Hallo zusammen und frohe Weihnachten!
Ich habe das Problem monokularer 'Verzerrungen' ohne Befund in verschiedenen Richtungen. Diese Mehrfachbilder treten vor allem bei Lichtquellen auf und sind nachts besonders auffällig. Ich habe sie bereits seit 2 Jahren und es wird immer schlimmer.
Mein Optiker tippte vor ca. einem halben Jahr auf einem Keratokonus im oberen Bereich des Auges. Das würde auch bestätigen, dass ich, wenn ich diesen Teil abdecke, die Mehrfachbilder nicht mehr habe. Ich habe allerdings keine Sehverschlechterung, mein Optiker meint, dass es daran liegen könnte, dass der verformte Teil meiner Hornhaut bis jetzt nur einen kleinen Teil meiner Pupille einnimmt. Die Tatsache würde auch erklären, wieso die Verzerrungen mit weitgetropften Pupillen und auch Nachts wenn die Pupille weiter ist, schlimmer sind
Um ehrlich zu sein, war das damals die erste Vermutung seit langem, die ich für plausibel hielt. Allerdings war ich nun bei einem Profi der darauf spezialisiert ist und er hat zwar auch eine gaanz kleine Auffälligkeit gesehen, hat Keratokonus aber deutlich ausgeschlossen und mich nochmals zu einem Neurologen geschickt.
Allerdings war ich schon bei einem Neurologen und auch ein MRT war ohne Befund.
Es wurde herausgefunden, dass ich eine Augenmuskelschwäche habe, die ich bis jetzt noch nicht behandelt habe. Ich merke selbst, dass es im Laufe der Zeit etwas schlimmer wird. Jedoch lassen sich diese binokularen Symptome deutlich von den monokularen Verzerrungen unterscheiden.
Oh man, ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Ich war jetzt schon bei so vielen Ärzten und mein Bauchgefühl sagt mir einfach, dass es an der Hornhaut liegt. Jedoch weiß ich auch, dass ich dem Spezialist was das angeht vertrauen muss.
Was könnte es denn sonst noch sein? Was ratet ihr mir?
Vielen Dank!

