.

Ich nehme dies Beispiel bewußt zur Grundlage, weil es verdeutlicht, wie lange unser Körper brauchen kann, um wieder normal mit Stresspotenzial umzugehen. Hier kann es sehr wenig hilfreich sein, sich ständig den WF-Puls zu fühlen. Lieber in der Zwischenzeit eine Sonnenschutzbrille oder einen Vorhänger gegen zu grosse Helligkeit tragen, das reduziert Stress.

Beruflich ist der PC Dein Tätigkeitsfeld. Dem kannst Du nicht ausweichen. Aber Du kannst, so wie beschrieben, Dein privates Umfeld anders ordnen, das finde ich so sehr gut, zumal es die Beziehungen ganz sicher positiv beeinflusst.

Gespannt bin ich auf den Status-Termin bei Dir. Im Gegensatz zu allen subjektiv empfundenen Symtomen, die viele Ursachen haben können: zu kurze Eingewöhnung, falsche Fixation auf ein persönlich so empfundenes Beschwerdepotenzial; aber genausogut auch Instabilität in den Messwerten, bis hin zu einer hier falsch angemessenen Korrektion. Obgleich ich den letzten Punkt für unwahrscheinlich halte, will ich ihn mit aufführen. Denn WF kann sich gerade weil es ein zwanghafter verspannter Zustand in der Ausrichtung beider Augen ist, durchaus während einem Messvorgang zwar in sich schlüssig verhalten, dies gälte auch gerade bei sehr mühsamen und kleinen einzelnen Messfortschritten, aber das so erlangte Ergebnis würde den Träger keinesfalls längerfristig (hier liegt der Sinn des 6-Wochen-Status) zufrieden stellen können.

Auf diese Art, die Brille wäre jedenfalls zu tragen, ließen sich die althergebrachten Verspannungen lockern und die Kontrolle über die Brillenkorrektion ergäbe jetzt deutlich gegensätzliche Bildlagen an den MKH-Testen. Nur in diesem Fall und bei erhöhten Beschwerdebild sollte ein Messtermin in frühestens 14 Tagen geplant werden. Dieser Zeitabstand gilt einer zusätzlichen Kontrollbestätigung.

Bei allen anderen Ergebnissen, vermehrte Beschwerdeminderung, Testbilder in alter Richtung neu dejustiert etc. bewährt sich eine Folgemessung erst nach mindestens drei-monatlicher Tragezeit.

Es ist ganz wichtig, das nie(!) beschwerdeorientiert korrigiert wird, sondern ausschließlich nach optometrisch sauberen Korrektionsschritten. Hier liegt ein ganz grosser Mangel in der Aufklärung von guter WF-Versorgung in den letzten Jahren und auch hier in unserer Internetberatung. Selbst in der IVBV-Broschüre heißt es (ich bin überzeugt fälschlich): ... wenn dadurch eine weitere Verringerung der Auffälligkeiten zu erwarten ist. (und schlimmer noch) Beobachten Sie oder andere (z.B. Lehrer) überhaupt keine Veränderungen, dann macht die Weiterführung der Prismenkorrektion keinen Sinn.

Gerade aus oben genannten Gründen halte ich eine Korrektion von Bildlagefehlern immer für notwendig, denn in seltenen Fällen wird erst der letzte aufgespürte Rest einer WF zu bestem Sehen verhelfen.

Man mache sich nur bewußt, dass mit jeder richtigen Korrektion auch der Seherfolg (Sehschärfe, Schnelligkeit in der Bilderfassung und -verarbeitung etc.) gesteigert wird. Dies bedingt aber jeweils noch genauere Massnahmen und kann den durchschlagenden Erfolg vorübergehend durchaus erstmal gehörig dämpfen.

Du hast selbst geschrieben, in Ferne und Nähe klarer zu sehen, dass zählt zur Zeit wesentlich.

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo,

danke an Herrn Mosch für die Erläuterungen! Ich kann aus meiner Erfahrung nur bestätigen, dass es bisweilen eine ganze Zeit benötigt sich an die Gläser zu gewöhnen! In dieser Zeit ändert sich auch das Beschwerdebild recht häufig (bei mir ca. alle 1-2 Wochen) Stabil waren die Gläser erst nach den sechs Monaten. Daher glaube ich auch, dass es wenig Sinn macht, vorher schon die Gläser zu wechseln oder zu Messen. Es kann während dieser Zeit auch schon mal recht unangenehm werden, dass veranlasst die meisten (ich schließe mich da mal mit ein) zu zweifeln. Hier ist natürlich von Vorteil, wenn man ordentlich beraten und aufgeklärt wird! Die Aufklärung und Vertrauen zu seinem Arzt/Optiker ist schon mal eine gute Basis, nicht das Handtuch zu werfen! 

