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Bild des Benutzers matze92
Beigetreten: 11. August 2017 - 5:12
Tägliche Kopfschmerzen mit Brille

Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und hoffe Ihr könnt mir vielleicht weiterhelfen. Außerdem bin ich 25 Jahre alt smiley .

Seit nunmehr 1,5 Jahren leide ich an anfangs sporadischen aber mittlerweile fast täglichen Kopfschmerzen, die sich meist kurze Zeit nach dem morgendlichen Aufsetzen der Brille einstellen.

Zu dem Kopfschmerz, welcher sich beidseitig um die Augen und Stirn als Druckschmerz bemerkbar macht, äußern sich ausserdem eine Art Benommenheit, gelegentliches Verschwommensehen, Lichtempfindlichkeit und Nackenverspannungen. 

Von ärztlicher Seite und nicht die Augen betreffend habe ich soweit alles ohne jeglichen Befund abchecken lassen...

Auch beim Augenarzt war ich, der meinen Beschwerden jedoch auch keine Ursache zuschreiben könnte...

Meine Brillenwerte:

Links: sph -2,25 zyl -0,75 °140

Rechts: sph -2,25 zyl -0,75 °40

Brechungsindex 1,60

Meine Sehschwäche habe ich bei unterschiedlichen rennomierten Optikern und beim Augenarzt mehrfach überprüfen lassen...alle Messungen stimmen bis auf minimale Abweichungen in der Achse mit meinen Brillenwerten überein. Die eingearbeiteten Gläser wurden auf Stärke sowie Zentrierung überprüft.  Außerdem habe ich verschiedene Glastypen mit meinem Optiker ausprobiert und auch um 0,25 Dioptrien abgeschwächt, leider ohne erzielten Erfolg...

Bezüglich Binokularsehen habe ich den Kreuztest durchgeführt. Laut Augenarzt und einem aussenstehenden Optiker/Orthoptist, welcher eigentlich dafür bekannt ist, schnell Prismenkorrekturen zu verordnen, sei keine Korrektur notwendig.

Mein Optiker ist nun weitgehend mit seinem Latein am Ende, da eigentlich alles stimmig ist.

Meine Empfindung ist jedoch diese, dass die Symptome nach dem Absetzen der Brille deutlich besser werden und sich mein gesamtes Sehsystem nach kurzer Zeit "irgendwie entspannt". Die Augen für einige Zeit zu schließen hilft ebenfalls und die Kopfschmerzen und Benommenheit vergehen langsam. Setze ich die Brille nun wieder auf sehe ich alles gestochen scharf und es ist genial, bis dann nach einer gewissen Zeit wieder die Symptome einsetzen...

Außerdem spüre ich durch das Tragen weicher Tageslinsen, jedoch ohne Korrektur des Astigmatismus, eine deutliche Linderung der Beschwerden. Allerdings sind Kontaktlinsen für mich keine Dauerlösung da ich schnell trockene Augen bekomme. Außerdem ist durch die nicht korrigierte Hornhaurverkrümmung der Seheindruck alles andere als optimal...

Wenn mir mein Bewusstsein also keinen miesen Streich spielt, bin ich mir sehr sicher, dass die ganze Sache mit meinen Augen/Brille zu tun hat. 

Mit meiner alten Brille (kaputt gegangen) bis vor 1,5 Jahren hatte ich nie Probleme:

-2,00 sph -0,5 zyl auf beiden Augen mit ähnlichen Achsen.

Ich habe mal ein einem anderen Breitag gelesen, dass bei fast senkrecht aufeinander stehenden Achslagen des Zylinders das Binokularsehen erschwert wird. Würde ein Abschwächen des Zylinders vllt Verbesserung bringen? Oder sprechen die Symptome vielleicht für eine andauernde Überkkorektur, Stichwort Pseudomyopie, Sehprüfung mit Zykloplegie, etc...? 

Ich bin eigentlich ein Lebensfroher Mensch, aber die ganze Situation zehrt sehr an mir, weshalb ich über jede Antwort, Stellungnahme oder Anregung sehr dankbar wäre...

Mit besten Grüßen 

Matze 

 

 

 

 

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin Matze,

1. Der Kreuztest alleine kann keine Messgrundlage sein.

2. Es kann sein, dass die neuen Stärken etwas zu hoch sind.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers matze92
Beigetreten: 11. August 2017 - 5:12

Hallo Eberhard,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. 

Ich habe bei dem Orthoptisten neben dem Kreuztest auch noch mehrere andere Tests gemacht, für die vergleichsweise ne Stange Geld fällig waren. Welche Methoden das aber genau waren weiss ich nicht mehr. 

Bezüglich den Stärken der neuen Brille empfinde ich diese als angenehm, da ich mit diesen deutlich schärfer sehe. Die Werte in der Brille sind wie gesagt sogar schon von -2,50 auf -2,25 abgeschwächt. 

Ich habe mir testweise Mal das eines der Brillengläser abgeklebt, wodurch mein räumliches Wahrnehmen zwar beeinträchtigt war, die Kopfschmerzen wurden jedoch besser...

Ich Frage mich deshalb:

1. Können meine fast senkrecht zueinander stehenden Achslagen des Astigmstismus beider Augen Grund für die Beschwerden sein? Könnte eine Verringerung dessen auf -0,5 beidseitig Linderung bringen? Sozusagen eine Zylinderunverträglichkeitdes der höheren Werte obwohl ich schärfer sehe?

2. Ist eine Pseudomyopie in Betracht zu ziehen? Ich bin berufstechnisch viel am Rechner tätig und sehe beim Aufsetzen der Brille alles super scharf und bin klar, bis sich dann nach einigen Minuten Kopfschmerzen und Sehstörungen einstellen. Die Brille setze ich dann ab, es wird besser und um wieder scharf  b zu sehen geht das Siel von vorne los.

Eine ewig lange Einwöhnungszeit ohne andauerndes absetzen habe ich bereits hinter mir nur um das auszuschließen.

Danke für eure Zeit

Gruß Matze

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin Matze,

 

ich  kann mir nicht vorstellen,dass keine Winkelfehlsichtigkeit vorliegt. Die Probleme deuten exakt darauf. Wenn der Optometrist sagte, es sei keine Korrektion nötig, wüsste ich schon gerne, was er gemessen hat.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers matze92
Beigetreten: 11. August 2017 - 5:12

Moin,

danke für deinen Beitrag Eberhard. Ich habe nun vor, nochmals einen Optometristen aufzusuchen, um meine Augen ganzheitlich auf etwaige Fehllesitungen zu prüfen. 

Kann mir jemand eine Empfehlung für einen fähigen Optometristen in Frankfurt + Umgebung geben? 

LG Matze

 

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin,

 gehe mal auf www.ivbs.org und suche Dir die Mitgliederliste. Oder www.shgwf.de

 

Viele Grüße

Eberhard