Meine Sehstärke hat sich merklich verschlechtert, sowohl in Ferne als auch Nähe.
Ich ließ eine Refraktion durchführen, die in Weltrekordzeit unter 5 Minuten durchgeführt wurde. Einfach alte Werte - um -0,25 verändert, klatsch fertig. Presbyopie - Frage wie alt, Antwort 43, klatsch Add. +1,00 auf den Refraschein geschmiert, und fertig. Ohne jegliche Bedarfsanalyse, ohne jegliche Prüfung, weder am Phoropter noch mit der Messbrille. Keine Besprechung der Änderungsursachen, keine Besprechung der Ergebnisse. Ich las dann, dass ein Visus von 0,8 auf beiden Augen einzeln erreicht worden sei.
Ich schreibe nicht, bei wem dieser kostenlose Sehtest gemacht wurde, da ich absolut unzufriedenst (der ganze Tag war versaut) zu einer anderen Filiale des gleichen Unternehmens ging und dort das ganze Gegenteil erlebte.
Ausführlichste intensive Bestimmung sowohl Ferne als auch Nähe ergaben einen Fernvisus von je 1,2 und beidäugig gar fast 1,6.
Eine Add. +1,75, für sehr viel Naharbeit in geringer Entfernung.
Für die Ferne ergaben sich Korrekturen von -0,75 rechts und -0,25 zyl. -0,5 links.
Ergo eine Abweichung von Refraktion1 zu Refraktion2 in Höhe von sphäre -0,5 rechts und zylinder -0,5 links!!!!!!! Und +0,75 Nähe!!!
Gibt es eine vorgegebene DIN, welche Abweichungen bei Refraktionen zulässig sind?
Ich möchte nicht dran denken, welchen Ärger es gegeben hätte, wenn eine Gleitsichtbrille mit ersten Werten gefertigt worden wäre, und die Mitarbeiterin hätte sicherlich keinen Gehaltsabzug von 500,-€ in Kauf nehmen müssen....



