Hallo Forum!
Da seit einigen Tagen eine Frage in meinem Kopf „herumgeistert“ möchte ich sie jetzt mal hier im Forum stellen:
Wie ja bereits viele gelesen haben mache ich zur Zeit , recht erfolgreich, eine Okklusionstherapie. Obwohl laut wissenschaftlicher Studien eine Verbesserung des Visus und des Binokularen Sehens nicht möglich ist, schaffe ich jetzt bei den regelmäßigen Kontrollen beim Optiker (lesen der Zahlentafel):
monokular immer wieder eine Reihe mehr
und die Zahlenreihe, die monokular (besseres Auge) nicht mehr möglich ist, dann aber mit beiden Augen.
Bei den ersten Kontrollen kam ich auf: R 3-4/10 und L 5/10.
Die Besten Ergebnisse sind bis jetzt: R 6/10 und L 7/10 Bino 8/10.
Bevor ich zu meiner Frage komme muss ich noch sagen dass mich die Ärzte mit der heute verbotenen Zange auf die Welt geholt haben und dabei Sehnerven / Sehmuskeln verletzt wurden.
Jetzt aber meine Frage:
- Kann es sein, dass sich bei mir bis vor der Geburt die Anlagen für das Binokulare Sehens normal entwickelt haben, also die Voraussetzungen dazu gegeben waren?
- Sich die Augen, besonders das Rechte durch die Verletzung sehr unterschiedlich entwickelt haben?
Sich durch das , doch recht intensive Training besonders für das Rechte, schwache Auge doch noch binokulares Sehen einstellt?
Ich lese auch immer wieder, dass nach Stärkung des schwächeren Auges Doppelbilder auftreten können. Da das bei mir nicht der Fall ist, habe ich mir diese Theorie „zusammengereimt“.
Haben auch andere Forumsteilnehmer ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder gibt es andere Erklärungen dazu?
Schöne Grüße aus Südtirol! (Besonders an Doris,)
Eisbär
