Hallo liebe Experten
Bei einer Vorsorgeuntersuchung wurde bei unserem 6jährigen Kind folgendes gemacht bzw. festgestellt.
Dem Orthoptist erschien ein Wert ein wenig erhöht, aber nicht besorgniserregend. Weil das Kind sich problemlos die Augen weit tropfen ließ, konnte der Wert genauer bestimmt werden. Der Orthoptist sah wohl weiter keinen Handlungsbedarf. Der Augenarzt dagegen schon, weswegen er eine Brille verordnete.
Der Optiker wiederrum meinte, bei diesem Wert würde das Kind die Brille nicht lange tragen, das verwachse sich wahrscheinlich bzw. schnell.
So, nun bin ich einigermaßen verwirrt.
Was könnte das alles bedeuten?
Selbstverständlich möchte ich dem Kind keinesfalls eine Beeinträchtigung zumuten. Andererseits würde ich gern ein beseres Gespür dafür entwickeln, um was es überhaupt geht und was besten- sowie schlimmstenfalls passieren kann.
Was könnt Ihr mir aus der Ferne dazu sagen?
Wenn Ihr weitere Infos braucht sagt es mir bitte, ich habe hier aufgehört, weil mir der Eintrag schon sehr lang erschien.
Orthoptische Untersuchung
Obj. Refraktionsbestimmung
Cycloplegie
Visus: Ferne sc RA 1,0 LA 1,0 EH
Motilität: intakt
Convergenz: gut
Covertest: parallel, mit bds. Einstellbewegungen aus Divergenz, nach Abdecken Divergenzwinkel, gute Refusion
Stereosehen: pos.
Farbsehen: intakt
Diagnose: strabismus divergens intermittens

Gern die Zahlen zur Brille:
wir in 2-4 Jahren weiter.