Hallo, mein Name ist ML, ich bin 50 Jahre alt und ich habe vor 6 Tagen am 28.05.2020 ein Schiel OP in Vollnarkose gehabt. Es ist die zweite OP, die erste OP hatte ich als Kind mit 6 Jahren.
Eine Brille habe ich nur als Kind getragen. Viele Jahre habe ich keine Brille mehr gebraucht. Erst vor ein oder zwei Jahren habe ich mir mal ein ganz schwache Lesebrille machen lassen.
Mein linkes Auge wurde operiert (wie bei der OP als Kind auch). Und es sollten zwei Muskeln bearbeitet werden.
Irgendwie bin ich etwas beunruhigt..... Ich hatte/habe noch immer ein ziemlich geschwollenes Auge mit Bluterguss am Unterlied. Schmerzen habe ich aber keine. Das Auge ist auch noch sehr verklebt bzw. es tränt recht häufig.
Am meisten besorgt mich aber, dass ich mich irgendwie vom Kopf her noch sehr benommen fühle. Mir ist bei Gehen schwindlig, als ob ich leicht betrunken
wäre. Doppelbilder hatte ich nur am ersten Tag nach der OP und auch nicht sehr ausgeprägt.
Mein eigentlicher Augenarzt hat dummerweise derzeit Urlaub. Die Augenärztin, bei der ich mich nach der OP zur Nachsorge vorgestellt habe, hat sich, als ich den Schwindel angesprochen habe, hierzu nicht wirklich geäußert. Für mich ist dieses Gefühl aber sehr unangenehm und es macht mir einfach Sorge.
Z.B. würde ich mich absolut nicht trauen, derzeit selbst Auto zu fahren.
Lässt dieser Schwindel/Gangunsicherheit mit der Zeit nach oder muss ich deshalb nochmals in der Uniklinik beim Operateur vorstellig werden?
Danke für Eure Rückmeldungen und liebe Grüße
ML
