Vor etwa einem Jahr habe ich mich an dieses Forum gewandt, da mein Problem mit den Augen (Esophorie) auf eine Operation hin deutete. Deshalb möchte ich jetzt auch kurz berichten Ich bin am 5. Januar von Dr. Wulf (Berlin) am rechten Auge operiert worden. Und zwar wurden 31 pdpt. korrigiert. Nachdem ich aus der OP (30 min.) aufgewacht bin, ging es mir gut. Ich hatte leichte Schmerzen und sollte das operierte Auge wieder öffnen. Das tut man natürlich nicht gerne. Da ich ambulant operiert wurde, hat mein Vater mich 2,5 Stunden nach der OP ins Hotel gefahren. Schon am nächsten Abend war ich mit Freunden abends in einem Restaurant essen (sehr lustig – weil mit Sonnenbrille). Heute, ca. zwei Monate nach der OP muß ich mich langsam an den Gedanken gewöhnen, dass es mir wirklich großartig geht und das es auch so bleiben könnte. Das Auge ist noch etwas rot, wird aber von Tag zu Tag heller. Ich würde die OP jederzeit wieder machen lassen. Die Ängste und postoperativen Beeinträchtigungen stehen in keinem Verhältnis zu den Problemen, die ich vorher hatte.
Zum Arbeiten trage ich eine Brille mit 1.0 dpt. Weitsichtigkeit und 0.75 dpt. Hornhautverkrümmung. Also ohne Prismen. Und abends und in der Mittagspause und am Wochenende und überhaupt immer sonst komme ich perfekt ohne Brille aus.
Ich möchte all den Eltern und selbst Betroffenen Mut machen. Alles kann gut werden 
Liebe Grüße, Stefan Hilchenbach.