Die letzte Woche hat sich die Sicht verbessert: 

+ Am Computer kann ich schon länger beschwerdefrei arbeiten. (Noch nicht optimal aber besser)

+ Schwindel habe ich kaum mehr. 

+ Wenn ich die Brille auf- und absetze, dauert es nicht mehr so lange (2-3 min.) bis sich die Augen umgewöhnt haben.

- Nachts habe ich noch gesteigerte Blendempfindlichkeit. 

- Bei starker Sonne habe ich auch noch gesteigerte Blendempfindlichkeit. 

Die Augen scheinen sich also langsam an die neue Brille zu gewöhnen. Wirklich interessant wir es ja erst nach ca. 6 Monaten. Aber ich finde es immer ganz hilfreich, wenn man sich den Verlauf der Monate vorher anschaut. Also werde ich weiterhin meine Erfahrungen hier Wöchentlich posten! Smile

Euch allen ein schönes Wochenende! 

Micha

Bild des Benutzers AgnesMaria
Beigetreten: 31. März 2006 - 0:00

 

 

Es ist ganz wichtig, das nie(!) beschwerdeorientiert korrigiert wird, sondern ausschließlich nach optometrisch sauberen Korrektionsschritten. Hier liegt ein ganz grosser Mangel in der Aufklärung von guter WF-Versorgung in den letzten Jahren und auch hier in unserer Internetberatung. Selbst in der IVBV-Broschüre heißt es (ich bin überzeugt fälschlich): ... wenn dadurch eine weitere Verringerung der Auffälligkeiten zu erwarten ist. (und schlimmer noch) Beobachten Sie oder andere (z.B. Lehrer) überhaupt keine Veränderungen, dann macht die Weiterführung der Prismenkorrektion keinen Sinn.

 

Sehr geehrter Herr Mosch,

Sie wissen ja, das ich manch andere Erfahrungen sammeln durfte denn das Klientel ist doch unterschiedlich. Ich versuche bei assoziierten Phorien immer eine Vollkorrektion nach MKH, aber bei den vielen Mikroschielern mit Diplopie sollte man anders herangehen. Captain Mu ist so ein klassischer Fall. Er sollte schon 2 mal operiert werden , aber jede Korrektion vor den OP's waren nicht verträglich. Da sollte man auf die subjektive Messung gehen. Und seitdem fühlt er sich wohler. Es gibt da immer pro und kontra und die Kunst besteht darin für den Patienten oder Kunden eine hilfreiche Korrektion zu verordnen. Ich weiß, das Sie das aus einem anderen Blickwinkel sehen. Aber das sollte kein Grund sein nicht miteinander zusammen zuarbeiten in diesem Forum.

 

LG

 

A.M.

In allen Grenzen ist auch etwas Positives.

 

Immanuel Kant

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Beigetreten: 26. Juli 2002 - 0:00

Hallo Agnes,

das tun wir wirklich hervorragend, freut mich immer sehr!

Bild des Benutzers AgnesMaria
Beigetreten: 31. März 2006 - 0:00

Hallo Agnes,

das tun wir wirklich hervorragend, freut mich immer sehr!

Ja, das stimmt. Ein Glück, das sich die Moderatoren in diesem Forum gegenseitig so unterstützen und immer präsent sind. Es ist hier eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit möglich. Dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken.

 

LG

A.M.

In allen Grenzen ist auch etwas Positives.

 

Immanuel Kant

Bild des Benutzers Eisbär 3
Beigetreten: 13. September 2009 - 9:48

Hallo Moderatoren!

Da es grad so schön um`s Loben geht, mische ich mich auch kurz ein: Ich habe hier im Forum schon  so viele Antworten zu meinen vielen Fragen erhalten! Bin sehr froh, dass es das gibt. Dickes Danke an alle Moderatoren, dazu zähle ich auch Agnes Maria.

Liebe Grüße Eisbärin

"Musik ist Arbeit, aber keine Mühsal." Sabine Mayer, Klarinettistin 

Bild des Benutzers AgnesMaria
Beigetreten: 31. März 2006 - 0:00

Liebe Eisbärin,

 

vielen Dank für das Lob an alle. Es ist gut wenn man weiß das die Arbeit hier auf fruchtbaren Boden fällt.

