Hallo liebe Experten und Lösungssuchende,
durch eine LASIK habe ich nun eine m.E. nicht gerade "optimale" Hornhauttopografie.
Die Sehqualität ist deutlich reduziert, ich leide unter starken Blendungsphänomenen und vor
allem unter Halogenen, die sich um fast jegliche Konturen legen. Viele Gegenstände werden zum
"Reflektor" und bilden Lichtauren. Es handelt sich nicht nur um selbstleuchtende Objekte, wie Lampen.
Meine Frage: Inwieweit kann ich davon ausgehen, dass ich durch Hybridkontaktlinsen die Aberrationen höherer
Ordnung ausgleichen kann und ich so von den störenden Lichtstreuungen befreit werde?
Laut Aberrometrie liegen folgende Fehler vor (RA) bei Messung mit einer Pupillenweite von 6,5mm:
RMS3 0,42
RMS4 0,31
RMS5 0,08
RMSh 0,53
Die Werte beim anderen Auge sind ähnlich.
Die präoperativen Daten liegen mir vor, die Wellenfrontfehler dritter und vierter Ordnung haben sich fast verdreifacht durch die LASIK (Für Lasik-Interessenten: Für diese "Optimierung" musste ich noch ein paar Hundert Euro drauflegen).
Typisch ist für mich eine Glare-Belastung mit zunehmender Lichtintensität. Die Dämmerungs- und Nachtsicht ist vergleichsweise zu ertragen und noch gerade hinnehmbar. DasTagsicht kann ich kaum ertragen, da ich in einem difussen Lichtnebel stehe und permanent das Gefühl habe "Kreidestaub" in den Augen zu haben.
Leider konnte ich nicht herausfinden welche RMSh-Werte einen Normalbefund wiederspiegeln. Kann mir hierzu jemand einen Wert angeben? Außerdem würde mich sehr interessieren, welcher Wert für sphärische Aberrationen für sich genommen noch "normal" ist.
Zum anderen kann ich als Laie nicht abschätzen, ob sich durch die Verwendung von Hybridlinsen die corneale Brechung so verändert wird, dass eine erfolgreiche Behandlung möglich ist. Das wäre für mich sicher eine vernünftige Lösung.
Über eine kurze Einschätzung würde ich mich sehr freuen, da die Investition in die Linsen leider auch wieder relativ viel Geld kostet und es bedauerlich wäre, wenn diese direkt in die Tonne wandern.
Vielen Dank.
