Hallo zusammen,
ich hab wie viele hier eine ziemliche optische Odyssee hinter mir. Mit meinen 38 Jahren dachte ich ich hätte endlich jemanden gefunden der meine Probleme löst und jetzt bin ich kurz vorm Verzweifeln.
Seit ich 10 Jahre alt bin trage ich verschiedenste Brillen. Mal hat ein Augenarzt Kurzsichtigkeit gemessen, mal einer Weitsichtigkeit, mal Zylinder, mal keine und irgendwie haben meine Brillen mehr oder weniger gut gepasst.
Bis vor 2 Jahren ein super Optiker endlich rausgefunden hat, dass ich 120% sehe, aber 5 Winkelprismen brauche. Danach war ich das erste mal glücklich mit einer Brille. Aber es kam wie es musste, ich war vor 3 Monaten zum Nachmessen da und da waren wir bei 23 Prismen und er hat mich an Dr. Lorch verwiesen.
Dort habe ich die 2 Voruntersuchungen gemacht und bin bei 48 Winkelprismen stehen geblieben. Termin für die Schiel-OP ist Mitte Dezember. Zur Vorbereitung auf die OP hat Hr. Dr. Lorch mir eine neue Brille mit je 17 Winkelprismen und auf einem Auge einen Zylinder mit 0,5 verschrieben.
Diese Gläser trage ich seit 5 Tagen und ich leide einfach nur. Dauernde Kopfschmerzen, alles ist verschwommen, ich kann die Augen nie länger wie 1-2 Stunden offen halten, dann schlafe ich ein.
Heute war ich noch mal bei meinem Optiker, da Dr. Lorch im Urlaub ist. Der hat nachgemessen und ich bin gerade mal auf 60% Sehschärfe gekommen. Er meinte den Zylinder hätte ich garnicht aber mir würde 1 Dpt. auf jedem Auge fehlen.
Ach ja, falls es wichtig ist, ich schiele nach innen und unten.
Kann es sein, dass sich die Sehschärfe mit Prismen so sehr verändert? Was habt ihr denn für Erfahrungen mit der Gewöhnung an Prismenbrillen? Ist es kontraproduktiv sich jetzt neue Gläser ohne Zylinder und mit Dpt machen zu lassen?
Ich bin total verunsichert, aber mir gehts auf gut Deutsch beschissen, ich würde fast alles machen, wenns Abhilfe verspricht -(
LG Juliet

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