In allen Grenzen ist auch etwas Positives.

 

Immanuel Kant

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo Leute!

na, dem Lob kann ich mich natürlich auch nur anschließen! Ich fühle mich jedenfalls sehr gut betreut, hier im Forum und bei Herrn Mosch. Smile

Da wieder eine Woche rum ist (Woche 4 mit der neuen Brille), mein Bericht: 

 

+ Am Computer kann ich jetzt längere Zeit ohne Probleme arbeiten. (Ich würde sagen, dass der momentane Zustand recht optimal ist.)

+ Schwindel habe ich gar nicht mehr. 

+ Bei Dunkelheit ist die Sicht eigentlich auch recht ok, das Blenden der Scheinwerfer und Lichter ist zwar noch da, aber nicht mehr ganz so unangenehm. 

+ Starke Sonne, also Blendempfindlichkeit, ist auch ein wenig besser geworden aber noch vorhanden.

+ Kopfschmerzen hatte ich die ganze Woche nicht. (Das erste mal seit der neuen Brille, eine Woche ohne Kopfschmerzen)

 

- Seit Anfang der Woche habe ich starke Verspannungen im Nacken. Ich war beim Arzt, da ich erst dachte das ich mir einen Nerv eingeklemmt habe (Ich konnte meinen Kopf nicht mehr nach Links & oben bewegen), dem war aber nicht so. Ich bin wohl nur massiv verspannt im Nackenbereich. Die Ärztin hat mir jedenfalls Schmerzmittel und Physiotherapie verschrieben. 

- Ich habe noch Probleme bei der Dämmerung, die verschwinden erst, wenn es richtig dunkel ist. 

- Die oben beschriebene Blendempfindlichkeit Nachts, ist auch noch da. 

Subjektiv würde ich sagen, dass die Sicht besser geworden ist! Es bleibt also spannend! Wink

 

Mit besten Grüßen!

Micha

Bild des Benutzers AgnesMaria
Beigetreten: 31. März 2006 - 0:00

Lieber Micha,

das klingt doch sehr vielversprechend. Die Eingewöhnung verläuft bestimmt schneller, als mit den alten Brillen. Es sind erst 4 Wochen rum und noch nicht 6 Monate.  

In allen Grenzen ist auch etwas Positives.

 

Immanuel Kant

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Beigetreten: 26. Juli 2002 - 0:00

warten wir´s mal ab!

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Absolut! Interessant wird es bei mir ja erst nach ca. 6 Wochen. Ich versuche das ganze ja auch recht objektiv und nüchtern zu bewerten. Es hilft, wenn man im Wochenrhythmus, die Veränderungen hier postet. Das hätte ich mal von der ersten Brille an dokumentieren sollen. Na ja, hinterher ist man immer schlauer! Wink

Einen schönen Sonntag noch! 

Micha

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo Forum,

letzte Woche hatte ich nicht geschrieben, da ich noch den Kontrollbesuch bei Herrn Mosch, vom letzten Donnerstag abwarten wollte. Ich war nun zu der Überprüfung meiner neuen Brille in Hilchenbach, die sechs Wochen sind ja schnell vergangen! ;-) 

Wie sich anhand meines aktuellen Beschwerdebildes gezeigt hat, scheinen die Gläser in die richtige Richtung zu gehen aber noch nicht auszureichen. Herr Mosch ist erst einmal einen Fragebogen mit mir durchgegangen, in diesem sollte ich mein Sehen bewerten.( Zb.: Wie ist das Nahsehen, hatte ich Kopf- oder Nackenschmerzen etc. ) Danach haben wir noch  den "Kreuztest" mit meiner Brille gemacht und der Senkrechte und Waagerechte Balken waren leicht verschoben. Der Senkrechte leicht nach links und der waagerechte leicht nach oben. 

Herr Mosch möchte nun nach drei Monaten eine neue Messung machen (ende November) und dann schauen wir mal wie sich die Werte verändert haben. Ich bekomme dann aber höchstwahrscheinlich Anfang Dezember neue Gläser.

Positiv war jedenfalls, dass Herr Mosch einen Mikrostrabismus bei mir ausgeschlossen hat. Das ist ja schon mal positiv! Wink

Vielleicht kann ja Herr Mosch hier noch einmal seine fachliche Meinung und Einschätzung  posten. Da dies ja nicht mein Fachbereich ist, habe ich es etwas schwerer mich richtig auszudrücken und kann die Zusammenhänge nicht ganz so treffend und dadurch vielleicht 100%ig richtig beschreiben. 

