Ein herzliches Hallo.
Da meine Arme inzwischen nicht mehr lang genug sind um anständig lesen zu können, war ich beim Optiker. Zu meinen leichten Fernwerten, für die ich schon ein paar Jahre eine Brille habe (+1,25 -1,25 Cyl und +1,0 -0,75 Cyl) kommen jetzt 1,25 für das Lesen hinzu.
Zunächst ließ ich mir also mit den entsprechenden Werten jetzt eine reine Lesebrille anfertigen. Das Lesen und auch das Arbeiten am PC ist jetzt wieder ohne Probleme machbar und sehr entspannt. Nun wechsel ich also die Brillen hin und her. Der Optiker brachte natürlich auch das Gespräch gleich auf eine Gleitsichtbrille. Doch wollte ich das noch ein wenig hinauszögern. Einerseits wegen des nicht unerheblichen Kostenfaktors und andererseits wegen folgendem:
Natürlich habe ich mich in der letzten Zeit (bin Mitte 40 und wusste, dass es früher oder später Thema würde) mit dem Thema Gleitsichtbrille beschäftigt und befürchte, nach allem, was ich lese, ein schwieriger Kunde für eine Gleitsichtbrille sein zu können: Mir ist es wichtig in allen Bereichen des Glases gut sehen zu können. Ich sehe mit meiner Fernbrille gestochen scharf und ich nutze alle Bereiche des Glases. Ich würde es nicht akzeptieren meinen Kopf ständig entsprechend zu bewegen um bestimmte Dinge schärfer zu sehen, weil ich nur einen bestimmten Bereich des Glases für eine bestimmte Entfernung nutzen könnte.
Da würde ich eher eine Bifokalbrille haben wollen, die klar abgrenzt. Doch die ist wohl in der Gesellschaft gar nicht mehr akzeptiert und wird als Oma-Brille bezeichnet.
Nun habe ich aber vor einiger Zeit mal etwas gehört, von dem ich den Namen nicht mehr weiß. Vielleicht kennt sich jemand hier im Forum aus: Ein Glas, in dem im unteren Bereich eine Linse eingearbeitet ist, wie bei der Bifokalbrille, doch ohne erkennbare "Trennlinie".
Weiß jemand, was das ist und wo man es bekommt und wie die Kosten sind?
Gruß,
Petroflauti

