Hallo,
meine Tochter, 15 Jahre alt, wurde mit 1,5 Jahren wegen eines angeborenen starken Innenschielens (congenitales Schielsyndrom) in der Uniklinik Heidelberg operiert. Daraufhin hat sich ein divergentes Außenschielen entwickelt (v.a. rechtes Auge) , das aber über die Jahre kein großes Problem darstellte, da es nur phasenweise ( bei Infekten, starker Müdigkeit…) auffällig war.
Seit einigen Wochen ist das Schielen nun schlagartig deutlich auffälliger und die Lage für meine Tochter (in der Pubertät) sehr verzweifelt; sie zieht sich vollkommen zurück.
Vom langjährig behandelnden Augenarzt (Prof. Zubcov in Frankfurt, Schielexpertin) wurde uns zu einer schnellen OP geraten.
Meine Tochter hat kein beidäugiges Sehen.
Der Visus rechts hat sich auf 60% verschlechtert? (von bisher 100%, nach langjährigem Abkleben bis zum Alter von 6-7 Jahren)
Anisometropie rechts: +6 links +0,25. Sie trägt rechts eine Kontaktlinse mit +4,0.
Die Augenärztin würde privat selbst und schon im Juni operieren können.
Wir sind nun sehr unsicher, welcher Weg der richtige ist.
Ist auch im Fall meine Tochter eine prismatische Vorbereitung sinnvoll, obwohl sie kein beidäugiges Sehen hat?
Wäre es besser, sie in einer renommierten Klinik wie Heidelberg, wo die erste OP stattgefunden hat oder in Gießen operieren zu lassen? Beide haben sicherlich höhere Fallzahlen als die nur einige wenige mal pro Jahr privat operierende Augenärztin.
Was ist bei der Auswahl der Klinik noch zu beachten?
Herzliche Dank für Ihren Input!