Leider ist das natürlich nicht so ganz das Ergebnis, welches ich mir gewünscht habe! Aber das kann man sich ja leider nicht aussuchen. Wink

Ich werde meinen Weg, hier im Forum, jedenfalls weiter dokumentieren.

Mit den besten Grüßen,

Micha

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Beigetreten: 26. Juli 2002 - 0:00

Puh, habe ich vier Wochen Abstinenz gepflegt?

Mir läuft die Zeit unter den Händen weg.

Nun hebe ich Deinen Post erstmal wieder nach oben. Da ich zuhause bin, kann ich fachlich jetzt wenig schreiben. Ich war jedoch ganz zufrieden mit Deinem Sehen und denke, es ist nicht schlechter geworden.

Dass die Prismen noch nicht stabil sind, war grundsätzlich nach der deutlichen Änderung hier zu erwarten. Auch Dein Beschwerdebild signalisiert, das noch keine stabile Einrastung erfolgt ist. Deshalb eine weitere Messung nach drei Monaten Tragezeit.

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo Foren-Teilnehmer,

da nun wieder einige Zeit vergangen ist, und ich letzten Donnerstag meinen Termin bei Herrn Mosch hatte, 3 Monate nach dem ich die erste Prismenbrille von Herrn Mosch bekommen habe, möchte ich euch die neuen Ergebnisse mitteilen. 

In den letzten sechs Wochen war meine Sicht eigentlich relativ stabil, dass kannte ich ja eigentlich nicht von neuen Prismenbrillen. Ich hatte, wie ja schon beschrieben, nach anfänglich super Sicht bei einer neuen Prismenbrille, sechs Wochen später meist wieder Verstärkte Probleme. Diesmal  waren zwar auch noch Beschwerden vorhanden (Lichtempfindlichkeit, leichte Probleme beim Nahsehen, Nackenschmerzen), aber so stark wie bei den alten Brillen, waren die Beschwerden nicht. Sehr interessant ist auch, dass ich seit 6 Wochen keine Kopfschmerzen mehr habe. Vorher hatte ich alle zwei Wochen, manchmal sogar einmal die Woche starke Migräne (einen Tag lang).

Herr Mosch hat mich nun am Donnerstag noch einmal komplett durchgemessen. Alles in allem haben die Tests wieder 3,5 Stunden gedauert. Das war natürlich ziemlich anstrengend für die Augen aber man hat wirklich das Gefühl, dass Herr Mosch sehr genau und akribisch misst, um das Optimum aus der Messung herauszuholen. Auch hier noch einmal ein dickes Lob, dass jede Frage von mir, geduldig Erklärt wurde! Das ist ja heute leider nicht mehr selbstverständlich!

Die neuen Werte sind nun: 

Glas rechts: Sph: +0.25 Cyl: +0.50 Ach: 123 Prisma innen 1.25 Prisma unten 2.25

Glas links: Sph: + 0.25 Cyl: +1.00 Ach: 25 Prisma innen: 1.25 Prisma oben: 2.25

Zum Vergleich, noch einmal meine alten Werte:

Glas rechts: Sph: +0.75 Cyl: -0.50 Ach: 30 Prisma innen 2.50 Prisma unten 2.0 

Glas links: Sph: + 1.25 Cyl: -0.75 Ach: 112 Prisma innen: 2.0 Prisma oben: 2.0

Die Seitenprismen sind also schwächer und die Höhenprismen stärker geworden. Alles in allem, habe ich  aber 1,5 Prismen weniger. 

Herr Mosch war recht zufrieden mit den gemessenen Werten und ich bin erst einmal beruhigt, dass die Prismenwerte nicht nach oben schnellen. ;-) 

Ich werde die Brille nun in 10-14 Tagen abholen und ich hoffe, dass die neuen Werte wieder einige Probleme minimieren oder vielleicht sogar ganz beheben. 

Ich werde hier auf jedenfall berichten, wie die Eingewöhnung mit den neuen Gläsern läuft. Herr Mosch meinte, da sich diesmal nicht all zuviel verändert hat, wird die Eingewöhnung diesmal einfacher. 

Grüße,

Micha

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Beigetreten: 26. Juli 2002 - 0:00

Hallo Micha,

das hoffe ich wirklich.

Danke für den Eintrag in meinem Gästebuch und für Dein Lob hier.

