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Hallo,
Ich bin ein etwas komplexer Fall und hoffe, dass es jemanden gibt, der mir helfen kann bei der Plausibilisierung der Ursachen für meine extremen monokularen Doppelbilder auf dem rechten Auge, die ich seit meiner Augen - OP habe.
Kurz zu meiner Vorgeschichte:
Vor drei Monaten hatte ich auf dem Rechten Auge eine komplette Luxation meiner IOL und ich wurde zum Notfall und wurde in einer Klinik kurzfristig operiert. Die torische Linse wurde geborgen, explantiert und wegen gerissenem + Zonulaschwäche durch eine dreiteilige nicht torische IOL ersetzt (intrascleral verankert).
Seitdem habe ich einen extremen Astigmatismus von ca 6,5 Dioptrien mit wahrscheinlich irregulärem Anteil (ich habe nebst komplett verschwommener Sicht und unkorrigiertem Visus 30% auch Doppelbilder).
Ich hatte präoperativ einen kornealen Astigmatismus von ca. 2,75...3 dpt. und möglicherweise kommt diese Änderung durch die ca 7..8 mm große Inzision im Bereich des steilen Meridians der HH (wurde nicht genäht).
Seit dem habe ich extreme Photopsien (Ghostings / Doppelbilder), diese manifestieren sich NICHT im zentralen Gesichtsfeld, sondern NUR im nasalen und unteren peripheren Gesichtsfeld.
Oben beschriebenes peripheres Gesichtsfeld grenzt sich vom vom zentralen symptomlosen Gesichtsfeld sehr markant ab.
Die Lage o.g. Abgrenzung entspricht gefühlt mit dem Pupillenrand, den ich durch die Iridodonesis leider jetzt bei jeder Augenbewegung vor allem unten wie nasal wahrnehme.
Wenn ich einen Punkt mit dem Auge fixiere und einen Gegenstand von nasal ausgehend horizontal zur Sehachse hinbewege, ist folgendes zu beobachten:
- Bis zu einem Winkel von ca. 30 Grad horizontal zur Sehachse ist dieser Gegenstand extrem verschwommen und bildet ein markantes Ghosting ab. Das ist auch die Lage, wo ich einen starken Randreflex der IOL wahrnehme .
- Ab einem gewissen Punkt verschwindet Gegenstand nahezu kurzzeitig. Diese Position stimmt in etwa mit der Lage der oben beschriebenen Wahrnehmung des Pupillenrandes überein
- Jenseits dieses Punktes und den Gegenstand weiter in Richtung der Sehachse bewegend verschwinden diese Ghostings nahezu sprunghaft
- Gleiches gilt exakt analog für die im unteren Gesichtsfeld entstehenden Ghostings (und auch IOL Randreflexe)
Kann jemand mit oben beschriebenen Symptomem etwas anfangen. Ich bin sehr verzweifelt, weil der Operateur selbst vor einem Rätsel steht. Er hat zwar einen Tilt der IOL von ca 8 Grad temporal (von der Iris weg) sowie leichte Dezentrierug um 1 mm festgestellt, aber ist der Meinung, dass diese Phenomäne eher einem Irisdefekt (Pigmentblattdefekt bei 9..11) zuzuordnen sind.
Vielen Dank im Voraus für Eure/Ihre Meinung und Hilfe
Gruß
Karsten
Ich füge ein paar Bilder bei
(OCT/Topographie + Bild)
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