Hallo liebes Forum,
ich (43 Jahre) habe mich jetzt nach langen Jahren dazu entschieden, meine Winkelfehlsichtigkeit korrigieren zu lassen, nachdem es in den letzten ein bis zwei Jahren zu immer mehr Symptomen gekommen ist (Schielen bei Müdigkeit, gehäufte Kopfschmerzen, etc.). Beim ersten Termin bei der Optometristin hat sie mir alles genau erklärt und ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben. Sie hat mir zum Anfang eine Prismenfolie verschrieben mit 6 Prismendioptrien und mir einen Termin in vier Wochen gegeben. Sie sagte mir schon, dass es ein langer Weg werden könnte und wir uns mit der Prismenfolie langsam und vorsichtig dem richtigen Wert nähern könnten. Die Folie habe ich dann auch beim Optiker bestellt und auf meine Brille angepasst bekommen. Das Problem ist nun aber, dass ich damit überhaupt nicht zurecht komme. Ich habe das Gefühl, als hätte jemand auf mein linkes Brillenglas eine dicke Schicht Handcreme geschmiert und es verursacht mir Kopfschmerzen, dass ich mit dem rechten Auge ein klares Bild habe und mit dem linken so ein "verschmiertes".
Ich habe jetzt hier im Forum schon des Öfteren gelesen, dass eine Folie von 3M ein ungleich besseres Seh-Erlebnis anbietet und nun bin ich am Überlegen, ob ich mir diese Folie bestelle und es auf eigene Faust noch mal probiere. Ich weiß ja nicht, ob die Folie, die ich jetzt bekommen habe, eine "Billigfolie" ist oder nicht. Es ist zumindest ein deutscher Hersteller (Greten Prismaflex).
Ansonsten bin ich bereit, die Gewöhnung an die Prismen über Brillengläser zu finanzieren, also mir tatsächlich für das linke Auge ein neues Brillenglas mit Prismen zu holen und dann zu gucken, wie sich das ganze entwickelt. Aber das Sehen durch diese Folie ist absolut schrecklich, wobei ich den Ausgleich der Winkelfehlsichtigkeit schon nach den ersten Sekunden als sehr angenehm empfunden habe. Aber das wiegt leider nicht das verschwommene Sehen aus.
Lange Rede, kurzer Sinn: Lohnt es sich - im Vergleich zu einer Prismenfolie von Greten Prismaflex - eine Prismenfolie von 3M auszuprobieren?
Liebe Grüße
Tamara

- nur, wenn ich das Herausfinden meiner Prismenstärke über immer neue Brillengläser realisiere, dann wäre es ja günstiger, immer nur ein Glas zu ersetzen und nicht jedes Mal beide Gläser neu zu bestellen.
- deswegen sind rudimentäre Kenntnisse zwar nach wie vor vorhanden (das ganze spielte sich immerhin zwischen 1992 und 1994 ab) und ich denke auch, dass ich das mit der Basis richtig hinbekäme, aber trotzdem ist es ja nie falsch, etwas den Profis zu überlassen.