Ich wünsche, ich werde Dir mit Deinen Seheindrücken nochmal voll gerecht! - Bis bald!

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo Forenteilnehmer,

ich habe nun am letzten Donnerstag meine neuen Gläser bei Herrn Mosch abgeholt. Die spontane Eingewöhnung ging schneller, da es ja nicht allzu große unterschiede in den Werten gibt. Die normale Eingewöhnung macht sich aber schon bemerkbar, insbesondere im Nacken und bei der Bildschirmarbeit. Aber das sind ja die "normalen Eingewöhnungsschwierigkeiten", die einen in den ersten Wochen begleiten. 

Ich bin mal gespannt, ob die neuen Gläser noch mal eine Verbesserung zu den alten Gläsern bringen. Laut Herrn Mosch kann man nach dem Prüftermin (nach den ersten 6 Wochen) dann etwas später komplett messen, evtl. in 6 Monaten. Ich hoffe für mich in erster Linie das ich natürlich meine Beschwerden reduzieren bzw. beheben kann und das meine Werte langfristig stabil bleiben. Schauen wir mal, wie es weitergeht! Wink

Ich werde euch auf dem laufenden halten! 

Mit besten Grüßen,

Micha

ps.: Falls jemand Fragen hat, kann er mir diese gerne stellen! 

Bild des Benutzers Micha81
Beigetreten: 26. Mai 2010 - 21:46

Hallo,

nun nach sechs Jahren möchte ich auch mal wieder melden und meine Erfahrungen der letzten Jahre mit euch teilen. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen und es zeigt euch, dass es sich lohnt „am Ball“ zu bleiben und nach einer Lösung der Sehprobleme zu suchen.

Ich hatte ja das letzte mal ende 2010 hier geschrieben, die Vorgeschichte könnt ihr in den vorherigen Posts lesen, der einfacheit halber fahre ich von 2010 fort.

Von 2010 bis 2012 habe ich noch diverse Prismenbrillen bei Herrn Mosch ausmessen und anfertigen lassen (5 Stück) und diese auch gewissenhaft getragen. Leider haben die Brillen aber nicht den gewünschten Effekt auf meine Sehprobleme gehabt. Trotz einiger leichter Verbesserungen, die aber nie von Dauer waren, blieb das Grundproblem des anstrengenden Sehens, verbunden mit Nacken- und Kopfschmerzen sowie teilweise auch Ohrengeräuschen (Tinitus) bestehen. Leider hatte ich nie das Gefühl, dass sich mit diesen Prismenbrillen das Problem peu a peu bessert bzw. man auf einem guten Weg ist, ein annehmbares Ergebnis zu erzielen. Damals ging es mir auch schon gar nicht mehr darum, die Sehprobleme vollständig zu beheben, sondern eine akzeptable stabile Lösung zu finden, die mich nicht zu sehr in meinem Alltag einschränkt und mir ermöglicht meiner Arbeit und Hobby’s nachzugehen. Bei der fünften Prismenbrille von Herrn Mosch nahmen die Probleme, insbesondere die Kopfschmerzen aber dermaßen zu, dass ich die Hoffnung endgültig verlor. Herr Mosch wußte auch nicht mehr weiter, meinte aber das seine Methode irgendwann zum Erfolg führen würde, wann das aber sei, könne er nicht prognostizieren. Er meinte noch, dass meine Probleme ja auch nicht nur von meinen Augen sondern primär von meinem verspannten Nacken kommen könnten und deshalb würden seine Brillen nicht wirklich funktionieren (davon hatte er vorher nie gesprochen) und man müsse erst den Nacken behandeln, bevor man die Sehprobleme mit Prismen korrigiert. Da ich einwand das seine erste Brille ja noch ganz gut funktioniert hätte, meinte er dann soll ich sie halt wieder tragen und dann schaut man mal.

Da ich zu der Zeit fast täglich starke Kopf- und Nackenschmerzen zusätzlich zu den Sehproblemen hatte, habe ich wieder die erste Mosch Brille getragen, da dort die Probleme nicht so gravierend waren und schaute mich im Internet nach Alternativen um, da ich, wie gesagt, dass Vertrauen zu Herrn Mosch und seiner Methodik verloren hatte und ich mir nicht vorstellen konnte, mit der aktuellen Brille langfristig leben zu können.

