Nachdem unser 13 Monate alter Sohn plötzlich angefangen hatte zu schielen, stellte die Ortoptistin bzw der Augenarzt eine extreme Übersichtigkeit fest.(Es war von ungefähren Werte von 7,0 die Rede.)Diese empfahlen mir,eine genaue Messung mit Hilfe von Atropin-Tropfen mit der Begründung, daß man bei so kleinen Kindern sonst keine genauen Werte bekommen könne. Da der entsprechende Augenarzt aber im Anschluß 2 Wochen Urlaub hatte, enschied ich mich zu einem Augenoptiker zu gehen, der einen sehr guten Ruf hat. Dieser empfahl mir, die Optometrie ohne Atropin vorzunehmen. Er sagte, wenn man sich genügend Zeit nähme, könnte man sehr wohl auch die korrekten Werte herausbekommen.
Er schilderte auch die möglichen nachteiligen Nebenwirkung von Atropin. Außerdem erklärte dieser, daß fast ausschließlich das nähere Umfeld für ein so kleines Kind wichtig sei und ihn die andere Straßenseite sicherlich noch nicht interessiere, womit er auch recht hat. Er meinte, daß es deshalb nicht auf eine Dioptrie mehr oder weniger ankäme. Ich entschied mich, die Messung bei ihm vornehmen zu lassen. Das Ergebnis nach 1/2-stündiger Messung R sph + 6,50 uund L sph + 6,0.
Ich bin aber dennoch sehr unentschlossen, wie ich weiterhin vorgehen werde, denn eine kontinuierliche Messung in Abstand von 3 Monaten ist auf Grund des schnellen Wachstums bei Kleinkindern einleuchtenderweise von großer Wichtigkeit. Soll ich lieber die Werte beim Augenarzt mittels der Tropfen bestimmen lassen oder sind die Aussagen beim Optiker wohl ebenso gewissenhaft? Dazu muß ich noch sagen, die Messung beim Optiker hat dieser mit 44 Euro berechnet, beim Augenarzt hätte diese die Krankenkasse übernommen.
Ich würde mich über andere Meinungen freuen.
Viele Grüße von Nicole (+Finn)
Außerdem Das Sehen ist nicht nur wenn man so will, sondern ganz bestimmt erlernt!
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