Seit einem Monat Symptome (Ghosting, Lichtstrahlen Streuung, Star Burts) ohne Lasik-OP

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Guten Tag,

Ich habe seit kurzer Zeit ähnliche Symptome (Ghosting, Lichtstreuung, gefühlt etwas stärkere Star Bursts) wie die eines LASIK-geschädigten Patienten, jedoch habe ich nie eine solche Operation gemacht.

Ich arbeite täglich viel mit dem Computer (8-12h, beruflich+privat) und habe davor ausschließlich weiche Kontaktlinsen getragen. Brille sogut wie gar nicht. Ich kann sagen, wie und wann (bemerkbar)  das bei mir angefangen hat (vor ca 5 Wochen). Es gab eine Phase, in der ich recht viele Stunden vor dem Bildschirm verbracht habe (beruflich als auch privat, mit Pausen natürlich). Der Arbeitstag fängt meist um 10 Uhr an. Vor 5 Wochen also:

  1. Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag bis 23 Uhr (in der Zeit hatte ich recht viel beruflichen Stress)
  2. Montag Ruhetag
  3. Dienstag: Bis 17 Uhr
  4. Mittwoch bis 23 Uhr
  5. Donnerstag: Hier gingen meine Probleme das erste mal los. Ich bemerkte auf der Arbeit, dass mein Auge leichte Fokussierungsprobleme hatten. War jedoch nur sehr mild.

Am Freitag fingen die Probleme dann so richtig bei mir an. Ich habe plötzlich starke Fokussierungsprobleme bekommen, plötzlich unscharf gesehen (mit Brille und Kontaktlinsen, ca -6 Dioptrin auf beiden Augen). Vielleicht teilweise 60% Sehstärke. Morgens war es meist schlechter. Wurde im Laufe des Tages etwas besser. Ich habe zu der Zeit die Buchstaben am Bildschirm teilweise "doppelt gesehen". Da wusste ich noch nichts zum Thema monokular bzw binokulares Doppeltsehen und habe nicht drauf geachtet was es von Beiden war. Mal war das linke, dann wieder das andere Auge besser in der Schärfe.  Das schwankte dann binnen einer Woche stark hin und her. In der Zeit habe ich manchmal komplett normal gesehen. Teilweise schien es mir schwer Gesichter zu erkennen.

Extrem komisch war: Morgens, wenn ich aufwachte und nur durch ein Auge schaute, dann konnte ich teilweise den Teletext im TV (ohne Sehhilfe, 3m von mir weg!) wieder erkennen. Es schien als wären manche Kanten wieder scharf und der Rest verschwommen, ohne dass ich die Augen zugekniffen habe. Eine solch ähnliche Symptomatik hatte ich 3 Jahre zuvor auch, aber nur für 1-2 Tage und ohne Spätfolgen. Wie ist SOWAS zu erklären?

1. War sofort erstmal zum normalen Arzt und der konnte nichts feststellen (EKG, Blut untersucht, kein Diabetes, usw.) und wurde noch zum AA überwiesen.

Das legte sich dann nach ca 1.5 Wochen und ich erlangte meine halbwegs normale Sehschärfe wieder und kein Ghosting (evtl. noch nicht richtig aufgefallen). Bzgl. der Sehschärfe nur halbwegs, weil sie auf dem rechten Auge nicht zu stimmen schien. Bin allerdings in der Zeit von Kontaktlinsen auf Brille (vor 3 Jahren angefertigt) umgestiegen, die wohl schon nicht mehr von der Stärke passte. Hatte nun auch den Eindruck verstärkte Lichtstrahlen wahrzunehmen, jedoch bescheinigte mir mein Umfeld diese auch zu sehen.

Dann bin ich zum Augenarzt 1 gegangen: Augen wurden mir einer Lichtspalte untersucht. Er hat mit mir zwei Sehtests gemacht. Einmal mit Projektor und einmal auf einem Computerbildschirm (blauer hintergrund, weißer Text, sehr kontrastreich). Beim letzten Test ist mir sofort aufgefallen, dass ich die Buchstaben zwar einigermaßen gut ablesen konnte, sie aber leicht transparent versetzt nochmal zu erkennen waren. Das hielt ich noch zu der Zeit für ein Doppelbild, weiss aber mittlerweile, dass man es Ghosting nennt. Mir wurde bescheinigt, dass ich eine sehr gute Sehschärfe habe. Ich solle mich auf einen Keratokonus untersuchen lassen. Dieser Augenarzt hatte kein entsprechendes Equipment für. Mir wurde eine neue Brille verschrieben, die ich habe anfertigen lassen und sah dann auch wieder sehr scharf.

2. Augenarzt mit Oculus Pentacam: Ein Keratokonus kann eindeutig ausgeschlossen werden (jedoch waren da schon rötliche Wölbungen im Zentrum beim Topobild zu sehen, daher war ich deswegen und auch aufrund der Symptome immer noch etwas skeptisch, weil es schon ziemlich zum Krankheitsbild vom Keratokonus passt, die Form sei entscheidend). Das Auge sieht sonst auch gesund aus. Ich soll es mit Augentropfen probieren. Ich habe lediglich einen leichten vernachlässigbaren Astigmatismus.

Da ich in der Zeit dann immer mehr bemerkt habe, dass ich bei Nacht (also immer dann wenn die Pupille geweitet ist) Ghosting und Lichtbrechungsfehler (stärker je weiter die Distanz) wahrnehme, bin ich noch zu einem weiteren Augenarzt.

3. Augenartz mit OCT: Zweite Meinung bzgl. KK eingeholt. Hornhaut, Netzhaut, Sehnerv, Linse sieht alles in Ordnung aus. Keratokonus kann wieder ausgeschlossen werden. Sehtests gemacht mit rot/grün Monitor-Abgleich. Meine neue Brille sei zu stark und ich würde damit auf Dauer meine Akkomodation durcheinander bringen. Alles andere sehe gut aus. Habe nur ein paar fliegende Mücken. Wieder eine neue Brille angefertigt mit schwächeren Gläsern. Schärfe okay, Ghosting Problem nicht gelöst. Weiche Tageslinsen vom AA (neue dioptrin, BC) zum Testen bekommen. Ghosting war schon weniger wahrnehmbar bei Nacht, dennoch noch etwas da. Mir wurden dann noch meine Pupillen mit Augentropfen erweitert und untersucht.

Nach dem Augenarztbesuch und während der Zeit als meine Pupillen extrem stark geweitet waren, habe ich dann auch ein starkes Ghosting vom Text im Smartphone wahrgenommen (Bildschirmtext, aber gedimmt), diesmal auf sehr kurzer Distanz gesehen. Dass ich in der Zeit sehr lichtempfindlich war ist mir klar, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich da kein starkes Ghosting auf der geringen Distanz wahrnehmen sollte wie es z.B. auch nicht bei der Uhr auf dem Zeigerblatt der Fall war. Hat jemand damit Erfahrungen?

