Hallo Henni,
danke für die Nachfrage.
Du schreibst
>sicherlich sorgt ein dpt unterschied von beiden augen auch für unterschiedliche abbildungen im auge, allerdings sind diese werte und deren abbildung im auge ja auf die jeweiligen optischen gegebenheiten der einzelnen augen angepasst und werden, das halte ich für selbstverständlich, auch binokular noch einmal aufeinander abgestimmt. dabei werden doch beide augen, auch wenn ihre werte unterschiedlich sind auf den selben punkt, bzw auf die selbe entfernung "eingestellt". das heisst sie sehen mit der entsprechenden korrektur auch gleich weit und müssten dies auch in der nähe tun. das einzige, was hier zu unterschiedlichen eindrücken zwischen ferne und nähe führen könnte, wäre ein "linsenastigmatismus" der sich eventuell bei akkomodation etwas ändert. diese möglichkeit halte ich bei dir allerdings für unwahrscheinlich, da in deinem alter keine große akkomodationsbreite mehr vorhanden ist und der astigmatismus auch sehr gering ausfällt, also keine großen veränderungen zu erwarten sind.
>
aus diesem Grund zu Beginn meine Frage
Bei dem Monitor sieht das link Auge klarer/besser als das rechte Auge. Aber auf der näher befindlichen Tastatur sieht das rechte Auge besser.
Ob diese Beobachtung auf eine nterschiedliche Grössendarstellug der beiden Augen zurückzuführen sein könnte. Die durch unterschiedliches Glasmaterial ausgeglichen werden könnte.
Seit wohl drei oder vier Wochen trage ich nun mangels Brille ständig Linsen, mit denen aber das rechte Auge nicht so richtig klar kommt, die Linse trübt ein, so das ich solche Beobachtungen zur Zeit nicht machen kann.
Du schreibst weiter
>richtig verstanden habe gehst du davon aus, das beide augen nur gleich "gut" zusammen sehen können, wenn sie ungefähr oder genau die selbe korrektur bekommen.
>
Das ist nicht meine Meinung.
Ich hatte nur die Beobachtung gemacht, das ich die Buchstaben und Zahlen auf der Tastatur schneller und leichter erkenne, wenn sich die Differenz zwischen den beiden Augen verkleinert. Es hätte auch sein können, das sich deren Zusammenspiel bessert, wenn er sich die Differenz vergrößert.
Aber in diesem Fall war es eine Verkleinerung.
Daran hatte ich mich erinnert als plötzlich am 3. Oktober, nachdem ich bei einer sportlichen Veranstaltung über 4 Tage Tageslinsen und oft auch garnichts getragen hatte, meine Brillen lagen im Auto zu dem ich mindestens 30 Minuten hätte gegen müssen, ohne brauchbare Sehhilfe dastand. Ich konnte mit der Fernbrille kaum nach Hause fahren.
Als Soforthilfe hatte ich dann normale Kontaktlinsen, deren Anpassung auch nicht von heute auf morgen erfolgt.
Und auf dieser Erinnerung basierend, ich hatte mindestens 2 Wochen lang überhaupt nichts mit dem ich richtig sehen konnte, habe ich dann Brillen machen lassen, die in etwa vorhandenen Brillen entsprachen, aber in der Tendenz den Abstand zwischen den Augen verringerten.
Erst später bin ich dann auf asphärischen Linsen gestossen, die das Problem mit den Zylindern und Achsen lösten. So das ich ab da nur noch die Dioptrin zu verringen brauchte.
Es ist aber nicht so, das ich der Meinung bin, die Differenz zwischen den beiden Augen sollte möglichst klein sein. Nur bei mir ist es im Moment die Tendez, das damit das Zusammenspiel gebessert wird.
Wobei ich auch immer mal versucht habe den Abstand zu Vergrössern, mit den Linsen ist es ja kein Problem. Anfänglich wird auch das als Besserung empfunden, aber nach zwei oder drei Stunden Schädelbrummen.
Du zitierst
>zitat" Wobei ich diesen Werten für die Ferne kein Vertrauen entgegen bringe.
Für mich geht es um das Zusammenspiel der Augen. Damit ich das erkenne, was ich sehe. Also die Differenz zwischen den Augen.
>
Den Fernwerten vertraue ich im Moment nicht, weil ich zum einen in der Nähe Links unverändert Minus 3,0 Linsen und minus 3,25 Brille benutze. Brille nur 5 Minuten, aber es scheint unverändert das Richtige zu sein.
Desweiteren finde ich keine Erklärung dafür, warum ein, dann ja schon immer, unterkorrigiertes linke Auge bei der Anpassung nicht das Angebot einer stärken Unterstützzung hätte annehmen sollen.
Wenn aber das rechte Auge überkorrigiert ist, währe es ein Hinweis dafür, warum die Lesebrillen und Nahbrillen immer weniger Beschwerden verursacht haben, als die Fernbrillen.
Das das rechte Auge sich in der kurzen Zeit der Anpassung nicht so recht entfalten konnte.
Darum habe ich die Fernbrille auf den "schon immer Wert" des linken Auges, -4,25 Dipotrin beschränkt.
Auch bei der neuen Fernbrille die ich heute bestellt habe. Als Brillenträger fühle ich mich ohne Brille einfach nicht sicher.
