Hallo IHr,
also ich bin ganz neu hier. KerstinEP kenne ich aber schon seit mehr als 7 Jahren und sie meinte, ich solle mein Problem einmal hier schildern. Vorwarnung ich bin völlig unbedarft und habe von nichts eine Ahnung.
Mein ältester Sohn trägt seit der 1. Klasse eine Brille. Er ist weitsichtig. Er hatte jeden Abend rote Augen und sie haben ihm auch wehgetan. Die Augenärztin hat zunächst eine Korrektur abgelehnt, da die Weitsichtigkeit kaum nennenswert sei. Nachdem wir dort aber mehrfach (und zum Schluss auch am späten Abend) mit roten Augen vorgesprochen haben, hat sie ihm dann die Brille doch verschrieben. Mit ihr kommt er EIGENTLICH auch ganz ordentlich zuerecht. Ich meine falls man mal davon absieht, dass er die Linien beim Schreiben nur selten trifft oder dass er unerklärlicherweise manche Wörter doppelt schreibt, andere dafür ausläßt und Buchstaben verwechselt (in der Druckschrift b und d) bzw. vertauscht. Sein Lehrer bezeichnet ihn als Grobmotoriker, wir üben nun seit einem Jahr nach dem LRS System und zumindest bei der Rechtschreibung haben wir deutliche Erfolge. Seit April sind wir in Behandlung seiner Halswirbelsäule, eigentlich sind wir da nur zufällig reingeschlittert (denn EIGENTLICH ist sein kleiner, sehr auffälliger Bruder in Behandlung). M. ist ein Kind, das sich immer und überall "durchmogelt" und vermutlich super kompensieren kann. Auffällig war z.B. schon immer, dass ein Bein länger war als das andere (letztendlich aber wohl eine Auswirkung der halswirbelsäule). GEMERKT hätte man das nie. Jedenfalls stellte der Ortohpäde fest, dass M. überhapt nicht fixieren kann. Er kann dem STift (oder Leuchtstift) nicht mit den Augen folgen, er nimmt dazu den ganzen Kopf mit. Und wenn er doch mit den Augen folgen sollte (weil man den Kopf z.B. festhält) dann ruckelt sein Auge dabei.
Heute waren wir also endlich mal bei einem Optiker. Bei einem, der angeblich Winkelfehlsichtigkeit messen kann. Er durfte zunächst auf so ein Kreuz schauen und es gab gleich schon Verständigungsprobleme, weil er zunächste nicht sagen konnte, was er sieht. Er wurde immer gefragt, ob der senkrechte Balken nach rechts oder links abweicht, bei ihm war es aber wohl der waagrechte der nach unten abwich... Langer Rede kurzer Sinn. Wir sind dann nach Hause geschickt worden mit der Empfehlung des Optikers uns eine Sehschule zu suchen die Visualtraining anbietet. Er hätte nur eine Prismendioptrie, die müsse man nicht korrigieren und die sei auch nicht das Problem, sein Problem sei die Tatsache, dass er nicht fixieren könne und das käme von der Augenmuskulatur und die müsse man schulen.
Jetzt mal ganz ehrlich, wie ich gehört habe ist Visualtraining TEUER und dann noch ehrlicher wir üben an der LRS schon täglich ca. eine halbe Stunde, dazu kommen noch Hausaufgaben und viermal die Woche Fußballtraining, also ich glaube kaum, dass er wirklich gewillt ist das ernsthaft durchzuziehen.
So, verstanden habe ich jetzt, dass M. sich schwertut beim runterschauen die richtige Linie zu finden, weil er nicht mit den Augen nach unten geht sondern mit dem ganzen Kopf. Gleichzeitig haben wir hier aber auch noch ein weiteres Problem, er KANN gar nicht anständig mit dem Kopf runtergehen und das habe ich sogar am Röntgenbild gesehen...
Uff... was nun? Kann mir einer von Euch irgendwas sagen. Soll ich einfach alles vergessen und nicht mehr an der Winkelfehlsichtigkeit rummachen?
LG
Marion
Oder Träum ich schon wieder?S 






Dem kann ich voll zustimmen. Das mit den Trommeln kann ich bestätigen. Bei unseren Erzieherinnen im Kiga habe ich mal darauf hingewiesen, dass man doch mal versuchen kann die Handwerker auf dem Handy zu erreichen wenn man sie auf dem Netz nicht erreicht.;)
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Er war ja erst in der 2 Klasse gewesen.
und auf wen die Wahl gerne fallen dürfte, ist ja denn auch klar, denke ich.