Decke ich mir ein Auge zu und mache den Nadel-Loch-Test mit Papier, dann verschwindet das Ghosting sofort. Deswegen bin ich noch nicht zum Neurologen, weil es für mein Verständnis am ehesten was mit einer falschen Lichtstrahlen Refraktion (HH bis hin zur Linse) zu tun hat.
Die Problemstelle ist inbesondere die untere Seite meines Auge: Halte ich meinen Finger davor, dann verschwinden (bei Nacht) auf Entfernung Lichtstrahlen von Lichtquellen, die da nicht hingehören. Grüne Ampeln sehe ich leider auch geghosted. Rot weniger. Standby Leuchten zerfallen in komische Strahlen (linkes Auge). Beim rechten Auge nehme ich nur ein leichtes Ghosting wahr. Den Mond sehe nun mittlerweile auch etwas geisterhaft.

Mein linkes Auge (das mehr Betroffene) fühlt sich in den letzten 3 Tagen zudem trocken an, weil sich derzeit die Sehschwärfe oft einem Blinzeln ändert und damit auch die Symptome der Lichtstrahlen verstärkt. Auch wenn der Tränenfilm für einen Moment korrekt scheint (sehr scharfes sehen), sehe ich weiterhin ein Ghosting und Strahlen, welcher dann auch verschwindet wenn ich meine Augenunterseite auch leicht mit dem Finger überdecke.

Mit der zu starken Brille ist der Effekt weniger da als mit der allerneuesten schwächeren Brille, dennoch nicht zu übersehen. Zudem hatte ich wohl wegen der neuen Brille, die ich seit ca einer Woche besitze, auch ziemlich Kopfschmerzen bekommen. Vermutlich weil mein Gehirn stark daran arbeitet, um das Ghosting zu unterdrücken.

Kann meine Symptomatik an

a) trockenen Augen liegen? So richtig viel Besserung gibt es eigentlich nicht wirklich, wenn ich tropfe. Können diese allgemein zu trocken sein und meine Hornhaut ist daher schrumpelig (im mikro Bereich) oder gibt es da eine ähnliche Erklärung?
b) Akkomodationsstörungen liegen? Können verkrampfte Augenmuskeln der Grund für sowas sein?
c) optischen Fehlern höherer Ordnung liegen, wenn es kein KK ist?  Müsste man das nicht auf einer Pentacam oder auf einem OCT erkennen können? Oder geht das nur per Wavefront Analyze? 

Gibt es irgendeine Chance, dass sich das noch von alleine bessern wird wie bei manchen Patienten nach einer Lasik OP?

Bin ratlos. Schätze eine neue Brille wird nicht mehr viel bringen, oder? Zumindest hat sich kein Optiker/AA so richtig daran versucht und mehr den Fokus auf die Schärfe gelegt.

Macht es Sinn harte Kontaktlinsen zu bestellen oder bin ich eher ein Fall für Spezialkontaktlinsen wie bei einem KK Patienten? Ich bin mir nicht sicher, welche ich testen bzw. was ich als nächstes versuchen sollte. Kennt jemand einen sehr guten Optiker, der eventuell individuelle Kontaktlinsen anfertigen kann oder sich mit monokularen Augenproblemen auseinandersetzt und sehr gut darin ist eine Brille anzupassen? Wohne in NRW. Wäre bereit paar KM zu fahren. Ich dachte zumindest harte Kontaktlinsen zu probieren.
Freundliche Grüße,
paul29

63 Answers

Moin Paul,

ich rate Dir, auf die KL bei der PC-Arbeit zu verzichten. Die Hornhaut schein ein Ödem zu haben, was ähnliche Symptome wie ein schwacher Keratokonus bringt, ist aber kaum zu erkennen. Die besondere Färbung (rot) bei dem Messbild der Pentacam zeigt es aber wahrscheinlich. Solch ein Ödem verschwindet oft erst nach einigen Wochen, es kann aber auch mehrere Monate dauern. In der Zwischenzeit werden die Fehlsichtigkeiten ständig schwanken und erst nach dieser recht langen Zeit ist wieder eine richtige Brille möglich.

Hallo Herr Eberhard,

Vielen Dank für ihre Antwort. Dann werde ich zunächst diesen Rat befolgen, abwarten und entsprechend berichten und Kontaktlinsen erstmal komplett meiden. Kann sowas von zu langem Tragen von Kontaktlinsen kommen? Die letzte Augenärztin meinte auch, dass meine weichen Monatslinsen (BC 8.9, DIA 14.2) wohl etwas zu gross waren und die neu empfohlenen Tageslinsen hätten eher (BC 8.5, DIA 14.1) sein sollen. 

Freundliche Grüße,
Paul

Moin Paul,

ich habe viele KL-Träger schon bei mir gehabt, die ähnliche Probleme haben. DEswegen kann ich auch den Zeitraum umreißen, mit dem eine Abheilung solch eines Ödems einhergeht.

Vielen Dank für diese Information. Ich werde in Zukunft darüber berichten.

Viele Grüße,
Paul

Du hast wahrscheinlich einfach eine Hornhautkrümmung, die eben kein Keratokonus ist. Die Krümmung breitet sich auf einen relativ großen Bereich der Hornhaut aus. Ist deine Pupille klein (oder du machst sie künstlich mit einem Lochpapier klein), dann ist auch weniger von der Krümmung im sichtrelevanten Bereich. Kriegst du deine Augen weit getropft, hast du quasi das maximum an gekrümmter HH-Fläche im Sichtfeld, folglich ist das Ghosting schlimmer.

Mir geht es genauso beschissen, bzw. eher noch schlimmer. Lösung weiß keiner.

wissen1,

Hast du vielleicht mal harte Kontaktlinsen probiert? Ich habe zumindest oft gelesen, dass das Abhilfe schaffen kann. 

Wie sieht dein Topobild aus? Bei mir ist beim linken Auge im Zentrum (im gestrichelten Kreis) so eine kleine horizontal liegende Acht (rötlich). Beim weniger problematischen Auge ist das nicht ganz sowas wie eine liegende Acht.

Grüße,
Paul

Nein, Kontaktlinsen habe ich nie probiert. Aber die würden das Problem wohl in der Tat lösen. Allerdings kämpfe ich jetzt schon mit ständig gereizten und trockenen Augen. Ich glaube nun noch Kontaktlinsen nutzen, wäre der Supergau.

Die liegende (oder auch stehende) Acht ist ein regulärer Astigmatismus. Wenn du das in die Bildersuche bei Google eingibst, kriegst du ganz viele Sanduhren (oder auch Achter) zu sehen. Schlecht wäre z.B. wenn die 8 nicht symmetrisch wäre oder irgendwo auf der Hornhaut eine Erhebung wäre.

Ich denke ich weiss, welche Bilder du meinst. Da geht die Acht ja meist über den Mittelkreis hinaus. Bei mir ist das mehr komprimiert/kompakter und verlässt den Mittelkreis nicht/kaum.

Nur um noch ein kurzes Update zu geben: Visuell hat sich gefühlt rein gar nichts verändert in den letzten 10 Tagen. Heute habe ich das erste Mal seit ein paar Wochen für 2h weiche Tageslinsen eingesetzt (testweise) und die Symptome waren in der Zeit verstärkt/schlechter.

Viele Grüße,
Paul

Hallo,

ich habe selten das Gefühl trockener/brennender Augen. Wenn das Symptome trockener Augen sein sollen, müssten diese nicht für eine kurze Zeit verschwinden, wenn ich Augentropfen benutze?

Seit den letzten Tagen hat sich das Ghosting auf Nähe wenigstens etwas gebessert. Vielleicht ist das  jedoch nur eine positiv-Schwankung. Es ist noch schwer für mich zu sagen. Werde weiterhin für Leute mit ähnlichen Problemen berichten.

