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Hallo,

ich bin 33 Jahre alt und schiele mit dem linken Auge nach außen.
Ich hatte bereits im Grundschulalter eine Schielop an der Uniklinik in Köln Lindenthal, allerdings schiele ich mittlerweile wieder (~10 Jahre bestimmt, ältere Fotos finde ich gerade nicht) nach außen.
Ich meine mich vage dran erinnern zu können, dass man mir damals gesagt hat, dass erneutes Schielen passieren kann durch das Wachstum in der Pubertät.
 

Durch diese ganze Homeoffice Arbeit dank Corona guck ich jetzt täglich in die Kamera und seh mich selbst schielen und es macht mich wahnsinnig. Je müder ich bin, desto stärker fällt die Fehlstellung aus. 

Ich würde das ganze gerne korrigieren lassen, aber geht das überhaupt wenn ich schonmal operiert wurde?

Noch ein paar Infos:
Ich habe kein räumliches Sehen (bei diesen 3D Tests mit rot/cyan Brille sehe ich nur das Bild vom rechten Auge), ich gucke dominant mit dem rechten Auge (damit hab ich auch kein Problem, ich merke davon nichts).
Ich habe auch keine Doppelbilder, wenn ich sehr starr auf einen Fleck gucke und mich stark konzentriere kann ich allerdings ein Doppelbild erzeugen, quasi das linke Auge "zuschalten", ist schwierig zu beschreiben und ich weiß auch nicht genau wie ich es mache.
Ich bin auf dem linken Auge kurzsichtig mit Hornhautverkrümmung: Sph: -2,75 Cyl: -5,25 Achse: 105°
Falls es relevant it, auf dem rechten bin ich weitsichtig: Sph: +1,5 Cyl: -1,0 Achse: 15°
Als Kind war ich in der Sehschule und musste auch immer mein rechtes Auge abkleben.

 

Ist die UK Köln immernoch eine gute Adresse für solche OPs? Dass war sie wohl vor so ~25 Jahren.
Falls eine OP möglich ist, wie stehen die Langzeitchancen, dass die Fehlstellung korrigiert bleibt?
Zahlt sowas die Krankenkasse? Wenn nich, in welchem Preisrahmen bewegt sich sowas? 

Vielen Dank für euren Rat