Hallo,
ich habe seit über 15 Jahren Prismenbrillen mit kontinuierlich zunehmenden Werten bis ich vor vier Jahren eine Gleitsichtbrille mit entsprechenden Prismen bekommen habe (Werte im Anhang). Ich bin mit der Brille echt super zurecht gekommen, bis ich vor etwa drei Wochen wieder extreme "Augenkopfschmerzen" bekommen habe und in manchen Situationen einfach total überfordert war, um alles zu sehen. Am liebsten hätte/würde ich einfach in machen Situationen die Augen zumachen, weil mir richtig schwummerig wird. Dabei habe ich nicht direkt Doppelbilder gesehen, aber das fokusieren beim Umhergucken in verschiedenen Distanzen ist extrem anstrengend und im ersten Augenblick ist alles was ich sehe nicht richtig scharf, sondern ich muss mich erst konzentrieren. Da ich bei meinem Augenarzt kurzfristig keinen Termin bekommen habe, musste ich zu einem andderen. Die Orthoptistin hat eine Überkorrektur festegestellt, so das ich letztlich drei Prismen weniger habe. Dafür habe ich heute eine Prismenfolie beim Optiker abgeholt. In die Ferne kann ich gestochen scharf sehen und es ist definitiv angenehmer und besser als ohne Folie. Jedoch habe ich das Gefühl die "Gleitsichtfunktion" meiner Brille ist verloren gegangen. Im Nahbereich und zwischen Nah und Fern kann ich momentan nur scharf sehen wenn ich mit dem Kopf nicke um durch den oberen Teil der Brille zu schauen. Ist das normal mit Gleitsicht und Prismen? Besonders angenehm finde ich das alles gerade nicht und ich weiß nicht, ob mein "eigentliches" Problem damit gelöst ist. Oder müssen sich meine Augen erstmal an die Prismenfolie im Nahbereich gewöhnen?
Vielen Dank im Vorraus!
Sandra