Grüße,
Paul

Wie versprochen ein Update von mir. Bei mir hat sich in ein paar Bereichen etwas verändert:

  • Text-Ghosting ist etwas besser geworden. Jedoch immer wieder zu sehen, speziell auf dem linken Auge. Tagesform abhängig.
  • Auf dem Monitor schauen ist nun nicht mehr ganz so komisch wie noch vor 1-2 Monaten.
  • Fliegende Mücken nehme ich deutlich weniger wahr.
  • Trockene Augen vermutlich etwas besser im Griff. Ob ich wirklich trockene Augen hatte/habe, da war/bin ich mir nie so richtig sicher. Es gab eine Woche, wo ich das dann doch gemerkt habe.

Ansonsten: Weiterhin Probleme mit dunkel-hellen Lichtquellen und deren Lichtstreuung bzw. nach unten verlaufenden Star Bursts. Halos habe ich soweit keine. Trockene Augen verstärkten die Symptomatik vermutlich mal hin und wieder, sind meines Erachtens aber nicht der alleinige Grund.

Wenn ich mein rechtes Auge zudrücke, dann sehe ich die Lichtstrahlen bzw. das Text-Ghosting in der Regel intensiver. Drücke ich das linke Auge zu, dann ändert sich das Bild kaum. Immer mit dieser Tendenz.

Bei Interesse kann ich meine Topobilder per PM zuschicken. Gerade, wenn sie jemand gut deuten kann, bitte bei mir melden!

Harte Kontaktlinsen habe ich noch nicht ausprobiert.

Angenommen die Augenlinsen sind daran schuld. Gibt es eine Chance das auszutesten? 

"Finde die Stelle in der Augenlinse, die wie ein Prisma wirkt"?

Moin,

wenn die HH keine Probleme hat, kann es nur die Augenlinse sein, vorausgesetzt, die Brille ist optimal.

Die Verarbeitung im Gehirn ist auch zu einem gewissen Anteil involviert. Es gibt Leute die laufen Jahre lang mit 60% und weniger Sehstärke auf einem Auge rum und merken das dann erst beim Sehtest. Ich empfinde schon den Unterschied zwischen 120% und 100% zwischen links und rechts als störend.

Mir wurde auch gesagt, dass mein Astigmatismus so gering ist, dass 95% der restlichen Menschen das nicht mal bemerken würden. Ich empfinde es als massiv störend. Die trockenen Augen verstärken das wohl auch noch.

Für das eine seitlich verschobene Doppelbild bei mir mache ich auch entweder die Rückseite der Hornhaut oder die Linse verantwortlich. Es ist nämlich egal wieviel Tropfen oder Salbe ich in mein Auge schmiere, das Doppelbild ist fast immer unverändert.

Aber ich fange langsam an zu akzeptieren. Solange es nicht progressiv ist, arrangiere ich mich jetzt damit.

Vermute mittlerweile, dass es bei mir die Augenlinsen sind (+ teils trockene Augen, die als Verstärker wirken).

Mir ist auch aufgefallen, dass meine Symptome in der Regel gegen 17:00/18:00 Uhr schwach ausgeprägt sind. Zum späten Abend hin sind sie deutlich ausgeprägter.

Ist das bei dir ähnlich wissen1?

Grüße Paul,

Ab Feierabend sind meine Augen merklich schlechter. ca. ab 16 Uhr. Denke das liegt aber einfach da dran, dass es ab dann dämmert momentan.

Laut Uni-Klinik im St. Joh. Hospital und den neuesten Pentacam/Wavefront Tests:

Linse klar, HH irregulär, aber kein Keratokonus. Kann mir einer erklären wie man diesen schwarzen PSF Graphen interpretiert? Je gebündelter das Licht(?), um so besser?

Ich wurde auch untersucht, ob ich schiele. Dies ist nicht der Fall.

Bin nun super besorgt, dass es schlechter wird. Irreguläre HH einfach so?

Moin Paul,

eine irreguläre Hornhaut kann man nur mit formstabiler KL korrigieren. Da führt kein Weg dran vorbei.

Moin Eberhard,

Das mit den harten Kontaktinsen weiss ich schon. Danke dennoch.

Was außer ein KK oder eine LASIK OP, kann zu einer irregulären HH führen?

Kontaktlinsen? Trockene Augen?

Falls nein, weiss man es medizinisch einfach nicht?

Viele Grüße,
Paul

Moin Paul,

leider ist es nicht exakt zu sagen, beide Möglichkeiten können schuld daran sein, aber auch die genetische Seite.

Moin,

Die von mir beschriebenen Symptome scheinen sich sehr langsam etwas zu bessern. Entweder mein Gehirn hat gelernt es besser zu filtern oder es ist nur eine gute Wochenform. Zwinkert

Auf den Monitor gucken hat sich auch gebessert. Teilweise sah der Text für mich komisch aus. Nun wieder ganz okay.

Ich habe dennoch über neue Probleme zu berichten.

  • Öfter mal kurzzeitig verschwommene Sicht (trockene Augen). Nach mehrfachen Blinzeln wieder scharf. Eberhard, kannst du mir jemanden in der Nähe von Dortmund empfehlen, der sich mal den Tränenfilm genauer anschaut? Ich habe langsam keine Lust jedes mal nur mit Augentropfen nach Hause geschickt zu werden. Meine Augen brennen eigentlich nie. Mein Tränenfilm fühlt sich oft "dickflüssig"  an (daher wohl nie ein Brenngefühl), als würde nur eine Schicht Öl draufliegen. Das ist aber nur mein Empfinden und ich kann falsch liegen.
  • Fliegene Mücken: Ziemlich sicher, dass ich deutlich mehr habe als vor dem Vorfall + dunkler. Sobald ich z.B. auf den Mond gucke oder auf eine LED und eine fliegende Mücke fliegt vorbei, dann wird die Lichtquelle kurz aufblitzen und leuchten oder ich sehe so eine Art Punktwolke bei LEDs die mit vorbeifliegen der Mücke kurzzeitig wächst und wieder schrumpft. Viele der Mücken (nicht alle, manche werfen nur ihren Schatten) blitzen für den Moment regelrecht auf. Das scheint mir komisch zu sein, weil man im Internet immer nur von Schatten auf der Retina liest, aber nicht dass fliegende Mücken zum Aufblitzen der zu betrachtenden Lichtquellen führt. Irgendwelche Kommentare? Eine Netzhautablösung schließe ich aus, weil mittlerweile ca. 5 Augenärzte drüber geschaut haben und spätestens das OCT hätte es zeigen müssen.

Was ist eig. von YAG Laser Vitreolyse zu halten? Ich habe da auch nicht ganz durchgeblickt. Wird da durch die Hornhaut geschossen, was ja nicht wirklich sein kann (HH und Linse kaputt machen?)!? Oder wie kommt der Laser sonst zu den fliegenden Mücken heran?

Achja, einen ziemlich lauten Tinnitus habe ich übrigens auch vor 2 Monaten bekommen, der aber nun wieder fast komplett weg ist. Wenigstens das...Da damals auch noch Schwindelgefühle dazu kamen, habe ich sicherheitshalber ein MRT machen lassen. Nichts auffälliges.

