Hallo,
Bei meinem Sohn (15) nimmt die Kurzsichtigkeit ca. alle 6 Monate um 0,5 dpt. zu. Dieses Mal verschlechterte sich „nur“ das rechte Auge. Mittlerweile ist er bei folgenden Werten
R - 7,0 - 2,25 70
L - 3,5 - 2,75 105
Jetzt habe ich gelesen, dass bei einer starken Ungleichsichtigkeit die Korrektion mit einer Brille problematisch wäre.(Vom kosmetischen Aspekt mal abgesehen). Durch das Entstehen unterschiedlich großer Bilder auf der Netzhaut könnte zum einen ein Doppelbild auftreten oder zum anderen ein Auge unterdrückt werden.
Der Augenarzt sagte lediglich vor zwei Wochen zu mir, dass mein Sohn alles etwas verkleinert sehen würde. Da ich zu diesem Zeitpunkt von den Auswirkungen dieser Ungleichsichtigkeit keine Ahnung hatte, konnte ich dazu leider keine Fragen stellen.
Beim Optiker habe ich vor ein paar Tagen das Thema noch einmal angeschnitten. Dieser meinte jedoch, dass man das nicht generell sagen könnte, denn das Gehirn wäre in der Lage dies auszugleichen.
Folgende Fragen beschäftigen mich allerdings weiterhin
1. wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu solchen Begleiterscheinungen kommt?
2. Sollte es tatsächlich zur Unterdrückung eines Auges kommen, passiert das dann schleichend oder abrupt? Also im Klartext - bemerkt das der Betroffene oder kann man das nur bei einer Refraktion feststellen - ?
3. Ab wann bestünde denn die Gefahr, dass das Auge schwachsichtig wird bzw. in welchen Zeitabständen müsste man das kontrollieren lassen?
Vielleicht kann mir von den Experten jemand die Fragen beantworten.
