Hallo!
Mich würde der gegenwärtige Stand der Forschung und ein Zukunftsausblick im Hinblick aus Strabismus mit all seinen Folgen (Ambliopie, kein Stereosehen...)interessieren.
Im Folgendem soll es um manifestes (also dauerhaftes) Schielen gehen -> hier sind zb. Prismen und ähnliches meines Wissens nach sinnlos.
Die schulmedizinische Therapie erfährt momentan ihre Grenzen in einer Okklusionstherapie (kindesalter, um eine Ambliopie zu verhindern/im Schweregrad zu verringern) und ggf. eine Augenmuskel-OP (kosmetische Rehabilitierung).
Was ich bis dato weiß, ist es unmöglich Stereosehen (incl. natürlich Ambliopieaufhebung und bibokulares Sehen mit Fusion) im Erwachsenenalter zu erreichen, wenn das Gehirn es nie erlernt hat - gem. der Schulmedizin.
Weiter wird somit eine komplette Heilung dieser Krankheit verm. nicht in den nächsten 100 Jahren machbar sein, da man wohl noch sehr lange nicht Nervenbahnen extrophieren und dann miteinander sinnvoll verbinden werden kann.
Nun hört man jedoch auch immer wieder von Fällen, bei denen Betroffene behaupten, dass sie durch spezielle Maßnhamen (Augentraining,o.ä. - ich kenn mich hier nicht aus, jedoch: Wenn man überall Buchempfehlungen mit auf dem Weg bekommt, dann macht mich sowas misstrausich -> wäre nicht das erste Mal, dass Mensche Ängste und Hoffnungen aufgrund Profitgier missbrauchen)) vollständig von dieser Störung geheilt worden sind und Stereosehen erlangten.
Schulmedizinisch nicht erklärbar.
Was mir hier noch auffällt, ist diese Distanz in Deutschland zw. der Schulmedizin und Optiker, Funktionaloptometristen...
Angeblich soll in anderen Ländern hier eine rege Zusammenarbeit auf diesem Gebiet herrschen - stimmt das so?
Ok, das wären nur mal so Eindrücke von mir - ich würde mich freuen, wenn sich hier paar Leute, die Ahnung von der Materie haben, melden könnten.
Ev. kommt ja sogar eine interessante Diskussion dabai rum.
Vielen Dank schon mal,
Lg,
Brewst;)


