Hallo zusammen!
Habe eine Frage, da ich gerade wieder eine stärkere Brille von meinem Optiker abgeholt habe Ich bin 34 und habe erst seit 2 Jahren eine Brille. Seitdem hat mir mein Optiker bei jeder Kontrolluntersuchung stärkere Gläser verschrieben, obwohl ich nicht der Meinung war, schlechter zu sehen. Jedesmal hatte ich Probleme mit der neuen Brille (so auch diesmal), beim Fokussieren in die Ferne. Auf Nachfrage sagte mir der Optiker, dass ich mich erst an die neue „Optik“ gewöhnen müsse, schließlich seien die Augen ja schlechter geworden. Ein zweiter Optiker, bei dem ich noch einmal nachfragte, sagte mir, dass es bei mir als Übersichtiger immer besser sei, die stärkstmöglichen Gläser zu nehmen.
Nun bin ich etwas besorgt, dass es mir so geht wie meiner Mutter. Sie hat auch erst ziemlich spät eine Brille bekommen (ungefähr mit 30), ist auch übersichtig (am Anfang, genau wie ich, auch nur leicht) und war mit Vierzig schon bei +5 dpt angekommen (ohne Lesebrille). Jetzt - mit Ende Fünfzig - braucht sie +7 dpt plus Lesebrille. Mein Vater hingegen ist nur leicht kurzsichtig.
Nun die Fragen
Wie wahrscheinlich ist es, dass ich auch irgendwann eine so starke Brille brauche wie meine Mutter? (Habe vor 2 Jahren angefangen mit R/L +1,0 cyl -0,5 A 0° bzw. 150° und bin jetzt „schon“ bei
R +1,75 cyl -0,75 A 0°
L +2,0 cyl -1,0 A 160°)
Ist es richtig, dass bei Übersichtigen immer die stärkstmöglichen Gläser genommen werden, durch die man noch etwas auf der Tafel erkennen kann? Kann es sein, dass durch evtl. Überkorrektion die Übersichtigkeit steigt, sozusagen die Faulheit des Auges unterstützt wird?
Über eine Antwort würde ich mich freuen!!
Jule