Nach einiger Zeit fand ich eine Arztpraxis im Westen Deutschlands, die einen Schwerpunkt auf Schielbehandlungen legt und eine recht gute Reputation diesbezüglich im Netz aufwies. Zu dieser Zeit war ich recht niedergeschlagen, da meine Probleme in all den Jahren nicht richtig behoben wurden und ich nicht den Eindruck hatte, als könnte man meine Probleme langfristig beheben. Ich habe mich nach all den Erfahrungen zu einem Skeptiker entwickelt und ich hatte kein Vertrauen mehr zu Ärzten und Optikern in diesem Bereich. Nach langen Gesprächen mit meiner Partnerin und meiner Familie, habe ich mich dann dazu entschlossen noch einen Versuch bei dieser Praxis zu wagen. 

Nach einem langen Einführungsgespräch und einer ersten Messung bekam ich mein Problem einfühlsam erklärt und es wurde mir ein Behandlungsplan vorgeschlagen. Man merkte sehr schnell, dass die behandelnde Ärztin sehr viel praktische Erfahrung mit Prismen und der Schielproblematik in ihren verschiedenen Facetten hatte. Insbesondere die medizinischen Aspekte, Auswirkungen und Zusammenhänge bzgl. Schielen habe ich von Nichtmedizinern so noch nie gehört. Bei den Nichtmedizinern die ich bisher kennengelernt habe, wurde hauptsächlich angelesenes Wissen der MKH nach Haase ideologisch und dogmatisch wiedergegeben, ohne Individuell auf den Patienten einzugehen (eigentlich das Gegenteil was Haase mit seiner Forschung und Methodik erreichen wollte! Wink aber das ist ein anderes Thema).

Als ich die erste Prismenbrille der Praxis verschrieben bekam und meine Brille bei meiner Optikerin hier in Berlin abholte, war der Unterschied zu allen anderen Prismenbrillen eigentlich sofort erkennbar. So gut hatte ich seit Jahren nicht mehr gesehen und die Probleme wie Kopf- und Nackenschmerzen reduzierten sich fast sofort drastisch. Auch bei der Eingewöhnung (die bei mir generell immer etwas länger dauert) merkte man, dass diese nicht im Ansatz so schwierig war wie vorher. Insgesamt habe ich diese erste Brille 8 Monate getragen und in dieser Zeit konnte ich wieder längere Zeit am PC arbeiten, Bücher lesen und fühlte sich insgesamt viel wohler. Ich begann wieder Hoffnung zu schöpfen. Nach acht Monaten rutschten die ersten Prismen nach und meine Sicht begann sich wieder etwas zu verschlechtern und auch meine Kopf- und Nackenschmerzen nahmen wieder zu. Insgesamt kann man die Verschlechterungen aber nicht mit den früheren Veränderungen vergleichen. Ich bekam also eine neue Brille mit den neuen Prismenwerten und trug diese dann wieder 6 Monate. Das ganze wiederholte sich noch vier mal, bis ich einen Wert an Prismen erreicht hatte, den man nicht mehr in einer Brille tragen konnte und somit operiert werden musste, dass war im Juli 2015, Anfang März 2016 wurde ich operiert. 

In der Zeit wo ich die Prismen bekam, wurde immer offen mit mir über die Möglichkeit einer Operation gesprochen und auch über die damit verbunden Risiken und Möglichkeiten. Auch über die Sicht, die sich anhand der steigenden Prismenanzahl (Abbildungsfehler, Kontrastverlust) etwas verschlechterte, wurde ich im Vorfeld aufgeklärt. Ebenso, dass diese Einschränkungen nach einer Operation verschwinden würden (man hat ja nicht mehr die dicken Gläser vor den Augen). Gerade diese kompetente Beratung und Betreuung hat viel dazu beigetragen, mir Sorgen zu nehmen und mein Vertrauen stellte sich langsam wieder her. 

Die Operation im März war ein Erfolg. Anfänglich nach der Operation hatte ich noch ca. eine Woche Probleme mit Doppelbildern (durch die Schwellungen) aber nach einer Woche konnte ich so sehen, wie ich seit 8 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Das Sehen war vollkommen entspannt und scharf. Ich hatte all die Jahre nicht mehr daran geglaubt, dass dies möglich ist. Wie gut es mir jetzt geht könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Wink

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Bericht ein wenig Mut machen. Falls jemand Fragen an mich hat, kann er mir gerne schreiben und ich werde versuchen eure Fragen bestmöglich zu beantworten.

Grüße,

Micha

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Super Micha.

Viele Grüße

Eberhard