Hallo zusammen,
was sind eigentlich die wirklich entscheidenden Qualitätsunterschiede bei "teuren" und "günstigen" Brillengläsern - ähnliches Grundmaterial einmal vorausgesetzt ?
Da ich Brillen eher als Kleidungsstück denn als reine Sehhilfe betrachte, muss auch häufiger Abwechslung her und ich habe mir mittlerweile einen gewissen Brillenbestand angesammelt.
Im Durchschnitt schaffe ich 3 Brillen im Jahr an, aufgrund meiner schon recht hohen Werte (L: sph -7,5 cyl +0,75, R sph -6,0 cyl 0,0) greife ich im allgemeinen zu Kunststoffgläsern mit Brechungsindex 1,67, bei kleineren Fassungen hatte ich auch mal 1,6er Gläser.
Meist kaufe ich einmal jährlich beim lokalen Fachoptiker, wo mich das Paar Hoya Hilux (Index 1,67 sphärisch) um die 330€ kostet.
Weiterhin besitze ich Brillen von einer Optikerkette, wo das Paar Hoya (?) Gläser (Index 1,6 aspärisch) bei 130€ liegt.
Darüber hinaus habe ich mir mehrfach Fassungen zu einem Internetoptiker eingeschickt und dort verglasen lassen. Hier hat das Paar Optovision Orgalit (Index 1,67 asphärisch) 99€ gekostet.
Obwohl eine Spanne von 230€ zwischen den "billigen"Optovision und den "teuren" Hoya Gläsern liegt (oder anders ausgedrückt: mehr als eine Verdreifachung des Preises), kann ich subjektiv keinen wirklichen Qualitätsunterschied feststellen. Ich kann mit alle Brillen gleich gut sehen, die Entspiegelungen erfüllen stets ihren Zweck und verkratzt ist auch noch keines der Gläser.
Achtung: das soll keine Diskussion "Warum sind denn die Gläser im Internet so billig ?" werden !
Mir stellt sich nur die Frage, warum mein Haus- und Hofoptiker, mit dem ich grundsätzlich höchstzufrieden bin und bei dem ich mich stets bestens aufgehoben fühle, sich nicht in der Lage sieht, mir entsprechend günstigere Gläser - die ja offensichtlich am Markt vorhanden sind - anzubieten.
Stehen da wirklich Qualitätsgründe im Vordergrund ? Ich habe ja offensichtlich recht genügsame Augen, die mit verschiedensten Gläsern problemlos zurechtkommen oder aber einen Sehfehler, der recht einfach und ohne Komplikationen zu korrigieren ist.
Vielen Dank für eure Hinweise,
Ulf



