Hallo Zusammen!
Ein Kunde von mir, Zahnarzt, hat Rückenprobleme und kann seinen Kopf nicht mehr stark nach unten neigen. Er besitzt eine Lupenbrille, bei der wir die Galileisysteme nicht mehr tiefer positionieren können, weil sonst die Blickauslenkung nach unten als unangenehm empfunden wird. Während des Arbeitens wird auch an den Systemen vorbei gesehen um einen Gesamtüberblick im Mundraum zu haben.
Wir wünschen uns also nun eine Möglichkeit, die Kopfneigung durch eine prismatische Komponente zu entschärfen. Eine spürbare Entlastung der Nackenmuskulatur ergibt sich bei 15cm/m Basis unten in der Grundkorrektur, also ocularseitig ... allerdings wird hier der Farbsaum und andere Nebenwirkung als sehr unangenehm empfunden. Die Idee, das Problem über ein Refraktionsprisma zu lösen, scheint mir nicht der ideale Weg. Den Versuch, das Höhenprisma objektivseitig zu platzieren habe ich noch nicht durchgeführt.
Die Lösung wäre wohl eher ein Reflexionssystem, hier ist mir aber serienmäßig nichts bekannt.
Auf einer Messe hat der Kunde schon mal ein geknicktes Lupensystem gesehen, war aber baulich sehr auffällig, schwer und der "Überblick" durch das Korrekturglas ist nicht möglich.
Wer hat solch ein Problem schon mal gehabt und erfolgreich gelöst.... und wie?
Danke schon mal für gute Ideen und Hinweise
Carsten Einsiedel


. Es beinhaltet Korrektionsbrillen mit einem durch Prismen geknicktne Strahlengang und Galileisysteme. Eine Ansichtsendung macht Schweizer leider nicht, du müsstest ein Vorführset kaufen. Mir war es zu teuer, da für den Anpasser auch wenig Marge bleibt, da Schweizer schon ein Zwischenhändler ist.