Moin Paul,

sehr seltsame Symptome. Frage mal bei der Fa. MPG&E nach, welcher Optiker im Raum Dortmund einen neuen Keratografen hat, mit dem er den Tränenfilm kontrollieren kann.Tel. 04322 750500. Schönen Gruß von mir. Lächelt

Was mit den aufblitzenden Dingen los ist: zusätzlich zu Deinem Problem trockene Augen, fliegende Mücken könnte es noch sein, dass ein verdecktes Schielen vorliegt. Dabei gibt es deutlich verstärkte Lichtempfindlichkeit. Unstete Beleuchtung der Fovea kann dieses Blitzen hervorrufen.

Mit einem Reflex-Floater Laser kann man "Fliegende Mücken " heute behandeln, ohne Hornhaut und Linse zu schädigen. Da wäre das Augenzentrum Maus in Köln gut drin.

Hey Eberhard,

danke für die Kontaktdaten.

Deutlich verstärkte Blendempfindlichkeit würde ich jetzt nicht sagen. Die Uni-Klinik hatte mich auch auf das Schielen überprüft und nichts gefunden.

Kennst du jemanden, der sich da die Floater hat behandeln lassen?

Viele Grüße,
Paul29

Moin Paul,

nein, kenne ich nicht. Aber Dr. Maus vom Kölner Augenzentrum ist ein sehr ehrlicher Doc, von ihm bin ich schon 2X operiert worden wegen Hornhaut-Dystrophie..

LG

Eberhard

Hallo,

ich habe mir die HH-Dys. mal angeschaut. Schön, dass man sowas wegoperieren kann Lächelt
Wegen des Keratografen: Ein Anruf hat ergeben, dass die keine Auskunft geben können/wollen. Wohl nur unter Optikern/Augenärzten. Trotzdem danke für den Hinweis.

Ich habe mich aufgrund meiner Probleme dazu entschieden mir mal formstabile Linsen anpassen zu lassen und habe einen Termin in 3 Wochen. Da wird dann spätestens mein Tränenfilm überprüft. Vielleicht ist es keine gute Idee, aber alleine wegen der Differentialdiagnostik will ich es machen. Selbst wenn es schief geht, ist es mir das Geld wert, um mehr über meine Problematik in Erfahrung zu bringen.

Viele Grüße,
Paul

Achja, ich war nochmal beim Optiker.

Brillenwerte sind weiterhin korrekt. Ich habe mich nochmal auf ein Schielen untersuchen lassen. Soll nicht so sein.

Danke, werd ich brauchen blush

Ich werde weiterhin berichten.

Paul29 hast du eigentlich auch öfter über Tage hinweg mal schlechtere Sicht? Ich sehe heute trotz Brille wieder total matschig. Auch wenn ich den ganzen Kram mit Doppelbildern, etc. ganz gut akzeptieren kann. Das bereitet mir doch immer wieder Sorgen.

Weiß aber auch nicht, was ich an Untersuchungen noch machen soll...

Bin mal auf deinen Kontaktlinsenversuch gespannt. Vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren.

Visusschwankungen habe ich nicht wirklich. Die hatte ich jedoch etwas auf dem linken Augen, also dem Problemauge, als das ganze los ging. Mittlerweile eigentlich nicht mehr.

Unsere Fälle scheinen in vielen Punkten ähnlich zu sein. Seit ein paar Tagen fangen meine Augen an fast den ganzen Tag zu brennen. Ich probiere schon alles mögliche, um meine Tränenqualität zu verbessern. Helfen tut kaum etwas.

Neuerdings (seit 2 Tagen) teste ich es jetzt mit Honig auf den Augenliedern. Ich sehe da bei mir ziemlich rötlich Striche/Äderchen, wo die Meibomdrüsen-Kanäle verlaufen sollen. Daher vermute ich, dass ich evtl. MGD habe und das meine Drüsen entzündet sind. Will das demnächst Augenärztlich abklären und brauche jemanden der sich das auch genauer anssieht. Diese rötlichen Äderchen gehen mit dem Honig anscheinend langsam weg. Man sollte nur vorher wissen, ob man nicht dagegen allergisch ist.

Wenigstens bleib ich noch psychisch stabil. Lächelt

Jetzt sitz ich gerade im ICE. Die Monitore (blauer Hintergrund, weißer Text, stark konstrastreich) bereiten mir kein Tages-Ghosting mehr wie noch vor 3-4 Monaten, selbst wenn ich die Augen zukneife. Daher scheint es sich bei mir in manchen Punkten zu bessern.

Zusammenfassend: Vor 3-4 Monaten haben sich meine Augen gut angefühlt (kein Brennen), dafür hatte ich aber ein starkes Tages-Ghosting. Heute brennen meine Augen und ich habe kein Tages-Ghosting mehr. Passt nicht zusammen und sagt mir, dass es nicht die Tränenflüssigkeit alleine ist.

Moin,

Gestern für 3h weiche Kontaktlinsen (getönte Tageslinsen, angepasst vom Kontaktlinseninstitut, nach Bedenklichkeit gefragt... soll okay sein -> Meinungen?) für den Sport getragen.

Ampeln,LEDs,Lichter sahen plötzlich alle normal aus. Ghosting war dafür etwas mehr. Statt Augenbrennen (bei langem offen halten der Augen) wurde der Text immer recht schnell unscharf bis ich wieder geblinzelt habe. Vorallem im linken Auge, d.h., meinem Problemauge. Die Augen haben sich sehr gut angefühlt mit Linsen.

Die weichen Tageslinsen lassen meinen Tränenfilm nicht so schnell einreißen. Kann das sein?

Scheint so, dass mein Hauptproblem wohl tatsächlich trockene Augen sind. Ich habe bisher nur eine Nacht testen können. Vielleicht Zufall. Jedoch: Mit Abnehmen der Kontaktlinsen und Aufsetzen der Brille waren die (Ampeln,LEDs,Lichter)-Sehfehler wieder deutlich stärker ausgeprägt.

Grüße,
Paul

Moin Paul,

die weichen KL sind nichts für Dich, das merkt man an 2 Dingen. : 1.Unscharfehen bis zum Blinzeln, 2. ausgeprägterere Sehfehler mit Brille nach Absetzen der KL.

Bei längerer Anwendung trotz dieser negetiven Symptome besteht die Gefahr von nicht mehr heilbarer Neovascularisation, Zudem kann es zu Epithelschäden führen.

Hallo,

danke für die Info. Also zu 2: Mit Absetzen erlange ich meinen Wie-ich-immer-mit-Brille-Sehe Zustand zurück. Es ist also nicht wirklich schlechter danach als sonst. "Nur" schlechter im Vergleich zu dem was ich mit weichen Linsen sehen.

Ich möchte sie nicht wirklich lange tragen. Eher ziemlich kurz. Im Prinzip nur 2x die Woche für je 2h zum Sport machen. Findest du es dennoch bedenklich?

Vielen Dank im Voraus.

Grüße,
Paul

Moin Paul, bei dieser knappen Tragezeit ist alles im grünen Bereich für Dich, außer Dein Anpasser sagt was anderes.

Alles klar. Da bin ich ganz froh drüber. Mein Anpasser hatte zumindest keine Bedenken. Mir ist mittlerweile eine zweite Meinung immer wichtig. Danke, mal wieder.

