Hallöchen liebes Forum,
seit 3 Jahren bin ich sogenannte "Krankheiten - und Ursachendedektivin" , da mir bisher keiner helfen konnte und ich nun langsam fast keine Nerven mehr habe.
Seit dem ich 12 Jahre alt bin, trage ich Brillen und Kontaktlinsen, die eine geringe Kurzsichtigkeit korrigiert haben, nie Probleme gehabt. Die Werte stiegen immer Mal, so dass ich aber mit 22 (vor 3 Jahren, mittlerweile bin ich 25 Jahre alt) bei ca. -3,75 auf beiden Augen waren. Das war das Jahr, als meine Odyssee begann. Ich machte eines Morgens wie gewöhnlich meine Kontaktlinsen rein und habe nicht mehr so gut und scharf alles sehen können. Dachte mir nichts dabei und ging zum Optiker, da ich mir schon gedacht habe, dass sich meine Augen und die Kurzsichtigkeit verschlechtert haben. Nach dem Sehtest war ich etwas erschrocken. Abgesehen davon, dass ich bei ca. -5.75 war, hatte ich zusätzlich noch eine Hornhautverkrümmung dazu bekommen. Seltsam, warum ich diese in meiner bisherigen Laufbahn nie diagnostiziert bekommen habe, da es doch sicher angeboren ist ? Egal! Ich nahm die Dinge wie sie sind und lies mir eine neue Brille mit den aktuellen Werten machen lassen. Es vergingen Wochen und ich konnte mich überhaupt nicht an die Brille gewöhnen. Kopfschmerzen, Augenschemerzen, Augen total überlastet. Also dachte ich, es muss sich wohl doch ein Augenarzt ansehen. Skiaskopie ergab TOTAL andere Werte. Die Ergebnisse der Hornhautkrümmung waren zwar ähnlich, jedoch die Spährenwerte waren viel weniger und zwar bei R -4,25 und L 3,75. Meine Ärztin schrieb ein Rezept für die Brille aus und meinte, das Problem und Ursache für die Schmerzen war Überkorrektion. Ich solle mir genau mit ihr gemessenen Werten emie Brille machen lassen und dann wäre die Sache vom Tisch. Gesagt - Getan. Und ja, es hat tatsächlich geklappt. Sowohl die neuen Brillengläser und Kontaktlinsen mit den Skiawerten haben mir 3 Monate beschwerdefreies Sehen geschenkt. Bis ich dann plötzlich wieder unsscharf gesehen habe.....Also wieder die Spährenwerte nach subjektiver Vermessung vom Optiker höher gemacht -> Augendruck, Augenschmerzen, Kopfschemerzen, etc....Also, MRT Kopf, Röntgen der Nasennebenhöhlen ...Nichts, bin gesund. Nach langer Recherche bin ich dann auf Winkelfehlsichtigkeit gestoßen. Ich war in Berlin bei Herr Peschlow, der eben eine spezielle Methode hat Prismen zu vermessen (nicht nach MHK), jedoch versprach er Erfolg. Wir haben ein 3/4 Jahr zusammengearbeitet, mehrere Messungen vorgenommen, verschiene Gläser ausprobiert, ohne Erfolg. Es kamen immer andere Werte raus, die Augen konnten sich überhaupt nicht langfristig auf die Prismen einstellen, so dass ich aufgehört habe daran weiterzuarbeiten. Bin zum Optiker meines Vertrauens in meiner Heimatstadt gegangen und haben jetzt Werte von R -5,25 - 0,75 5 und L -4,75 - 0,75 170 herausgearbeitet. Frühs bis späten Nachmittags vertrage ich diese Werte von "Naja - geht so" bis "ganz Okay". Zum Abend kann ich die Brille kaum noch auflassen und muss abnehmen zum Entspannen, dann lässt die Verpannung in den Augen und die Schmerzen nach. Jedoch sehe ich ja kaum was, also ist das auch keine Lösung. KL kann ich überhaupt nicht mehr tragen (außer Früh am morgen 1-2 Stunden, da ich Schwindel und Augendruck schneller bekomme als bei der Brille). Wenn ich Alkohol trinke, lassen die Beschwerden etwas nach...Am nächsten Tag gehts mir dafür um so schlechter. Also ist Alkohol grundsätzliche eh keine Lösung 
Ich war nun wieder bei AA. Ich habe aber das Gefühl, dass sie überhaupt nicht versteht, was mein Problem ist. Ich bin ständig nach 5 min aus ihrem Zimmer raus mit den neusten Empfehlungen für befeuchtende Augentropfen, denn mehr als etwas trockenes Auge sieht sie nicht. Ich weiß, dass trockene Augen ähnliche Symprome auslösen können. Aber ich glaube mein Problem ist etwas komplexer.
Dazu muss ich sagen, Schilddrüsenwerte und andere Hormonewerte sind i.O. Hirnhangdrüse mach keine Probleme, Blutwerte i.O.; beim ZA war ich auch - keine Kieferfehlstellungen, die Verpannungen auslösen können.
Hab zwar eine Überweisung zum Neurologen vom Hausarzt bekommen und bereits einen Termin in Mai, jedoch glaube ich tatsächlich, dass es nichts neurologisches ist, da MRT vor 2 Jahren wegen den Beschwerden nichts aufwies.
Ich überlege nun, HWS Syndrom ? Akkommodationsspasmen...andere Lähmungen? Winkelfehlsichtigkeit ?
Meine globale Frage wäre: Was soll ich am besten als Nächstes tun bzw. wie soll ich es weiterangehen ?
Es tut mir Leid, dass mein Beitrag so lang geworden ist und etwas verwirrend scheint, aber allein schon hier auf dieses Forum gestossen zu sein und zu lesen, dass es auch Anderen ähnlich geht, gibt mir Kraft weiter dieses Augenproblem anzugehen 
Vielen Dank fürs Lesen und viele Grüße,
Mascha
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