Zu deiner Frage
es würde mich schon sehr interessieren was diese beschwerden bei dir auslöst und was die korrektion damit zu tun hat.
Auslöser vermute ich, ist eine Irritition, während oder nach der es keinem Zwang unterworfen ist.
Sonst ist es ja so gewesen, das ich auch während es mir über einige Tage schlecht ging, die Brillen getragen habe. Irgendwie muss ich sehen. Die Besserug also unter diesen bekannten Zwängen wieder hergestellt wurde.
Das ich dann darauf achten musste, nicht zu lange vor dem Monitor zu arbeiten, keine ewig langen Autofahrten etc. Nach 4 Tagen in Hamburg war ich in der Regel so erschöpft das ich oft schon am Donnerstag Nachmittag an die See geflüchtet bin. Und dort bis zum Sonntag nur auf der Terrasse ausgeruht habe. Kaum die 800 Meter bis zum Wasser bewältigen mochte. Während ich vorhin die zwei Stockwerke zum Bauamt hinauf gelaufen bin.
Beim letzen mal hatte ich morgens die Linsen eines anderen Herstellers zum ersten mal eingesetzt und bin dann überraschend mit jemanden zum Essen gegangen. Die Linsen erwiesen sich aber als minimal zu gross, die Eckdaten sind richtig, Interesse hatte ich an diesen Linsen wegen dem verwendeten Bio-Material und meine Augen sind sehr überreizt, ( was jetzt aber andere Pflegemittel ganz gut beheben),
Sie rutschten nun hin und her. Kopfschmerzen. Dann habe ich wieder die anderen Linsen eingesetzt, Differenz 0,50 Dioptrin, und bin an die See gefahren. Es wurde immer schlimmer. An einer Tankstelle musste ich rechts ran, völligfertig, immer Kurz vor dem Einschafen, so gegen 16 Uhr !,
Und kam völlig fertig an. Am Sonnabend habe ich dann kaum noch etwas erkennen könne, noch völlig groggi, und bin vorsichtshalber gleich nach dem Frühstück ( um 12 Uhr) wieder nach Hamburg. Dann kam mir die Idee, die Differenz weiter zu verkleinern. Auf 0,25 Dioptrin. Und ab da ging es mir dann langsam wieder besser.
Die Brillen die ich Montag abholen konnte, mit der Differenz von 0,5 Dioptrin, kann ich keine 10 Minuten tragen, Die Beschwerden strahlen in den Rechten Arm und das rechte Bein aus. (Ich war mal halbseiten gelähmt. Bei den Linsen ist nicht so extrem, aber das rechte Auge kann mit der Linse nicht so klar sehen und benötigt darum einieg Zeit um auf diese Veränderung mit Ärger zu reagieren.
Vorhin, die kurze Fahrt mit der Brille vom Montag.erst alles briliant, aber nach wenigen Minuten habe ich Mühe die Reklame an den Geschäften zu lesen. Und diese Anstrengung, dann trotzdem alles zu erkennen, die setzt mir zu.
Während ich mit der nun niedrigeren Differenz keine Probleme habe. Aber ob dies jetzt das Ende der Entwicklung ist oder noch einmal eine Korrektur erforderlich wird.
zu deiner Frage
>was mich interessieren würde ist außerdem, auf welchen visus du denn binokular und monukular eigentlich kommst?
>
Visus ist wohl die Sehschärfe.
Vor 5 oder 6 jahren war ich bei einem Optiker der sehr viel Zeit und Mühe investiert hat. Dieser hat mit den von ihm festgestellten Prismen mit beiden Augen einen Visus von 200 % festgestellt. 200 % ! Nicht immer, aber oft.
Heute morgen kam ich mit jedem Auge locker über die Buchstabenreihe von 100 % Die Ringe mit den Ausschnitten hatte recht erkannt. Mit beiden Augen zusammen war die 150 % Reihe o.k.
Allerdings mit höheren werten je Auge, als die von mir benutzten. Zum einen befindet sich unter den wohl 15 Brillen die ich inzwischen habe machen lassen, wohl auch eine mit solchen Werten. Abere hauptsächlich war das linke Auge bei minus 4,75 und hatte zusätzlich noch wieder einen Zylinder von 0,25 bei 93 Grad. Der aber, für das beidäugige Sehen wieder weggefallen war.
Nach meiner Meinung scheine ich mit dieser Sehschärfe, diesem sehr brillanten Bild, auf Dauer überfordert zu sein.
Und die Augen sind durch die langen Tragezeiten der Linsen sicherlich auch sehr belastet. Darum habe ich auch eine neue Nahbrille bestellt. Die Augen sind nun zwar nicht mehr rot, ein neues Pflegemittel. Und Aber letztendlich kann das rechte Auge mit der Brille klar sehen.
Ich habe noch einmal Linsen von einem anderen Hersteller bestellt. Eventuell passen die besser auf das rechte Auge so das der Blick ständig klar ist. Abwarten. Dann hätte ich immer passende, so wie ich jetzt zum Schwimmen immer provisorische Eintages-Linsen benutzt habe.
Ich hoffe, das ich dir die Sache erklären konnte.
Viele Grüsse
Mistral