Ein Hallo an die Ratgeber,
ich bin 50 und bin seit dem 5. Lebensjahr kurzsichtig. Mit der Brille hab ich noch nie Probleme gehabt.
Meine jetzige Brillenstärke besteht seit 13 Jahren unverändert, was mit der Augenarzt heute wieder bestätigte. Ich würde wirklich perfekt sehen aber er riet mir langsam (vor einem Jahr beim letzten Termin schon) zur Gleitsichtbrille, was er mir gleich mit ein paar zusätzlichen Linsen und einer Lesevorlage demonstrierte.
Meine Werte: Rechts Spär. -5,5; Zyl -1,5; Achse 3; Add + 1,25 und Links Spär. -6,25; Zyl -2,25; Achse 170; Add + 1,25
Nun frag ich mich, ob Gleitsicht wirklich was für mich ist.
Ich lese beruflich und privat sehr viel und arbeite locker 12 - 14 Std am Bildschirm. Mit der jetzigen Fernsichtbrille habe ich keinerlei Einschränkung am PC und auch das Lesen bereitet mir kein Problem. Ich sehe wirklich sehr scharf.
Einzig beim lesen im Buch bei sehr sehr kleine Schriften und auch in Verbindung mit ganz schlechtem Licht muss ich schon mit Brille ab und Nähe zum Blatt kompensieren. Auch beim Smartphone bei kleinen Texten nutze ich gleichen Trick.
Datumsanzeige am Chronograph ist halt auch nicht mehr sinnvoll. 
Natürlich war mit der Testbrille beim Augenarzt der Lesetext deutlich größer und man merkte den Unterschied. Aber kein Wunder bei der Kurzsichtigkeit wird ja alles etwas kleiner.
Bin ich wirklich mit einer Gleitsichtbrille gut beraten und wenn Gleitsicht, was haltet Ihr von Innenprogression, extra dünn (hoher Index) und welche Mindestglasfläche soll es sein. Aktuell hab ich recht schmale Gläser mit 5cm x 2,75cm.
Wäre nett, wenn Ihr mich aus diesem Dilemma befreit.
Irgendwie hab ich meine Zweifel, denn die Arbeit am PC darf auf keinen Fall eingeschränkt werden.
Gruß
Andreas


