Hallo ihr,
ich habe bereits viel in diesem Forum gelesen und schildere kurz oder auch etwas länger meine vielen Fragen.
Meine Tochter hat mit 3,5 Jahren über Nacht angefangen zu schielen. Das rechte Auge schielt dauerhaft nach innen. Sie trägt seit einem halben Jahr eine Brille. Hier die Brillenwerte:
+4,00 -75 115
+4,50 -1,00 70
Das Schielen hat sich durch die Brille leicht verbessert. Es schwankt allerdings sehr.
Ihre Sehkraft war im Oktober als das Schielen begonnen hat auf beiden Augen bei 100%. Und hat dann logischerweise auf dem schielenden Auge (rechts) nachgelassen. Im März war das rechte Auge bei 60%. Nach 2 (!) Wochen abkleben (4 stunden am Tag) war es wieder bei 100%.
Die eine Klinik sagt eine OP wäre nicht sinnvoll, da der Schielwinkel auch mit Prisma da ist.
Die andere Klinik geht von einem normosensorischen Spätschielen aus und will im August operieren. Hat aber bereits gesagt, dass der Schielwinkel nach der OP nach aussen gehen könnte.
Seit 2 Wochen trägt sie nun eine Prismafolie (25) auf der linken Seite. Das Problem daran ist, dass sie diese absolut nicht akzeptiert. Sie schaut nicht durch. Sie hält ihren Kopf schief und schaut nur mit dem rechten Auge. Sie weigert sich. Sie sagt dass sie damit doppelt sieht. Kann das sein? Normalerweise sollte doch die Folie das beidäugige Sehen fördern. Simuliert die Folie tatsächlich das Ergebnis der OP?
Ich bin mittlerweile völlig durcheinander, weil jede Klinik eine andere Meinung hat und die Ärzte oft ratlos sind.
Bei Fieber und Müdigkeit ist der Schielwinkel beispielsweise kaum und teilweise gar nicht vorhanden (zumindest mit bloßem Auge nicht sichtbar) Eigentlich müsste es ja genau andersrum sein.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Sollen wir sie jetzt mit 4 Jahren operieren lassen oder doch noch warten?
Achso das 3D Sehen ist auch mit Prismafolie nicht wiedergekommen.
Vielen Dank für Eure Antworten,
Liebe Grüße

