Hallo!
Ich habe seit knapp 2 Jahren folgende Beschwerden: Nacken-, Augen-, Kopfschmerzen, Gleichgewichtsprobleme. Div. Therapien (Physio usw.) brachten keinen Erfolg. Durch Zufall bin ich bei einem Optometristen gelandet, der bei mir eine Konvergenzschwäche, falsch eingestellte Brillenwerte fand. Evtl. wäre lt. ihm das der Grund für meine Beschwerden.
Deshalb trage ich seit 5 Tagen eine Brille, in der ein neues rechtes Brillenglas (ink. Prisma) eingesetzt wurde. Außerdem wurde mir eine Software (HTS) für ein Visualtraining mitgegeben. Hier meine Werte laut Brillenpass:
Rechts: sph -5,00 cyl +1,25 Ax 90 Prisma 2,00 cm/m 0°
Links: sph -4,75 cyl +0,25 Ax 30 Prisma 0,00 cm/m 0°
Da ich die neue Brille überhaupt die ersten Tage kaum ausgehalten habe (starker Druck in Augen, Kopf, Nacken, Kribbeln auf der Kopfhaut) habe ich sie max. immer nur 30 min. tragen können, und mich dann mit geschlossen Augen hinlegen/ausrasten müssen, um sie wieder etwas zu tragen.
Ich war dann deswegen am 3. Tag zur Kontrolle beim gleichen Optometristen. Es ist alles richtig eingestellt. Es kann bei sensiblen Personen länger dauern, sich an die Brille zu gewöhnen, war seine Aussage.
Mittlerweile kann ich sie zwar etwas länger tragen bis ich wieder das Druckgefühl in den genannten Bereichen bekomme, aber irgendwie fühlt sich dafür mein Gleichgewicht immer mehr gestört an.
Kann man das zur normalen Eingewöhnung zählen? Meine Eigentheorie ist ja die, dass weil vorher nicht genutzte Augenmuskeln jetzt beansprucht werden und (noch früh) ermüden? Gleichgewichtsstörungen, weil sich der Körper neu ausrichtet? Oder stimmt doch etwas mit der neuen Brille nicht?
Ich wäre für fachmännischen Rat, Erfahrungen sehr denkbar 

Dachte, nur der Blick des fehlgestellten Auges soll an die richtige Bahn, mittels Prisma, gelenkt werden. Aber gut, ist ja eher ein Vorteil dann.