Wie man an der Zahl meiner Beiträge sehr leicht erkennen kann, bin ich recht neu hier.
Deshalb habe ich auch noch recht wenig Ahnung von der ganzen WFS_Geschichte.
Ich selbst (39) habe als Kind nicht sichtbar geschielt und deswegen hat man meine einäugige Schwachsichtigkeit schlichtweg nicht bemerkt. Ich habe also auch (soweit ich mich erinnern kann) NIE räumlich gesehen. Und deshalb fehlt mir das überhaupt nicht. Gut, ich kann nicht Pilot oder Busfahrer werden und bin in Ballspielen miserabel, aber ansonsten lebe ich ohne, daß ich meinen Sehfehler als Behinderung empfinde.
Wenn ich nun in den Beiträgen von Anna lese, daß eine Prismenbrille das Gesichtsfeld so massiv einschränkt, daß sie sich im Straßenverkehr unsicher fühlt, frage ich mich, ob es nicht besser ist, bei meinem Sohn (4) eine (noch hypothetische) WFS besser NICHT zu korrigieren und darauf zu hoffen, daß das Gehirn ein Auge weitgehend "ausblendet"???
Oder habe ich da was falsch verstanden???
Katrin
PS Das einzige Risiko, was ich jetzt für mich sehe, ist, das gesunde Auge zu verlieren. Dann bin ich echt angeschmiert.

