Ein freundliches Hallo in die Runde,
bin weiblich, Mitte 30 und kurzsichtig (-4,5 dpt).
Umzugsbedingt musste ich mir einen neuen Optiker suchen. Habe mich wieder für ein inhabergeführtes Geschäft entschieden.
Es wurde (mit 1,5 Metern Abstand) der Sitz der Brille beurteilt (nichts daran verändert) und ich sollte dem Optiker einmal auf die Nase und jeweils in eines seiner Augen sehen. Meine Pupillendistanz wurde dem alten Brillenpass entnommen. Auch wurden diverse Messungen an der alten Brille durchgeführt, um die neue möglichst ähnlich zu gestalten.
Ich habe die Brille gestern abgeholt und trage sie seitdem kontinuierlich. Beim Abholen wurde die Brille noch etwas angepasst. Sitzt gut. Sehe einwandfrei. Das Sehen ist aber viel anstrengender, teilweise wirken Gegenstände wie in die Breite gezerrt und grösser als mit der alten Brille. Besonders schlimm ist es beim Laufen. Nach einiger Zeit tun meine Augäpfel weh. An der Nasenwurzel zieht es (nicht dort wo die Pads aufliegen). Solche Anpassungsprobleme hatte ich nie, wobei ich die alte Brille 10 Jahre getragen habe. Die neue Fassung ist etwas schmaler als die alte und die Gläser sitzen etwas weiter vom Auge entfernt (siehe Foto). Vielleicht noch wichtig: in der alten Brille hatte ich Gläser von Essilor, in der neuen Rodenstock. Kann es auch dadurch zu Unverträglichkeiten kommen? Der Optiker verneinte dies.
Ich bin unsicher: der neue Optiker erschien mir sehr kompetent. Nun weiß ich nicht, ob es an mir liegt (10 Jahre dieselbe Brille) oder ob mit der neuen Brille etwas nicht stimmt.
Wie lange sollte ich der neuen Brille geben, bis ich erneut zum Optiker gehe und was sollte ich dort überprüfen lassen?

