Hallo,brauche dringend Ihren Rat, um unnötige Fehler zu vermeiden. Einen habe ich schon begangen, indem ich ziemlich spontan für meinen 14-jährigen Sohn Prismenbrillen für 700 Euro, ohne vorher viel zu recherchieren, gekauft habe.
Zu der Geschichte.
Mein Sohn ist ein anerkannter Legastheniker. Er besucht trotzdem, wohl durch eine gleichzeitige Hochbegabung bedingt, ein Gymnasium.Die Noten sind klar Mathe 1, Deutsch 4. Die Therapie hat bis jetzt nur mäßige Erfolge gebracht. Und er haßt natürlich das Lesen. Seine Lega-Therapeutin hat uns empfohlen die WFS zu prüfen.
Die Werte ergabenre. Sph +0.00 Cyl -0.50 A 168 Pr 0.79 Bas 18
li. Sph.+0.25 Cyl -0.75 A 30 Pr 0.50 Bas180
Nun unabhängig davon, dass ein 14-jähriger eine Brile "ätzend" findet, sagt er auch, dass er den Sinn der Brille nicht versteht. Bei Antworten auf die von der Optikerin gestellten Fragen kam nur raus, dass er nach längerer Zeit Lesen tanzende Buchstaben und trändenden Augen hat. Früher trat diese Symptomatik schon nach kurzer Lesezeit auf.
Bei der Schrift konnte man erkennen, dass sie nach mehreren Sätzen nicht ausgewogenen Winkel hatte, aber auch nicht schlecht aussah.Aber am sonsten hatte er keine Symptomatik.
Die Empfehlung der Optikerin war, ein halbes Jahr die Brille zu tragen, dann zu Kontrolle zu kommen. Ich fand komisch , dass meine Frage; was sollen wir tun, wenn die Eingewöhnung nach ein paar Tagen nicht auftritt, unbeantwortet blieb.
Auch die Erklärung, dass die Brille 1/2 Jahr ständig, danach nur zum Lesen und Schreiben getragen werden muss, vertsnad ich nicht?! Kann mir das jemand erklären?
Mein Sohn rebelliert, weil er mit der Brille komische Wahrn.bilder sieht schräge Flächen, das Gefühl im Boden zu stehen, Unsicherheit auf der Straße/ er stolpert jetzt und hat Angst einen Unfall zu verursachen etc.
Ich weiß nicht, was ich tun soll. Kann man überhaupt eine Brille reklamieren?
bevor ich in "Panik" verfalle, hoffe ich hier einige Antworten zu finden. Dafür vielen Dank im Voraus!
P.S. Er hat jetzt (zwei Tage mit Brille) einen Text vorgelesen. Mit Brille scheint dies ein wenig flüssiger zu gelingen. Er sagt, dass die Buchstaben größer, aber nicht schärfer erscheinen.
In der Hoffnung auf einige hilfreiche Antworten verbleibe ich mit vielen Grüßen
Verunsicherte Mutter