Grüße,
Paul

Ich wollte noch 2 vielleicht (interessante) Sachen anmerken:

1. Das von mir beschriebene Phänomen "Fliegende Mücke fliegt ins Blickfeld und die LED blitzt auf" war mit Linsen gefühlt zu 2/3 schwächer. Daher trägt wohl auch ein schlechter Tränenfilm dazu bei, dass man solche Lichtbrechungen stärker wahrnimmt.

2. Bezüglich der Wavefront Brille habe ich mir auch eine zweite Meinung eingeholt und war bei einem  Optiker mit i.profiler. Er hatte die gleiche Meinung wie du Eberhard. Bei Interesse kann ich auch die Fehler höherer Ordnung posten, die wohl recht gering ausgefallen sind.

Es ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich langsam damit abfinde. Ich kann es eh nicht ändern und habe denke ich alles mögliche ausprobiert bzw. untersuchen lassen.

Grüße,
Paul
 

Moin Paul,

gerne darfst Du mir die Daten posten.

Hallo,

Okay. Danke. Ich habe mal eine email mit Anhang geschickt.

Grüße,
Paul

Hallo,

Was ich mal nur so wissen wollte: Wie viel Dioptrin Brechkraft übernimmt ein gesunder Tränenfilm in etwa?

Grüße,
Paul

Moin Paul, 

keine. Allerdings ist der Brechungsindex ähnlich der Hornhaut.

Hallo,

Ich habe mal ganz kurz testweise mein altes -6 Diotringlas über mein -6.5 Dioptringlas gelegt und mit meinem Problemauge durchgeguckt. Das Text-Ghosting war dann ziemlich weg. Wenn man 2 Gläser aufeinander hat, was für eine Brechkraft haben beide zusammen? Da ich ja noch was erkennen konnte, sind wohl nicht die ganzen -6 Dioptrin dazugekommen Lächelt

Da ich noch eine Frage habe, ist es denke ich sinnvoll nochmal meine Historie bzgl. Dioptrinmessungen zu posten.

  • Augenarzt 1 hat im Oktober -6.5 Dioptrin beidseitig gemessen.
  • Augenarzt 2 hat im November gesagt, ich soll besser eine neue Brille mit -6.0 und -6.25 Dioptrin machen. Da waren die Sehfehler auf dem linken Auge extrem schlecht und habe links außerdem nicht wirklich scharf genug gesehen.
  • Optiker 1 meinte im Januar ich habe beidseitig -6.5 Dioptrin. Jetzt ist das rechte Auge sehr gut. Links jedoch immer noch problematisch.
  • Im Kontaktlinseninstitut meinte man im März ich bräuchte -6.25 Dioptrin.

Sagen wir mal mein Messbereich liegt tatächlich zwischen -6.00 bis -6.5 und ich lasse mir jetzt ein -6.75 Glas anfertigen und meine Fehler sind zufriedenstellend beseitigt, die Brille jedoch gegebenenfalls minimal zu stark. Wäre das auf Dauer schlimm?

Grüße,
Paul

Moin Paul,

mache keine Eigendiagnose. Lasse die Gläser machen,mit denen Du optimal sehen kannst. Das ist mit einer Messbrille machbar, allerdings wird das nur der Augenoptiker machen.

Mein Optiker hat mich weggeschickt als er mich gesehen hat smiley ...

Eberhard, wieso musstest du soweit wegziehen? :/

Moin Paul,

wir sind in den Norden gezogen, weil es uns hier besser gefällt als im Süden des Ruhrgebietes. Dazu weniger Berge, außer am Deich Zwinkert, da freuen sich meine Kniegelenke..... Die Luft ist besser, mein Blutdruck deutlich geringer.

Warum hat Dein Optiker Dich weggeschickt?

Hallo,

verstehe Lächelt

Ich weiss es ehrlich gesagt nicht so wirklich. Vielleicht weil ich zu oft da war in den letzten 5 Monaten (3-4x) und 2-3x etwas habe an der Brille ändern lassen? Ich habe eigentlich immer was gekauft oder etwas für Untersuchungen bezahlt, hm...  Ich wollte gerade sagen, dass mir vermutlich ein etwas stärkeres Glas Abhilfe schaffen könnte und ich bekam dann direkt die Antwort:

"Das mach ich nicht mehr mit."

Grüße,
Paul

Haha das kommt mir bekannt vor. Mein Augenarzt hat mich auch aufgegeben. cheeky

Hallo,

Ich habe +0.5 +0.25 -0.25 -0.5 Gläser für einen Tag ausgeliehen bekommen. Ich habe bei Nacht ein wenig die Sehfehler testen können.

  • Drüberhalten vom +0.5 Glas über meine Brille : Fehler deutlich ausgeprägter
  • Drüberhalten vom +0.25 Glas über meine Brille : Fehler etwas ausprägter
     
  • Drüberhalten vom -0.25 Glas über meine Brille : Fehler minimal (nicht nennenswert) besser
  • Drüberhalten vom -0.5 Glas über meine Brille : Fehler 50% besser.
  • Drüberhalten vom -6.0 Glas meiner alten Brille : Fehler 90% besser.

Daher macht es keinen Sinn die Brille zu verstärken.

Das "Ghosting-Buchstabenbluten" (schwarzer Hintergrund, weißer Text auf dem Monitor) auf dem linken Auge hat sich bei mir wenigstens verbessert. Fast nicht mehr zu sehen.

Moin Paul, was hast Du über die -6,0  gehalten?

Meine alte Brille (-6.00 Glas) über meine jetzige Brille (-6.5 Glas). Aber entsprechend auch nur für ein paar Sekunden. Ich weiss, dass es sehr anstrengend für das Auge ist.

Wie dann die Wechselwirkung genau anders ist (Hornhaut,Linsen), keine Ahnung. Aber diese macht meine Symptome erheblich geringer. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dann die Pupille dadurch viel kleiner wird (=> weniger HOA). Schwer zu sagen.

Das ist Nonsens, sorry. Durch die extreme Verkleinerung und die hohe Akkomodationsleistung des Auges wird Dir eine Verbesserung vorgegaukelt..

Das ist mir klar. Da ich mal die "vorgegauckelte Verbesserung" entdeckt hatte, hatte ich gehoft, dass mir ein minimal stärkeres Glas vielleicht doch hilft (-0.25 Dioptrin mehr). Tut es aber leider nicht. Ein Versuch war es aber Wert.

Moin Paul,

am Samstag, also 13.5.17 bin ich in Velbert in meinem ehemaligen eigenen Geschäft und mache dort Augenprüfungen. "Augenoptik Luckas e.K. Friedrichstr. 215 42551 Velbert."  Wenn Du möchtest, dass ich mir Deine Augen ansehe, rufe wegen Termin dort an: 02051 252064 . Vielleicht ist noch eine Lücke vorhanden.

Hallo Eberhard,

Ich habe angerufen. Könnte eventuell klappen, aber ist wohl schon terminlich ganz voll. Darf man fragen, wie oft du noch nach Velbert kommst?

Grüße,
Paul

Guten Tag,

haben Sie hier eine Lösung gefunden? Ich habe das gleiche Problem wie Paul, bisher ohne Lösung... 

Über eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar!

