Hallo erst mal 
Wie ihr sicherlich feststellt bin ich neu hier im Forum.
Das liegt daran, dass ich mich endlich nach 45 Jahren entschlossen habe meine Augenfehlstellung korrigieren zu lassen - Wenn es geht 
Kurze Vorgeschichte:
Bisher hat mich mein Schielen nicht so sehr gestört (glaube ich zumindest), da meine Frau, meine Kinder, meine Familie und auch Freunde nie etwas dazu sich anmerken ließen. Als ich den Schritt der OP vor ca. 4 Jahren mal in Betracht zog (als mich ein Arbeitskollege damit mal unbewusst vor anderen Kollegen hänselte) meinte meine Frau: „wegen mir brauchst du den Schritt nicht machen“. Und da mein Augenarzt mir sagte es kann passieren dass nach der OP Doppelbilder entstehen, habe ich mich aus Angst dieser Bilder bzw. der OP selber, gegen die OP entschieden. Jetzt hat sich meine Lebenssituation aber schlagartig geändert, da sich meine Frau nach 26 Jahren von mit getrennt hat.
Ich kann mir aber nicht vorstellen alleine weiterzuleben, so dass ich gerne eine neue Partnerin kennenlernen möchte. Dazu fehlt mir aber das nötige Selbstbewusstsein um Ihr suverän gegenüber zu stehen bzw. in die Augen zu schauen. Mitterweile habe ich zwar jemaden kennengelernt, aber im Hinterkopf habe ich immer das Gefühl das sie das störend empfindet 
Tja und jetzt auf einmal habe ich ein riesen Problem mit mein Schielen, so dass ich unbedingt die OP durchführen lassen möchte !!!
Nur habe ich riesige Angst vor den möglichen Doppelbildern. Ich habe Anfang August einen Termin in der Sehschule diese befindet sich in der Augenklinik in Mülheim. Dort würde ich dann auch die OP durchführen lassen (Empfehlung meines Augenarztes).
Stand der Dinge:
Ich schiele seit Geburt. Ich kann mit beiden Augen sehen. Mein rechtes Auge ist von der Sehkraft etwas stärker, was wahrscheinlich daran liegt, das es auch meistens bzw. unbewusst die Hauptarbeit übernimmt. Ich kann aber wenn ich möchte auf das linke Auge umschalten und dann übernimmt dieses die Hauptsehkraft. Dabei muss ich mich aber dann konzentrieren, so dass nicht das rechte Auge wieder die Führung übernimmt. Aber egal welches Auge die Hauptarbeit übernimmt, das andere ist weiterhin aktiv, ich sehe also damit auch noch.
Wenn ich zwischen den Augen umschalte (Hauptsehquelle links oder rechts), ist mir aufgefallen, das das Auge welches als Hauptsehquelle aktiv ist, richtig steht. Das andere geht in so eine (ich nenne es mal) Parkposition sprich es rutscht mal mehr mal weniger nach innen!
Ich brauche seit einem Jahr ca. eine Lesebrille. Aber auch nur zum lesen, sonst klappt alles noch ohne Brille !!!
Beim Augenarzt wurde ein kleiner Sehtest mit Prismenscheiben durchgeführt, die aber bei mir die besagten Doppelbilder erzeugten. Er meinte aber das würde nichts bedeuten, da in der Augenklinik aufwendigere Test durchgeführt würden und die mir dann mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen können ob ich Doppelbilder bekomme oder nicht.
Wie beurteilt ihr meine Situation? Was glaubt ihr wie könnten meine Chancen stehen dass eine Operation Erfolg hat?
Auch das es z.B. nicht passiert (was ich hier schon gelesen habe) das ein Auge auf einmal nach außen rutscht oder das schielen wieder kommt 
Hoffe auf viele Ratschläge und Tipps von euch.
Vielen Dank schonmal ....
Mit freundlichen Grüßen
Michael



