Guten Tag,
das Thema Winkelfehlsichtigkeit und Optometrie ist für mich völlig neu und ich weiß bislang nur wenig darüber. Ich habe eine 7-jährige Tochter, die Probleme in der Schule bekommt, die ich nicht einordnen und aber auch alleine nicht beheben kann (2. Schuljahr).
Vielleicht kann mir hier jemand sagen, ob ich vielleicht auf diesem Wege eine Lösung finden könnte.
Ich will mal meine Tochter Annika beschreiben
Brillenträgerin seit dem 2. Lebensjahr (starke Hornhautverkrümmung)
Oftmals ungeschickt, es fällt öfters mal was, oder sie stolpert, übersieht Dinge
Die Koordination zwischen Messer und Gabel bei Tisch fällt ihr immer noch schwer
Schuhe zubinden mit Mühe, kann sie aber auch erst seit kurzem
Ermüdet sehr schnell
Sie braucht viel zu lange für Hausaufgaben
Schnell überfordert, wenn man mehrere Dinge von ihr erwartet, rastet dann völlig aus
große Rechtschreibprobleme – obwohl sie unheimlich gerne und viel liest, macht immer wieder die gleichen Schreibfehler, liest z.B. ein Wort ab und schreibt es im nächsten Augenblick falsch auf
Dabei möchte ich hinzufügen, dass sie äußerst lernbegierig ist und selbst sehr darunter leidet, dass sie so viele Fehler macht.
Aufgrund dessen, dass ich auch eine 8-jährige Tochter habe weiß ich, dass sie vom „normalen“ Lernverhalten sicherlich abweicht. Leider hat Annika eine sehr altertümliche Lehrerin, die anstatt ein Kind zu ermutigen, es nach vorne holt und als „Pappenheimer“ bezeichnet, so dass mein Kleine oft sehr frustriert nach Hause kommt.
Da sie eben zusätzlich auch diese ungeschickte Art hat, so schnell ermüdet und diese totalen Ausraster hat, wenn sie sich überfordert fühlt, möchte ich einfach mal auf diesem Wege erkunden, ob es hier Möglichkeiten geben könnte, sie zu fördern und ob hier vielleicht auch zumindest ein Teil ihrer Probleme verborgen sein könnte
Ich bin für jede Meinung dankbar!


oder persistierende frühkindliche Reflexe