Hallo zusammen,
ich habe ein paar Fragen zum Schielen meines 4 jährigen Sohnes.
Seit letztem Jahr Februar hat mein Sohn plötzlich begonnen mit dem linken Auge nach innen zu schielen. Zunächst mussten wir warten bis wir einen Termin in der Sehschule hatten. Dort verordnete ihm die Orthoptistin eine Brille. Die Orthoptistin sagte mir, dass er schielt, sobald er im Nahbereich fokussiert. Das würde bei sehr vielen Kindern in dem Alter auftreten und bei guter Behandlung würde sich das "verwachsen". Durch die Brille würde es deutlich besser, er schielen seltener und auch nicht mehr so schlimm. Bei der Kontrolle nach 3 Monaten hat er nicht mehr sehr gut mitgearbeitet und ihm wurde dann eine Schwachsichtigkeit auf dem linken Auge diagnostiziert. Das Auge wäre durch die Brille wohl "faul" geworden. Somit haben wir dann das Abkleben des rechten Auges gewonnen für 4h/Tag. Erst dachte ich, dass es durch die starke Schwachsichtigkeit schlimm werden würde mit dem Augenplaster, war aber nicht so. Seine Sicht schien durch das Pflaster überhaupt nicht beeinträchtigt - hat problemlos gepuzzelt oder seine Spardoseit mit Münzen gefüllt. Kurz darauf fing er an mit dem rechten Auge ebenfalls zu schielen. Auf Nachfrage sagte mir die Orthoptistin, dass dies eine gutes Zeichen sei, dass die Okklusionstherapie anschlägt. Hab ich so angenommen. Nach kurzer Zeit war es wieder weg. nach 3 Monaten Therapie sagte die Othoptistin, dass sich die Schwachsichtigkeit deutlich gebessert hat - er machte diesmal auch besser mit. Ich schilderte ihr meinen Eindruck, dass er gar nicht schlechter gesehen hat, aber die Augenpflaster blieben. Eine generelle Verbesserung kann ich nach 8 Monaten Okklusionstherapie noch nicht erkennen.
Jetzt, nach 8 Monaten habe ich den Eindruck, dass das rechte Auge hin und wieder etwas schielt. Woran kann das liegen? Ist es wieder ein gutes Zeichen?
Nessa
