Meine Familie kann als Maulwurfsfamilie bezeichnet werden - wir sind alle zeimlich kurzsichtig. Die Kurzsichtigkeit meiner Mutter liegt bei ca - 8 dpt, die meines Vaters ist mit - 6 dpt. etwas geringer. Meine beiden älteren Brüder und ich bekamen die ersten Brillen zu Ende der Kindergartenzeit oder Anfang der Grundschule, ich selbst begann mit - 1 dpt. in der ersten Klasse. Dann steigerte sich bei uns Kindern die Kurzsichtigkeit nahezu jedes Jahr zwischen - 0,75 und - 1,5 dpt. Aber während bei meinem ältesten Bruder (jetzt 25 Jahre) die Kurzsichtigkeit im Alter von 16 Jahren bei - 9,5 dpt. stoppte und bei meinem nächsten Bruder ebenfalls mit 16 mit -7,5 dpt. stieg sie bei mir mit gewohnter Regelmäßigkeit weiter. Ich bin jetzt 21 Jahre und seit meinem 18 Lebensjahr körperlich ausgewachsen.Anfang vergangenen Jahres verschlechtere sich meine Kurzsichtigkeit um weitere - 1,25 und im vergangenen Monat Mai mußte beim Augenarzt eine weitere Verschlechterung um - 1,5 dpt. festgestellt werden. Ich habe jetzt aktuell rechts -14,5 dpt.sph -1,25 dpt.cyl und links -14,25 dpt.sph.-1,25 dpt.cyl. Kontaktlinsen können wir alle nicht tragen, ich habe sicher schon 5 bis 6 erfolglose Versuch hinter mir. Wenn man fast sein ganzes Leben Brillenträger ist und jedes Jahr eine Verschlechterung feststellen muß, gewöhnt man sich trotz der Einschränkungen die diese Kurzsichtigkeit mit sich bringt daran, dass aber in meiner Familie nur ich dieses Ausmaß von Kurzsichtigkeit erreiche und dies trotz der Tatsache, dass ich schon ausgeachsen bin, macht mich schon unruhig.
Ich möchte deshalb in diesem Forum ähnlich Betroffen bitten, mir zu schreiben, wie sie von einer immer weiter fortschreitenden Kutrzsichtigkeit wie ich betrofffen sind, wann diese einmal endete oder wie die unterschiedlichen Unmfänge von Kurzsichtigkeit innerhalb einer kurzsichtigen Familie waren.
Ich mußte auch feststellen, dass ich mit zunehemender Kurzsichtigkeit trotz optimaler Stärkeneinstellung mit meiner Brille nicht mehr so gut sehen konnte wie ein Normalsichtiger oder meine Brüder mit geringerer Stärke. Mein Optiker sagte mir, dass dies bei dieser Stärke nicht ungewöhnlich sei und er empfahl mir Lentikulargläser. Dies auch wegen der geirngeren Dicke der Brillengläser. Ich habe mir Brillen mit Lentikulargläser angesehen und kann mir gar nicht vorstellen, wie man in diesen kleinen zentrierten Sichtfeldern eigentlich noch anständig sehen kann. Kann mir hier jemand von seinen Erfahrungen insbesondere den Anfangserfahrungen berichten. Nur wegen der Veremeidung dicker Brillengläser würde ich nicht auf Lentikulargläser unmsteigen, daran habe ich mich im Laufe der Jahre gewöhnt, aber wenn ich besser sehen könnte, wäre mir dies schon ein Umstieg mit Eingewöhungszeit wert.
Für mich wäre ein Traum eine Augenoperation, nicht Laser, dafür bin ich schon zu kurzsichtig sonder die Implantation einer Kunstlinse. Aber ich habe große Angst vor einer mißlungenen Operation. Schlecht sehen ist nicht schön aber tragbar, nichts mehr sehen wäre für mich die absolute Katastrophe. Hier hätte ich gerne Resonanz von Forenleser, die in ähnlichen Überlegungen stehen oder die es schon (mit positiver oder negativer Wirkung) hinter sich gebracht haben.
Ich freue mich über die Antworten
Elisabeth
um, bleibe dabei. Es grüßt Dich Claudia.