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Hallo,

bevor ich in Zeiten von Corona einen Spezialisten aufsuche, wollte ich erst einmal hier fragen, ob überhaupt eine geringe Chance besteht dass dort was zu "retten" ist.

Folgende Situation:

Ich bin aktuell 21 Jahre und habe ein Schielen auf dem linken Auge, dieses wurde ca. mit 1,5 Jahren entdeckt und es wurde angefangen die Augen abwechselnd abzukleben. Das Schielen besteht auf dem linken Auge aber immer noch, auch wenn nicht mehr so stark wie mit 1,5 Jahren. Daher ist auch kein räumliches sehen vorhanden.

In den ersten Monaten nach der Geburt war zumindest optisch kein Schielen zu erkennen, dass war es erst mit ca. 1,5 Jahre wo man sich dann auch entschied zum Augenarzt zu gehen. Der eigentliche Punkt ist, dass ich mich über das Thema mal etwas im Internet informiert habe und immer wieder lese, dass in so einem Fall das Gehirn das andere Auge einfach ausblendet, dabei ist mir dann aufgefallen, dass das bei mir aber nicht der Fall ist. Auch in der aktuellen Sitation trägt das zweite Auge zum Sichtfeld bei und wenn ich eins von beiden schließe, würde ich mein Sichtfeld als eingeschränkt bezeichnen. Schließe ich z.B das linke schielende Auge, würde ich eine Person die links neben mir läuft nicht mehr wahrnehmen.

Was ich mich nun Frage ist, ist das eine normale Situation, wie jeder es hat der ein Schielen hat? Wird nie das komplette Auge ausgeblendet? Oder besteht sogar die Möglichkeit dass das Schielen nicht von Beginn an bestand und eine gewisse Fähigkeit des beidäuigen sehens bereits erlernt wurde und durch eine eventuelle Korrektur sowie Sehschule eventuell ein räumliches sehen möglich wäre, weil dieses mal erlernt wurde, weil das schielen erst ein paar Monate nach der Geburt angefangen hat.