Moin,

es ist 4 Jahre her, ich weiß es leider nicht mehr. Ich habe keine Kartei hier in Brunsbüttel von meinem ehemaligem eigenen Betrieb. 

Notfalls nachdem Corona nicht mehr die Hauptsache ist,: ich arbeite 2 Tage die Woche in Heide, bei Optik Lütje. Dort kann ich alles prüfen.

Moin,

ich hatte schon befürchtet, dass es nach dem Zeitraum nicht mehr zu ermitteln ist... Wäre ja auch zu schön gewesen. Vielleicht sieht Paul es ja noch mal, er sollte es noch wissen ?.

Trotzdem vielen Dank erstmal!

Ich schaue aus Interesse schon noch ab und zu vorbei Zwinkert

Erstmal viele Grüße an Eberhard! Lächelt

Gelöst ist es nicht. Es ist Multifaktoriell. Wie Eberhard anfangs bereits im Forum vermutete und später vor Ort bestätigte, glaube ich mittlerweile, dass der Hauptgrund ein gestörter Tränenfilm ist (nach ein paar Jahren weiß man es einfach, Beobachtung...Beobachtung...). Es wird schon kein Zufall gewesen sein, dass mir 2-3 Monate nach Auftreten erster Symptome die Augen angefangen haben fürchterlich zu brennen.

Meinen eigenen Beobachtungen nach ist ein zweiter Faktor auch ein muskuläres Problem. Mein unterer Rücken und inbesondere mein Nacken und leider auch mein Kiefer sind dermaßen verkrampft, dass es sich bei mir MERKLICH! auf die Augen auswirkt. Meine Augen reagieren oft verlangsamt (leichtes nachziehen, oder verlangsamter Wechsel von Nah/Fern und umgekerht). Mache ich Yoga (bin leider zu faul...) oder dehne ich meinen Kiefer für 1-2 Minuten (inbesondere das hilft!), dann reagieren meine Augen perfekt normal wie ich es von früher kenne (aber halt nicht immer, wenn zu verkrampft...). Es hält nur nicht lange an... Meine Zahnärztin hat mir eine Schiene gemacht und es hilft tatsächlich auch. Habe eine leichte Form von CMD bescheinigt bekommen. 

Behandle ich meinen Nacken oder die Schultermuskulatur mit einer Massagepistole, dann ist das Sehen wieder entspannt. Meist hält es aber nur so für 30 Minuten ... 

Die Star Bursts bei Nacht sind größer, wenn ich lange Zeit vorher auf einen Bildschirm starre. Entweder weil das Auge dann dabei mehr austrocknet oder das Auge nicht mehr richtig entspannen kann. Ich kann nur spekulieren: Es verharrt wohl in der Nahguckposition oder es ist halt beides (Tränenfilm + Akkomodation). 

Bei mir gilt also folgendes:

a) Glatte Hornhautoberfläche (kein Keratokonus oder HH Verkrümmung) von mehreren Ärzten und Eberhard bescheinigt (Pentacam, usw.). Das würde ich an deiner Stelle auch in erster Linie unbedingt untersuchen lassen.
b) formstabile Linsen helfen nur minimal. Sehfehler immer noch da. Ich trage sie aber eh nicht und vermisse sie auch nicht. Sie haben sich zum Abend hin sogar auch ans Auge festgesaugt. Morgens schwammen diese sehr gut auf der Tränenfilmoberfläche mit. Denke daher nicht an einen Anpassungsfehler, da die Anpassering auch Schulungen diesbezüglich gegeben hat.
c) Augentropfen haben mein Brennen nie gelindert geschweige irgendwie meine Sehfehler korrigiert. Das Augenbrennen ist zum Glück von alleine besser geworden und die Sehfehler entsprechend etwas weniger ausgeprägt. Spüre ich, dass der Tränenfilm sich schlecht anfühlt, dann sind die Sehfehler auch ausgeprägter. Anfangs habe ich selbst in nahen Entfernungen immer ein permanentes Ghosting auf dem linken Auge gesehen, wenn ich z.B. auf den Monitor geschaut habe. Das ist komplett weggegangen. Sitze ich aber so 3m weit weg und schaue auf einen kontrastreichen Text, dann sieht man es schon öfter mal 
d) Es hat sich in den Jahren nicht verschlechtert. Eher etwas gebessert...
e) Ich habe mich dran gewöhnt und es stört mich nicht. Solange es nicht merklich schlechter wird oder meine Augen wieder übermässig brennen, ist alles gut und darüber bin ich dann froh. Auch habe ich eine Grafik gefunden, die zeigt, dass mit steigendem Alter die durchschnittliche Pupillegröße kleiner wird. Sofern es sich nicht weiter verschlechtern wird, weil es doch irgendeine Erkrankung ist..., dann dürfte es eher besser werden (meine nur das Ghosting+die Star Bursts), da meine Sehfehler bei großer Pupille eben ausgeprägter sind.

Vielen Dank für die ausführliche Info! Augenbrennen habe ich eigentlich garnicht. Auf Keratokonus habe ich mich testen lassen, dieser Test war negativ. Ich war vor kurzem bei einer Optometrie Meisterin (weiß nicht ob die Bezeichnung richtig ist). Die war der gleichen Meinung wie mein Augenarzt. Ich sollte jetzt erstmal Übungen zur zur Entspannung der Augen etc. machen, geholfen hat es bisher nicht. Ich sehe tagsüber bei entgegenkommenden Autos die Scheinwerfer verzerrt bzw. auch da gehen so Strahlen weg was ich sonst nur nachts hatte (Den Rest sehe ich scharf). Ebenso habe ich von Plastikteilen, Chromteilen usw. Reflexionen die für mich störend sind ...

Ich versuche jetzt mich daran zu gewöhnen, wenn du keine Lösung gefunden hast wird es wohl nicht so einfach sein. Falls ich etwas neues herausfinde melde ich mich hier ....

Wünsche dir alles Gute!

Hallo zusammen,

Ich würde mich dieser (Diskussion) gerne anschließen, je mehr Leute eine Lösung für unser/unsere Probleme suchen, desto eher finden wir sie nicht wahr?

Ich wollte schon seit längerem hier um Hilfe zu fragen und endlich habe ich es mal geschafft. Ich suche den Austausch, da mich die Sehprobleme jeden einzelnen Tag stören. Sie sind zu dem geworden, worüber ich am meisten Nachdenke und das zieht mich psychisch sehr runter. Ich will wieder vollständig an Mädchen und Fußball denken können haha. Schonmal Danke im Voraus für das Lesen, es dauert etwas.

Erstmal kurz zu mir: Ich bin 19, ebenfalls Brillenträger, habe eine Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung (anders als die Brille vermuten lässt, auf beiden Augen). 

Werte Brille von August 2020:

Rechs (SPH -3,50)

links (SPH -3,00 / CYL -0,50 / AX 120)

Des Weiteren trage ich seit etwa (6 Jahren) Kontaktlinsen:

Begonnen mit Tageslinsen, über weiche Monatslinsen, bin ich in Absprache mit meiner Kontaktlinsenanpasserin, aufgrund der Probleme zurück zu Tageslinsen gewechselt.

Meine Kontaktlinsenwerte:

Links (SPH -2,25 / CYL -0,75 / BC 8,4 / AX 110)

und Rechts: (SPH -3,00 / BC 8,6)

Kontaktlinsen habe ich bis auf eine Ausnahme jetzt seit 4 Monaten nicht mehr getragen.

