Mein Sohn ist 11 Jahre alt und trägt seid Ok-
tober 2001 seine Prismenbrille.Nachdem er am Ende des dritten Schuljahrs mit Rechtschreibproblemen,Kopfschmerzen und migräneartigen Zuständen, bis hin zum Erbrechen anfing und kein Augenarzt irgendwelche Probleme feststellen konnte,ging ich mit ihm zu einem Optometriker.Dieser stellte eine starke Winkelfehlsichtigkeit fest.Mein Sohn bekam seine erste Prismenbrille Er ist damlas mit 3,0 Prismen pro Auge angefangen.Im Januar 2002 erfolgte die erste Korrektur.
5,50 Prismen pro Glas.Die Beschwerden nahmen wieder zu. Darum erneute Korrektur im März 2002 7,00 Prismen pro Auge.6 Wochen spätererneute Korrektur 9.0 Prismen pro Auge.
Im Septmber bekam er erneut neue Gläser und hat jetzt stolze 21 Prismen insgesamt.Auf Dauer soll er in Berlin operiert werden.Die Brille hat die migränertigen Zustände verschwinden lassen das Schriftbild ist schöner geworden die Rechtschribung mal besser mal schlechter. Trotz dieser positiven,Dinge traten Zweifel bei mir und meinem Mann auf ob das ,was wir hier mit ihm machen wirklich richtig ist. Daraufhin konsultierten wir einen uns empfohlenen Augenarzt. Das erste was er sagte, und das in
Gegenwart meines Sohnes war, daß diese Brille ein Scherzartikel sei. Nun wußte ich ,ich hatte einen Verfechter der MKH-Meßmethode vor mir sitzen.Nachdem er ihn kurz untersucht hatte schickte ermeinen Filius hinaus und fing an mir zu erklären, daß ein Verbrechen an meinem Sohn begangen worden sei. Man hätte ihn mit dieser Brille ins Schielen getrieben. Man müßte die Prismen wieder zurückschrauben. Dieses würde wieder Kopfschmerzen bedeuten. Des weiterenmüßte er zur Sehschule und an den Augen operiert werden. Ob dieser Schaden je wieder behoben werden könne könnte man noch nicht absehen.
Zum Schluß sagte er noch Herr Dr.Wulff sei schließlich erst einmal Augenoptikermeister gewesen bevor er Augenarzt wurde.(eigentlich ist es doch etwas positives, wenn jemand ausder Praxis kommt)Sie können sich vostellen, daß mir zum Heulen zu mute war.Mein Sohn war auf dem Weg nach Hause nur noch am weinen.
Er sagte"Die wollen mir meine Brille wegnehmen und das will ich nicht". Er trägt weiterhin seine Brille und wir haben uns entschieden diesen Weg zu Ende zu gehen.Trotzdem habe ich Angst etwas verkehrt zu machen und es kommen immer wieder Zweifel auf.Ich wünschte mir einfach nur mal jemanden, der mir sagt es ist richtig was Du hier machst. Vielleicht auch von einem Arzt.
Was mich sehr interessiert, ist , ob es doch noch eine Möglichkeit der Kostenunterstützung durch die Krankenkasse gibt.Mein Optiker hat uns gesagt,daß die TKK,wo wir versichert sind, seid dem 1.7.2002
Prismngläser nicht mehr bezuschußt.Ist dieskorekt? Denn die Brille hat uns in einem Jahr jetzt schon über 500 EUR gekostet.



