Hallo,
Ich habe seit ca. 1 Monat Probleme mit dem Sehen. Eine Orthoptistin bestätigte mir, daß meine Beschwerden wie schlechtes räumliches Sehen, Lichtempfindlichkeit, Schwindel vorallem im freien und beim Autofahren (Beifahrer), Schwindel bei Kopfbewegung, Kopf-und Nackenscgmerzen, doppelt sehen, Übelkeit, auf eine vertikale Heterophorie hindeuten.
Sie machte darauf eine schnellen Test, bei dem sie ein Auge mit einem Papier abdeckte und ich einem Gegenstand mit dem andern Auge folgen sollte. Dabei stellte sie fest, daß tatsächlich eine leichte Heterophorie besteht. Sie sagte 70 % der Menschen haben das so wie ich, aber bei manchen macht es Beschwerden, bei manchen nicht.
Dann hielt sie mir ein Prisma ans Auge und fragte ob ich nun besser sehen würde. Ich bestätigte das. Das selbe wiederholte sie mit mir am offenen Fenster bei Tageslicht und wieder hatte ich den Eindruck normaler sehen zu können.
Daraufhin verordnete sie mir eine Prismenfolie, welche ich heute beim Optiker abholte
Nun bin ich sehr verwundert, weil der Optiker mir sagte es wären 5 Prismen, was für mich sehr viel klingt und auch widersprüchlich mit der Aussage der Orthoptistin, dass ich nur eine leichte Heterophorie hätte, wie es die meisten haben. Wieso hat sie mir dann soviel Prismen verschrieben?
Desweiteren komme ich mit der Folie garnicht klar. Mir ist bewusst, dass man sich erst daran gewöhnen muss aber ich habe in den letzten 1 bis 2 Wochen gemerkt, dass meine doppelbilder und all die anderen Beschwerden wie Schwindel Übelkeit ect. von alleine milder wurden. Nun mit der Folie sind die Beschwerden wieder so massiv, dass ich die Folie abnehmen musste. Hat das noch etwas mit Gewöhnungsphase zu tun oder kann es sein, dass die 5 Prismen zu viel sind?
Mich verwundert auch sehr, dass ich überall lese, um eine Heterophorie richtig zu korrigieren, bedarf mehreren ausführlichen Tests die bis zu einer Stunde dauern. Die Untersuchung bei der Orthoptistin gingen aber wie gesagt höchstens 10 Minuten und beinhalteten nur den Abdecktest und das kurze schauen durch ein Prisma. Ist dies überhaupt ausreichend um einen korrekten Wert für die Prismenanzahl festzustellen?
Ich freue mich über Ihre Antworten.
Grüße, S.P.
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