Hallo,
ich trage seit 2004 eine Gleitsichtbrille mit Kunststoffgläsern mit folgenden Werten
Rechts SPH +2,00, CYL -1,75, ACH 15, BAS 0, ADD1,00
Links SPH +2,50, CYL 0,00, ACH 0, BAS 0, ADD1,00
Ich war mit den Gläsern bisher gut zu Recht gekommen.
Habe mir eine neue Brille gekauft mit folgenden Werten
Rechts SPH +2,25, CYL -2,00, ACH 15, BAS 0, ADD1,75, Insert 2,20
Links SPH +2,50, CYL 0,00, ACH 0, BAS 0, ADD1,75, Insert 2,60
Angemerkt sei, dass ich nur mit dem rechten Augen noch sehe.
Linkes Auge noch mit ca. 5-10%.
Das neue Glas war in der linken Hälfte sehr gut im Nah- und im Fernbereich.
Ungefähr ab zwei Fünftel nach rechts war der Fernbereich absolut unscharf bis an die Brillenoberkante, was vor allem beim Autofahren oder vor dem Computer Probleme bereitet bzw. man dreht den Kopf immer etwas nach rechts, um den scharfen Bereich zu nutzen.
Der Optiker hatte nichts festgestellt aber das rechte Glas trotzdem gegen ein neues ausgetauscht mit folgenden Werten
Rechts SPH +2,00, CYL -2,00, ACH 15, BAS 0, ADD1,75, Insert 2,20
Links SPH +2,00, CYL 0,00, ACH 0, BAS 0, ADD1,75, Insert 2,40
Der Gleitsichtbereich wurde von EP 20 auf EP 18,5 nach unten verschoben.
Ergebnis Das neue Glas ist ab der Mitte nach rechts im gesamte Fernbereich unscharf und links unschärfer als vorher. Der Kopf wird noch weiter nach rechts gehalten und Arbeit am Computer ist fast unmöglich, so dass ich im Moment wieder meine alte Brille benutze.
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand eine Stellungnahme dazu geben würde, ob er solche Fälle kennt und was ein modernes Gleitsichtglas (es war das teuerste mit dem angeblich kleinsten Unschärfebereich, das der Optiker anbieten kann) heute können sollte.
Gruß Volker
