Hallo liebe Forenmitglieder,
ich bin derzeit etwas ratlos. Zur Problematik: meine fast 4-jährige Tochter schielt seit ca. 2 Monaten sichtbar nach innen. Am 06.03.2018 stellten wir uns daraufhin in der Sehschule einer Uniklink vor. Dort wurde ihr eine Brille mit der Stärke RA/LA + 0,75 sph verordnet. Weiterhin wurde ihr zum Ausgleich des zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Schielwinkels zusätzlich eine Prismenfolie mit 30 Prismen Basis außen rezepiert. Mit dieser Folie gab sie aber Doppelbilder an, woraufhin wir am 13.03.2018 wieder in der Uniklinik vorstellig wurden. Diesmal wurde ihr eine Prismenfolie mit 17,5 Prismen Basis außen verordnet. Auch mit dieser Folie kam sie nicht zurecht und gab wieder an, dass sie Doppelbilder wahrnehme. Beim nunmehr dritten Termin am 23.03.2018 wurde auf eine weitere Prismenfolienverschreibung verzichtet mit der Befundung, dass vermutlich ein Mikrostrabismus von 6 Prismen auf dem rechten Auge besteht. Weitere Therapiemaßnahmen außer das Tragen der verordneten Brille sind deshalb momentan auch nicht indiziert. Die derzeitige Empfehlung der Klinik lautet weiterhin engmaschige Kontrolle des Visus und des Schielwinkels. Beide Augen haben ohne Brille einen Visus in der Ferne von 1,0 und in der Nähe von R/L 0,2 und 0,32.
Als besorgte Mama bin ich mit dieser abwartenden Vorgehensweise nicht vollständig zufrieden, da der derzeitige Schielwinkel gefühlt über den Tag hinweg schwankt. Meine persönliche Meinung ist, dass bei einem auf Kinderaugenheilkunde spezialisierten Arzt oder Uniklinikum die Behandlung noch optimiert werden könnte, indem das Sehen meiner Tochter verbessert oder zumindest stabilisiert wird. Ich hoffe auf Eure fachkundige Meinung zum bisherigen Vorgehen der Behandlung und fände es prima, wenn Ihr Adressen von guten Kinderaugenärzten zur Einholung einer Zweitmeinung für mich hättet. Wenn auch nur zu meiner Beruhigung.
Liebe Grüße von einer besorgten Mama