Da ich mich in dem Thema Augenoptik überhaupt nicht aus kenne, außer die Bruchstücke, über die ich mich durch meine Probleme belesen habe, werde ich alles recht einfach und laienhaft ausgedrückt formulieren. Seht mir das Bitte nach.

Mich plagen ähnliche/gleiche Probleme wie von dir @Paul beschrieben. Mich stören:

  • Langgezogene Lichtstrahlen
  • Helle Punkte/Flecken (fliegende Mücken)
  • Ghosting
  • Trockene Augen

1.     Mein schlimmstes Problem gleich zuerst: Ich nehme lange Lichtstrahlen wahr, welche von einer Lichtquelle senkrecht nach unten verlaufen, etwa bis zur Mitte des Sichtfeldes. Diese sehe ich ganz besonders im Dunkeln, bei Straßenlaternen, auf dem Sportplatz vom Flutlicht oder Autoscheinwerfern. Also ein nächtlicher Spaziergang ist kein Vergnügen. Aber auch Tagsüber z.B. wenn die Sonne an irgendetwas oder wenn die Sonne an Autos reflektiert, gehen von diesem Punkt Lichtstrahlen nach unten. In anderen Situationen, mit weniger Starken Lichtquellen, nehme ich sie auch, aber nicht so stark war. Je nach Stärke der Lichtquelle und der Umgebungshelligkeit. Das habe ich nun seit etwa 2,5 Jahren, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann es anfing. Habe es irgendwann einfach sehr bewusst realisiert, dass es etwas krankhaftes ist.

Wenn ich die Augen zwanghaft weit auf mache (also Augenlieder weit auseinander), verschwinden diese Lichtstrahlen. Also je weiter ich das Auge aufmache, desto kürzer werden sie. Daher weiß ich wie ich es eigentlich/normal sehen müsste. Ich nehme es bei beiden Augen wahr, egal ob ich eines zuhalte oder nicht. Es macht auch kein Unterschied ob mit oder ohne Kontaktlinsen. Es stört immer. Am schlimmsten ist es wirklich auf dem Fußballplatz, bei Flutlicht. Selten war es so schlimm, dass wenn jemand 4 Meter vor mir stand und weiter hinten über ihm das Flutlicht, dass das Gesicht der Person von den Lichtstrahlen verdeckt wurde.

2.      Das Ghosting, wie du es schon beschrieben hast(@Paul), sehe ich vor allem am Handy und am Computer, wenn ich die Dark Mode Ansicht drin hab. Also beim Kontrast weiße Schrift auf Schwarzem Hintergrund. Oder beim Netflix schauen auf dem Fernseher, die weißen Untertitel. Ich sehe halt die Wörter etwas schwächer nochmal darüber und/oder darunter. Das ist auch sehr anstrengend für meine Augen und den Kopf, dies auszublenden / zu ignorieren.

3.       Auch störend, empfinde ich die fliegenden Mücken. Ich sehe sie wenn ich in den Himmel schaue. Ich habe gefühlt 2 verschiedene Arten davon. Einmal besonders im linken Auge einen größeren Haufen oft an derselben Stelle. Trifft ziemlich gut auf die Beschreibung einer Glaskörpertrübung. Dann habe ich noch mehrere Kleinere Pünktchen. Wenn ich in verschiedene Richtungen schaue, bewegen sich die Punkte/Flecken mit. Sie bleiben etwa an der Selben Stelle des Gesichtsfeldes. Mal sehe ich die Flecken etwas stärker mal etwas schwächer. Besonders stark sind die Flecken, beim Schauen in den Himmel, oder Manchmal auch bei Gegenständen die sehr hell/weiß sind. Bei trockener Luft und Sonne, draußen ist es schlimmer.

Dort fühlen sich auch meine Augen auch besonders trocken an. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang? Hat es was damit (mit dem Tränenfilm) zu tun? Kann die Hornhaut schrumpelig werden und der Grund dafür sein oder der Tränenfilm so rissig sein, dass es zu dem Phänomen kommt?

4.       Ich habe auch oft sehr trockene Augen. Sie fühlen sich nicht gut befeuchtet an. Sie brennen häufig, manchmal dann so stark, dass die Augen dann plötzlich als Reaktion darauf in kurzer Zeit sehr viel Tränen. Auch mein Tränenfluss und Benetzung der Hornhaut generell ist merkwürdig. Ich sehe für kurze Zeit leicht verschwommen, wenn ich kräftiger blinzle als ein normaler Lidschlag. Das geht dann weg wenn ich wieder 1-2 mal blinzle. Also klar, durch das Kräftige Blinzeln drücke ich ja die richtig Drüsen aus, weshalb auch mehr Flüssigkeit rauskommt, aber dann sollte es sich ja danach wenigstens für einen kurzen Moment gut befeuchtet anfühlen, tut es aber nicht. Da fühlen sich meine dann Augen eher verklebt an. Es ist als käme nicht die Richtige Tränenflüssigkeit raus, sondern nur eine falsch zusammengesetzes Gemisch.

Ich habe die Probleme intensiv geschildert, damit man sie besser nachvollziehen kann. Möglicherweise oder warscheinlich gibt es ja auch Zusammenhänge. Mit den fliegenden Mücken kann ich leben, aber die Lichtstrahlen mit dem Ghosting sind wirklich unerträglich. Es wäre super wenn jemand einen Ratschlag hat.

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Bisher haben meine Besuche bei verschiedenen Ärzten nicht besonders viel Aufschluss beziehungsweise Besserung ergeben.

Als erstes war ich schon vor längerer Zeit bei meinem Hauptaugenarzt. Damals hatte er mit den Tropfen zum Erweitern der Pupillen das innere des Auges angeschaut. Da muss ja alles okay gewesen sein (Netzhaut und dergleichen sonst hätte er ja was gesagt). Dann hatte er noch einen anderen Test gemacht, an den ich mich nur noch dunkel erinnern kann. In meiner Erinnerung musste ich da in ein Gerät schauen musste indem ein Blaues Kreuz angezeigt wurde. Dann hatte er mir ein Bild vom Querschnitt meines Auges gezeigt. War so ähnlich wie Ultraschall. Ich meine er hatte irgendetwas gesagt mit Linse und Glaskörper. Er vermutete die Lichtstrahlen entstehen deswegen. Er sagte man kann da nichts machen. Ich habe mir das damals leider nicht genauer gemerkt, weil der Arzt meinte ich müsse damit leben. Es ist halt auch schon 2 Jahre her.

Dann, einige Zeit später war ich bei einer Ärztin, die meinte ich hätte einen niedrigen Lipidanteil im Tränenfilm. Deswegen trockene Augen. Lichtstrahlen und Ghosting war ihrer Meinung nach wegen der Hornhautverkrümmung und nicht perfekt angepasster Brille. Ich hatte Augentropfen bekommen. Keine Besserung.

