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Bild des Benutzers agnes
Beigetreten: 21. September 2010 - 20:09
Mesotest: was bedeuten die Werte?

hallo,

ich hoffe ich bin in diesem Forum richtig (?)

Eigentlich wollte ich das Kontrastsehen prüfen lassen. Ist ein Mesotest dafür geeignet? Oder gibt es zum Prüfen des Kontrastsehens bei Tageslicht noch andere Messverfahren?

 

Da nun ein Mesotest durchgeführt wurde: Was bedeuten die Werte eigentlich ?

Mesotest zur Prüfung des Dämmerungssehen und der Blendempfindlichkeit

RA ohne Blendung 1: 27

     mit Blendung    1: 23

LA ohne Blendung 1: 27

     mit Blendung    1: 5

 

Vielen Dank für eine Antwort.

 

 

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin,

ein Mesotest ist ein Test  nur zum Dämmerungssehen,das hat nur indirekt mit Kontrastsehen zu tun, nämlich das Kontrastsehen nach Blendung:, Die Werte geben das Verhältnis des entsprechenden Kontrastes an.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers agnes
Beigetreten: 21. September 2010 - 20:09

Oh, Vielen Dank Eberhard. Und ist das Ergebnis nun gut oder schlecht? Die Werte für beide Augen sind so unterschiedlich

Ich hatte das Komma vergessen:

RA ohne Blendung 1 : 2,7

     mit Blendung     1 : 23

LA ohne Blendung  1 : 2,7

     mit Blendung      1 : 5

 

ich verstehe nur Bahnhof sad

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin Agnes,

eine interessante Seite, die Dir helfen kann, alles zu verstehen: 

https://www.augenarzt-hechingen.de/leistungsspektrum/gesundheitsleistung...

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Seestern
Beigetreten: 2. Januar 2015 - 14:03

Hallo Agnes, 

Mit Mesotest wird die das Kontrastsehen und die Blendungsempfindluchkeit gemessen. 

Die angegebenen Werte können so nicht stimmen.

Das Kontrastsehen ohne Blendung ist immer besser, als unter Blendung. 

Also : ohne Blendung 1: 2,7     mit Blendung dann 1:5 oder 1:23 oder schlechter. 

Man bietet ein Lichtzeichen mit einer bestimmten Leuchtdichte ( Candula pro Quadratmeter) an unter bestimmten genau vorgegebenen Lichtverhältnissen und mit einer Formel wird dann das Kontrast- und Dämmerungssehen und die Blendungsempfindlichkeit berechnet. 

1:2,7 und besser benötigt man z.B. für den Führerschein Klasse C etc., 1:5 für Taxen und 1:23 und schlechter für Motorräder und PKW. 

Außerdem kann man auch an den Werten erkennen ob vielleicht eine Trübung der brechenden Medien vorliegt, eine Erkrankung der Retina, des Sehnerven oder der Sehbahn. Dann schließt sich daran eine weiterführende Diagnostik an. 
 

Was mich ausserdem wundert ist, dass für rechts und links Werte bei dir ermittelt wurden , normalerweise wird der Test beidäugig 

durchgeführt.frown

Liebe Grüße vom Seestern

Bild des Benutzers agnes
Beigetreten: 21. September 2010 - 20:09

Vielen lieben Dank. Ich habe immer noch meine Probleme beim Verstehen.

Vorweg: ich bin ein  "Schadensfall". Deswegen, lieber Sehstern, wurden die Tests einäugig durchgeführt - vermute ich jedenfalls. Es wurden an einem Tag - im Rahmen eines Gutachtens - gefühlt 100 Untersuchungen durchgeführt, um die Schäden an meinen Augen festzustellen. Deswegen kann ich mich an diesen Mesotest nicht erinnern. Außerdem bekam ich vorher auch keine große Ansage, was nun genau gemessen wurde. Ich wanderte von einem Messgerät zum nächsten, dann wieder in Schweinsgalopp zum nächsten Raum, wo wieder an anderen Geräten weiter gemessen wurde, mal im Dunkeln, mal mit Licht. Es wurde sortiert nach dem Prinzip "Untersuchungen mit normalen Pupillen" und "Untersuchungen mit geweiteten Pupillen". Die Werte stehen so im Gutachten, das mir inzwischen vorliegt. Sie sind bestimmt richtig.

Bedeuten meine Werte, dass mein Kontrastsehen und meine Blendungsempfindlichkeit ohne Blendung gut ist? Oder ist es ohne Blendung schlecht? Ist das Kontrastsehen und die Blendungsempfindlichkeit unter Blendung schlecht oder grenzwertig?

Im Schadensfall kommt es ja auf die objektive Messungen an. Denn nur die zählt bei der Schadensregulierung. Ich selber würde mein Kontrastsehen und meine Blendempfindlichkeit sowohl "ohne" als "mit" Blendung  als grottenschlecht bezeichnen.  Meine Glaskörper wurden zerstört und von der Netzhaut abgehoben, an der rückwärtigen Membran haften massenhaft Fasern der Netzhaut, die Lichtstreuung ist abartig, es entstanden Schäden an der Netzhaut, in der Makula bzw Fovea gibt es jetzt dicke epiretinalen Gliosen, die für milchiges Sehen sorgen und die Netzhaut zusätzlich kräuseln. Das verursacht Verzerrungen (Metamorphosien) ohne Ende, was aber wiederum nichts mit dem Kontrastsehen zu tun hat. Der Glaskörper des linken auges wurde wegen der extremen Trübungen bereits entfernt (Vitrektomie), dadurch habe ich auch meine natürliche Linse verloren. Das rechte Auge wurde noch nicht vitrektomiert. Dort ist das Kontrastsehen nach meinem Empfinden extrem beeinträchtigt.

Für zusätzliche Auskunft wäre ich sehr dankbar.

viele Grüße

agnes