Die Vorgeschichtevor ca 1,5 Jahren war ich beim Augenarzt. Bei langem Arbeiten am Bildschirm und beim Lesen wurde es nach einiger Zeit sehr anstrengend. Der Augenarzt hat mir eine Lesebrille verpasst. Mein Optiker hat das nicht verstanden, mir aber trotzdem eine gemacht. Diese Brille war keine echte Hilfe. es war zwar alles etwas größer, aber wirklich besser wurde es nicht. Hab sie dann auch nur selten getragen.
Was dann geschah
War dann vor einigen Wochen bei meinem Optiker zum Sehtest. Der hat dann gesagt ich bräuchte keine Lesebrille. Ich sei schließlich erst 40. Sondern ich bräuchte zylindrische Gläser und müsse diese Brille dann ständig tragen. Hab dann gleich eine von Ihm anfertigen bzw. bestellen lassen.
Jetzt mein Problem
War die ersten zwei Tage wie betrunken. Alles war extrem Schief und krumm. Trage die Brille nun seit 3 1/2 Wochen und kann immer noch nicht richtig sehen. Es ist zwar nicht mehr so schlimm wie in den ersten Tagen. Aber noch immer ist alles schief und krumm. Besonders beim Räumlichen Sehen gibt es Probleme. Wollte vor zwei Tagen ein Regal aufbauen. War früher nie ein Problem. Jetzt konnte ich ohne Wasserwage und Winkel kaum zwei Handschläge verrichten. Habe Wasserwage und Winkel vertraut. Konnte aber kaum glauben was ich da aufbaue.
Außerden habe ich teilweise den Eindruck, daß ich ohne Brille schärfer sehe als mit. (oder kann das mit der Schärfe auch an der Selbsttönung liegen?)
Miene Fragenwie lange kann oder darf die Eingewöhnungszeit an eine Zylindrische Brille dauern. Oder ist es mit 40 etwa schon zu spät? Ab wann muss ich diesen teuren Versuch als gescheitert betrachten, oder evtl. den Sehtest meines Optikers anzweifeln.
Bin schon am verzweifeln weil ich als Techniker nicht mehr gerade sehen kann.
Aber wenn ich jetzt die Brille absetze und nich bewege fühle ich mich auch wieder wie betrunken.
Wer kann mir nun guten Rat geben
