Also Birgit!
Das ist wirklich nicht so leicht. Ich mache jeden Tag Glasberatungen.
Jetzt frage ich Dich mal
Wenn die Gläser verschiedene Scheibenbreiten haben und wir nur die von 31mm bis 64mm berücksichtigen, wenn Nasenstege unterschiedlich breit sind und wir nur mal die von 12-24 mm berücksichtigen, wenn die Stärken variieren und wir nur mal die von +10 bis -10 in 0,25 dpt Schritten berücksichtigen...
wenn die Zylinder nur von +0,25 bis +6,0 berücksichtigt werden....
die verschiedenen Glasmaterialien mit nur 7 Stück annehmen...
die verschiedenen Kunststoffmaterialien mit nur 6 annehmen
Wenn der Augenabstand variieren kann und schon bei Erwachsenen mindestens zwischen 52- 76 mm groß sein kann (Ausnahmen gibt es auch)...
wenn die Durchblickshöhe variieren kann und sich meinetwegen zwischen 14 und 50 mm befinden kann....
Achslagen, die sich in 180 Richtungen befinden können...
Prismen lasse ich jetzt schon mal weg...
Ebenso E-Typ, Franklinbrille, Kneifervarianten....
Alle diese Parameter beeinflussen direkt oder indirekt das Gewicht der Gläser!
Die Glasformen sind praktisch unendlich...
Bohrungen im Glas? Fräsungen? Zierfacetten?
Flachfacette? Spitzfacette? Lassen wir mal diese Varianten lieber weg...
... wie willst Du dann eine ordentliche Statistik aufstellen?
Du kannst vielleicht alle Parameter gleich lassen bis auf einen Parameter. Den kannst Du z.B. in der gesamten Palette der Gläserstärken variieren lassen. Mit mindestens 1000 Messungen - lieber noch wesentlich mehr - hast Du einen wissenschaftlich korrekten Vergleich, den man überall auf der Erde nachvollziehen könnte und der auch statistisch ausgewertet werden kann.
Hauen wir uns gegenseitig unsere Daten an den Kopf und sagen Glasmaterial und Gestellmaterial/art und Stärke dazu, so geht der Informationswert gegen null, wenn man alle möglichen Varianten alleine schon der Gläser bedenkt!
(bei mir Brille 1 ca.-4,25 +075 ,Material Kunststoff 1,6 asphärisch, randlos, Genium,Scheibengröße 52, 14g Gewicht)
Brille 2 Glas 1.7, Metallbrille oval Scheibengröße 49, Gewicht 30g
Brille 3 Kunststoff 1.6 asphärisch, Fadenbrille, pure Titan, Scheibengröße 50, Gewicht 12g
Also mir platzt da fast der Kopf, wenn ich das nachvollziehen oder mir vorstellen will.... Dir nicht?
Woraus sollen denn die Fassungen bestehen und wie groß sind sie?
1. Fassungena Kunststoffassungen
-Propionat ? -Optyl ? -Zelluloseacetat ?
b Metallfassungen
- Monél ? - Gold ? - Silber ?
-Neusilber ?
- vergoldet
-Dicke 10,20,40 Mikrometer ?
- versilbert, Dicke ?
- rhodiniert?
-Stahl? -und wieder diverse Varianten
-Edelstahl? - und wieder diverse Varianten
-Titanflex? - verschiedene Varianten
- pure Titan?, - Genium ?
Und jetzt stelle Dir noch vor, daß es randlose Brillen in unendlich vielen Bauvarianten gibt, Metallbrillen mit geschlossenem Rand in unendlichen Varianten, Faden-(Nylor) brillen - unendlich, Klemmbrillen...viele, tausend Sondervarianten und Abarten, Variationen von Metall und Horn, von Aluminium und Titan, von Gold und Zelluloseacetat usw. --- und ich wette, die Kollegen, die das lesen, wissen noch viel mehr Varianten und die Liste würde x-mal länger werden...
Die leichteste Brille, die ich mal gebaut habe, hatte 9g und die schwerste Brille hatte 80g.
In der DDR hatten die Brillen ein Gewicht von über 30g. Randlose wurden meist mit Glas gebaut. Im statistischen Durchschnitt lagen die Brillen bei 42g - heutzutage ein Unding!
Ich habe als Lehrling auch schon versucht, Brillen in großem Stil zu vermessen, um dann den Sattelsteg beim Bau von Brillen zu favorisieren. Die schlechten Glasmaterialien (Mineral 1.5 und CR 39 einfach) konnte ich schließlich nicht ändern.
Dazu habe ich Flächen- und Gewichtsmessungen an Brillen vorgenommen und den Druck auf den Nasen berechnet. Ich wollte so gern die Welt verbessern...
Aber auf mich hat ja keiner gehört. Ich war zu klein und unbedeutend... 
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Beste Grüße von Mutti