Ich war auch bei einer Expertin zur Sprechstunde für Trockene Augen, die einige Messungen gemacht hat. Die Werte ihrer Messungen waren aber zufriedenstellend. (Tränenmeniskushöhe, NIBUT, Eye Verdutzt, Lipidschichttyp, Meibomdrüsen-Verlustbereich…) Auch Lipidschicht wäre wohl gut. Sie hat mir dann so eine „Therapie“ (Augentropfen) angeboten, gegen eine Entzündung der Lidränder und trockener Augen, weil diese bzw. meine Augen entzündet waren. Etwa 5-6 Monate habe ich die Behandlung mitgemacht und dann aufgehört. Weil meine Beschwerden damit nicht oder nicht nennenswert besser geworden. Allerdings hätten sich wohl meine geröteten Augen gebessert.

Meine Kontaktlinsenberaterin hatte als ich mit ihr zu Tageslinsen zurückgewechselt bin, auch noch einige wenige Messungen gemacht. (Tränenaufrisszeit zum Beispiel) Sie konnte auch nichts wegen Trockener Augen feststellen.

Ich war vor wenigen Tagen nochmal bei einer anderen Ärztin, die mich auch nochmal untersucht hatte. Normale Kontrolle mit den Augentropfen für erweiterte Pupillen. Sie hat mir versichert die Lichtstrahlen und Ghosting wären Optische Phänomene und kommen von der Hornhautverkrümmung. Meine Brillenwerte stimmen noch überein. Netzhaut war alles gut. Ich hätte einen nicht nennenswerten kleinen Fleck im rechten Auge im Glaskörper (Was sich bei der Geburt normalerweise löst, es kommt bei Frühchen manchmal vor, sagte sie -> Ich bin allerdings kein Frühchen). Und sie meinte ich hätte einen etwas kleineren Sehnerv. Von ihr aus waren das aber alles normale Sachen, nichts worüber man sich sorgen sollte. Das beruhigte mich erstmal.

Ich sprach sie dann noch auf das Augenlasern an, dass ich mir sehnlichst wünsche. Ich stecke da gerade sehr viel Hoffnung rein. Sie meinte von ihr aus wäre das okay. Man muss aber auch sagen, sie war von einer Augenarztpraxis von Smile Eyes, nicht direkt vom Laserzentrum aber ist halt eine Klinikkette.

Ich bin jedem dankbar der sich meinen Text ordentlich durchgelesen hat und versucht mir/uns zu helfen. Das bedeutet mir sehr viel.

Was haltet ihr davon? Euch plagen ja ähnliche Symptome. Habt ihr weitere Fortschritte oder Lichtblicke? Was denkt ihr über das Augenlasern? Ich hoffe ja dass ich da neben der Brille, die Lichtstrahlen loswerde. Oder denkt ihr es ist zu riskant da ja die Ursache nicht 100%ig geklärt ist?

Im Laserzentrum werden sie ja einige Tests machen und mich hoffentlich passend beraten.

Was vielleicht noch zu erwähnen ist, dass ich ebenfalls oft einen steifen Kiefer habe. Habe auch eine Aufbissschiene wegen Zähneknirschen. 

Viele liebe Grüße, Clemens

Ich möchte mich gerne in die Frage von Clemens einreihen:

Seit 3 Wochen habe ich Nackenschmerzen und bin sehr verspannt mit Spannungskopfschmerzen (seit 2 Wochen in Manualtherapie) und habe Ghosting (LED-Lichter, angestrahlte Schilder, weiße Schrift auf dunklem Hintergrund doppelt, sowohl auf dem linken, als auch auf dem rechten Auge), bei Anstrengungen auch Augenmuskelschmerzen (Augenübgungen in die extreme Schauen) sowie Halos und Stars im dunklen; im hellen habe ich quasi damit keine Probleme, sehe nur auf dem rechten Auge etwas schlechter. Lichtquellen sehe ich auch doppelt und dreifach, bspw. sehe ich den Vollmond oder angestrahlte Begrenzungspfähle 4-fach auf einem Auge, je länger ich draufschaue, desto mehr triftet er von der Mitte (scharf) in 3 Richtungen - sowohl auf dem linken als auch auf dem rechten Auge, jedoch troftet es in andere Richtungen und mit beiden Augen gibt es einen "Mittelwert". Je näher ich an das Objekt herankomme, desto eher wird es wieder zu Einem.

Bis dato habe ich noch keine Brille gebraucht, hatte immer >1,0 Visus, jetzt habe ich - dadurch dass ich doppelt sehe beim Sehtest links und rechts -0,25 Dioptrien und wohl eine Hornhautverkrümmung rechts mit -0,75 und links mit -0,25. Mit Brille geht das Ghosting, die Halos etc. nicht weg, meine Augen werden aber weniger schnell müde.

Morgens nach dem Aufstehen ist das Ghosting auf dem Smartphone sofort vorhanden, wenn ich mich konzentriere und meine Augen weit aufmache, geht es mahcmal wieder weg. Wenn ich von woanders wieder drauf schaue, ich die Chance hoch, dass es wieder kommt. Beim Bildschirm sehe ich aber auch irgendwann das Ghosting, auch in der weiße Hitnergrund sehr unruhig. Weiße Fliegen vielleicht, aber nicht die typischen mirkoskopischen Stabtierschen vor dem Auge, die sehe ich nur bei hellblauem oder grauem Himmel, sonst aber nicht. LEDs schleifen manchmal nach, wie wenn man Augen hinterherruckelt oder vielleicht eines von beiden Augen "ein Frame hinten dran" ist.

Ich war bis dato bei 2 Augenärzten und hatte ein cMRT durch den Neurologen in Auftrag gegeben, dort war bis auf "trockene Augen", die zuvor genannte Hornhautverkrümmung und verstopfte Nebenhöhlen nichts gefunden wurde. Für die trockenen Augen habe ich gelartige Augentropfen erhalten. Ich soll nun nochmal so einem Orthoptiker gehen, ob es vom Schielen kommt, da ich durch die Effekte, das bspw, der Hintergrund manchmal "merkwürdig aussieht", wenn ich etwas Nahes in der Ferne sehe, auch Doppeltbilder zusätzlich mit beiden Augen sehe.

Ich hatte weder eine Laser-OP, noch hatte ich Kontaktlinsen.

Vor 3 Wochen hatte ich wie gesag keine Symptome, auch den Mond etc. habe ich nur einmal gesehen.

Flares/Stars habe ich nachts vorher schon gesehen. Wenn ich jetzt die Augen ganz aufreiße, sind zumindest die Flares weg, der Rest bleibt aber gleich.

Ich habe manchmal Tage, an denen ich 12 Stunden vor dem PC bin und natürlich habe ich dann wenig Sicht in die Ferne. Das habe ich aber schon viele Jahre. Ich bin Mitte 30 und habe einen gut eingestellten Typ3 Diabetes..

Da es bei mir nicht durch die Kontaktlinsen kommen kann, bin ich für alternative Ideen offen, mit welcher Fragestellung ich noch zu Ärzten und vor allem zu welchen soll. OCT oder Retinograph, Untersuchung des Tränenfilms oder einfach nur "Verspannung wegbekommen"?

Danke und Grüße

Klausi

Hallo ihr Lieben,

mich plagen seit ein paar Monaten die selben Probleme wie Euch!

vor allem die von Clemens beschriebenen langen Lichtstrahlen nerven.

Halos, Ghosting etc. betrifft mich auch. 

Habt ihr schon Lösungen dafür gefunden ? Ich leide ebenfalls an Trockenen Augen und erkläre mir die Sehstörungen damit.

Laut Augenarzt seien meine Augen gesund .

LG

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